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Lasek PRK - das komplette erste Jahr nach der OP

positiver als auch negative persönliche Berichte vor / nach LASIK, Femto-LASIK, LASEK, Epi-LASIK, PRK...

Moderator: Frankyboy

Lasek PRK - das komplette erste Jahr nach der OP

Beitragvon Markus32LasekPRK » 19.11.2017, 15:43

Hallo Zusammen,

da mir einige Beiträge und Erfahrungsberichte hier im Forum bei meiner Entscheidung und auch während des Heilungsprozesses geholfen haben möchte ich meine Erfahrungen ebenfalls mit euch teilen. Mein Name ist Markus, ich bin 32 Jahre jung ;-) und habe mich im Nov. 2016 bei Care Vision in Stuttgart mit einer Lasek PRK lasern lassen. Ich habe mit meinem Bericht bewusst ein Jahr gewartet (auch wenn ich einige Details jetzt vergessen habe), aber so kann ich meine Erfahrungen über den gesamten Heilungsverlauf der ersten 12 Monaten nach der OP wiedergeben. Oft liest man ja nur etwas über die ersten 14 Tage - meiner Meinung nach fehlen dann durchaus wichtige Informationen und Erfahrungen.

Vorwort:
Ich war Brillenträger seit der 5. Klasse und Kontaktlinsen (weiche Monatslinsen) habe ich seit 2004 regelmäßig getragen (zum Weggehen, für den Sport, im Schwimmbad, im Sommer). Mit der Zeit nahm bei den Kontaktlinsen das Fremdkörpergefühl immer mehr zu und ich habe angefangen unterschiedliche Linsen auszuprobieren - mit mäßigem Erfolg. Über eine Laser-OP hatte ich immer mal wieder (weniger ernsthaft) nachgedacht und mich mit Kollegen und Freunden ausgetauscht.

Mitte 2016 war es dann soweit und ich habe tatsächlich mal Infomaterial von Care Vision in Stuttgart angefordert. Das ging alles relativ schnell und ich glaube ein paar Tage später hatte ich auch schon einen Anruf erhalten und einen Termin für eine unverbindlichen Voruntersuchung gemacht. Ich dachte mir - es kostet ja nichts und bevor du dir weiter Gedanken machst lass erst mal checken, ob und was überhaupt gemacht werden kann.

Kurz vor der 1. Untersuchung war ich nochmal bei meinem Augenarzt um meine Sehstärke bestimmen zu lassen. Meine ehemalige Brille war damals knappe 4 Jahre alt und es wäre ohnehin eine Neue fällig gewesen. Da dachte ich mir bevor ich jetzt wieder 400-500 Euro für eine Brille lasse kläre ich mal das Thema mit dem Lasern - ist ja immerhin circa das 1. Viertel der Laser-OP.

Resultat des Termins beim Augenarzt: Sehstärke minimal verändert in den letzten 4 Jahren (-0,25 schlechter, kann bei so geringen Werten auch Tagesform sein). Mein Augenarzt hat meine Frage was er von einer Laser-OP hält sehr ehrlich beantwortet und sich nicht negativ geäußert - die Methoden seien Jahrzehnte erprobt und im Einsatz. Mit stagnierender Sehschwäche und meinen ca. -4,0 Dioptrien auf beiden Augen plus Hornhautverkrümmung von nochmal -1,25 auf beide Augen wäre ich auch im Bereich, was gut per Lasik oder Lasek zu korrigieren ist. Mit Anfang 30 habe ich auch noch einige Jahre etwas davon, bevor die Altersweitsichtigkeit dann irgendwann kommt.

Ok, soviel zur Einleitung :-) kommen wir zu den Terminen bei Care Vision. Erste Voruntersuchung war Ende August 2016 - ab nach Stuttgart. Personal, Räumlichkeiten und alles machte einen sehr guten und modernen Eindruck - auch die Gerätschaften erschienen mir sehr modern. Dann kam das (übliche?!) an Untersuchungsumfang mit Sehtest, Augendruck Messen, Auge scannen und so weiter. Alles ging relativ schnell und anschließend ging es zu einer (Dipl. Optikerin?, es war jedenfalls keine Ärztin) ins Büro zum Abschlussgespräch. Ich sei für eine Laser-OP gut geeignet, aufgrund meiner unebenen Hornhaut-Oberfläche sei die LASEK PRK die empfohlene Methode - LASIK sei hier weniger geeignet, da hier die unebene Oberfläche ja nicht korrigiert werden kann.

Damit hatte ich erst mal nicht gerechnet. Ich hatte mich dann doch eher über die LASIK als gängigeres Verfahren - auf Nachfragen sei die Verteilung (bei Care Vision) wohl ca. 85% Lasik und 15% Lasek - informiert. Also das ganze Infomaterial rund um die Lasek PRK eingepackt und ab nach Hause. Nachdem ich mich mit der Lasek PRK Methode etwas mehr beschäftigt hatte kam ich immer mehr zu dem Entschluss - dass das vielleicht sogar das bessere Verfahren ist. Zu dieser Meinung bin ich gekommen (und halte immer noch daran fest) weil nach einer Lasek PRK das Auge später quasi wieder ganz normal ist - wie vorher. Bei der Lasik bleibt nun mal der Flap ...

Ein paar Wochen später ging es dann zur erneuten 2. Untersuchung vor der eigentlichen OP. Hier kam es dann abschließend auch zu einem Gespräch mit dem Doktor, welcher später die OP durchführen wird. Ich habe mir nochmal den OP Verlauf und Alles erklären lassen. Meine positive Meinung gegenüber der Lasek PRK wurde nochmal bestätigt - obwohl es längst nicht mehr die Methode der 1. Wahl ist (Lasik 85%). Also wurde der OP Termin und die 1. Nachuntersuchung terminlich festgesetzt. Ein Rezept für die Tropfen, welche ich direkt nach der OP brauche wurde mir ebenfalls gleich mitgegeben (4 unterschiedliche Tropfen, in Summe ca. 120 €).

Die OP und die ersten 5 Tage danach:


Donnerstags um 10 Uhr war ich vor Ort, bekam gleich eine Beruhigungstablette und es ging nochmal zu einem Augencheck - es sollen ja die richtigen Werte korrigiert werden ;-). Gegen 11 Uhr ging es in den OP. Kittel an, Kopfhaube drüber, Überzieher über die Schuhe und Betäubungstropfen ins Auge. Kurze Zeit später ging es in den OP Raum. Junge, ich war schon mega aufreget und mein Herz hämmert ganz schön. Zum Glück gab es zwei Anti-Stress Bälle :-) damit konnte ich mich etwas ablenken. Also auf den OP Tisch, Klammer ins rechte Auge, nochmal Tropfen rein, welche die Epithelschicht wohl lösen. Mit einem kleinen Instrument wurde der kreisrunde Ausschnitt der Epithelschicht entfernt, nochmal Tropfen und los ging es mit dem Lasern. Am unangenehmsten (aber keine Schmerzen) war eigentlich das Einsetzen der Klammer und der Gestank vom Laser :-) - es verbrennt halt Hornhaut. Das ganze Spiel nochmal auf der linken Seite. Noch ein schnelles Selfie mit dem Doc ;-) und gefühlt nach 10 Minuten war ich wieder raus aus dem OP Raum. Es gab nochmal Tropfen und ich musste kurz warten bis es nochmal eine kurze Nachkontrolle gab. Ich habe noch ein paar Betäubungstropfen mitbekommen, falls die Schmerzen zu krass werden.

Man muss sich nichts vormachen, in den Laser-Zentren an so einem OP Tag geht das wie am Fließband - hat mich nicht gestört, der Doc war sehr routiniert und hat jeden einzelnen Schritt, was als nächstes kommt sehr gut und ruhig erklärt. Ich habe mich wohl und gut aufgehoben (sofern das in der Situation möglich ist) gefühlt. Aber das weiß man ja vorher, wenn man sich für ein Laser-Zentrum entscheidet und gegen eine private Klinik / Augenarzt entscheidet.

So das wars dann schon, kurz noch den Nachuntersuchungstermin bestätigt, Sonnenbrille auf und ab Richtung S-Bahn. Ich hatte keine Begleitperson dabei, aber bin problemlos zur S-Bahn gekommen - ich konnte schon ziemlich gut sehen (besser als ohne Brille vorher). Es war ein sonniger Herbsttag und ich war mehr als froh mit der Sonnenbrille - die Blend-Empfindlichkeit war schon krass. Ca. 30 Minuten nach der OP war ich dann am Bahnhof im Wohnort - da gingen die Schmerzen bzw. das Brennen im linken Auge los. Es brannte schon ziemlich stark, tränte und ich konnte das Auge kaum offen halten. Blinzelnd bin ich dann schnell in die Wohnung, alle Rollläden runter und ab aufs Sofa. Zum Glück hatte ich mir bereits vorher einige Hörbücher aufs Handy geladen. Als Jugendlicher hatte ich mal Tabasco ins Auge bekommen - irgendwie musste ich daran denken und würde das Brennen damit vergleichen. Oder aber wer Kontaktlinsenträger ist und diese "aktive und sprudelnde" Reinigungslösung verwendet, weiß vielleicht wie es brennt, wenn die Linsen nicht lange genug drin waren und die Lösung sich nicht neutralisiert hat. Auch das ist ein guter Vergleich. Den Rest des Tages habe ich dann damit verbracht Hörbuch zu hören, mal einzuschlafen und alle 15 Minuten abwechselnd die 4 Typen an Tropfen in die Augen zu tropfen. Aufgrund des Brennens und der Blend-Empfindlichkeit gar nicht so einfach, das Auge offen zu halten.

Tag 1 nach der OP:
Ich konnte Nachts relativ gut schlafen und am Freitag (zweiten Tag) ging es eigentlich so weiter wie es am ersten aufgehört hat. Die Blend-Empfindlichkeit war so krass, dass ich kaum einen Schlitz am Rollladen aufmachen konnte - irgendwie kam ich mir vor wie ein Vampir :-). Das Brennen war nach wie vor da und die Augen waren wie die Tage zuvor ununterbrochen am Tränen. Also wieder aufs Sofa, Hörbuch an und den Wecker gestellt für die Tropfen. Es ging dann wieder über in ein Schlafen und Hörbuch hören.

Tag 2 und 3 nach der OP:
Die Nacht vom 2. auf den 3. Tag war etwas schlechter. Ich habe ja auch den ganzen Tag über immer mal wieder geschlafen. Am Samstagmorgen war es schon viel besser. Das Brennen war nahezu weg und ich konnte die Augen viel länger aufhalten - also mal mit Sonnenbrille auf den Balkon und siehe da, es war schon wirklich was zu erkennen. Definitiv besser als ohne Brille vor der OP. Ab dem 3. Tag kam ein starkes Fremdkörpergefühl durch die Schutzlinsen. Da sich die Augen sehr trocken angefühlt haben, habe ich auf Fernsehschauen verzichtet und weiter Hörbuch gehört. Und natürlich fleißig den Tropfplan beachtet.

Der 4. Tag (Sonntags) war nochmal besser als der Tag zuvor. Schmerzen und Brennen waren komplett weg und die Blend-Empfindlichkeit hatte auch merklich abgenommen. Das Fremdkörpergefühl durch die Schutzlinse war immer noch vorhanden und die Augen waren sehr trocken. Dank der künstlichen Tränen, welche ich so oft tropfte, wie ich es für nötig hielt, war es aber auszuhalten zu ich konnte einen normalen Tag verbringen.

Ab montags (5. Tag) hatte ich mit meinem Arbeitgeber abgeklärt, dass ich von zu Hause arbeite, so wie es mir möglich ist. Die Arbeit am Notebook war sehr anstrengend für die Augen und die Sicht im Nahen war gefühlt fast schlechter als in die Ferne.

1. Nachuntersuchung nach 5 Tagen:
Dienstags (5 Tage nach der OP) ging es zur 1. Nachuntersuchung. Das lief relativ unspektakulär ab. Es wurden ein paar Tests gemacht, ein kleiner Sehtest (ich glaube ich kam so auf knappe 60-70%) und die Schutzlinsen wurden entfernt. Heilungsverlauf war normal und es sah auch alles gut aus. Die oberste Schicht, welche bei der PRK entfernt wird war wieder nahezu nachgewachsen und in der Mitte gab es jetzt eine Art "Bindenaht", da diese von außen nach innen zuwächst. Diese liegt natürlich genau über der Linse und sorgt für eine verschwommene Sicht. Ich wusste ja, dass die Lasek PRK länger verheilt als die Lasik. Nach kurzer Zeit war ich wieder raus und ab nach Hause unterwegs.

Die nächsten beiden Tage arbeitet ich noch von zu Hause. Anfangs war die Sicht (nachdem die Schutzlinsen entfernt wurden) wieder etwas schlechter geworden. Mein persönlicher Sehtest war immer vom Balkon aus die unterschiedlich weit entfernten Firmenschilder. Dies schwankte auch immer etwas. Aber ich wurde nicht wirklich nervös, da ich gut informiert wurde, wie die ersten 14 Tage nach der OP so verlaufen werden.

An der Stelle eine kleine Anmerkung: Meine OP war donnerstags (Donnerstag und Freitag Urlaub) und ich konnte (auch aufgrund eines guten und schnellen Heilungsverlaufes) eine Woche später wieder Auto fahren. Das ist nicht die Regel und muss nicht der Fall sein nach einer Lasek PRK. Wer nicht die Möglichkeit hat, von zu Hause aus zu Arbeiten sollte damit rechnen, dass er 8-10 Tage nach der OP noch kein Auto fahren kann.

Ab einer Woche nach der OP bin ich dann wieder mit dem Auto auf die Arbeit gefahren. Mein Sehvermögen habe ich anhand eines Sehtests, den man ausdrucken kann abgeschätzt und fühlte mich mit knappen 80% (diese muss man erreichen zum Autofahren) sicher genug. Es sind ja auch nur ein paar KM, so dass ich keine Probleme hatte. Die kompletten nächsten 1,5 Wochen hatte ich täglich das Gefühl, dass es etwas besser geworden ist. Aber die Arbeit am Rechner (8h am Tag) war sehr anstrengend für die Augen und ich tropfte ca. alle 15 Minuten künstliche Tränen. Sehr beeindruckend und einprägend zu dieser Zeit war der Effekt, wie sehr die Sehstärke in den ersten Minuten nach dem Tropfen der künstlichen Tränen zugenommen hat. Es war der Meinung, mit den feuchten Augen nahezu 100% zu sehen.

2. Nachuntersuchung nach 2 Wochen:
Zwei Wochen nach der OP ging es dann zur 2. Nachuntersuchung. Es wurde wieder der Heilungsverlauf begutachtet und untersucht. Es war alles sehr gut verheilt, im Vergleich zum Durchschnitt wäre meine Sehstärke schon sehr gut und der Sehtest ergab 85%. Somit war auch nochmal bestätigt, dass ich Auto fahren darf. Zur Sicherheit fragte ich nach, wie oft ich die künstlichen Tränen benutzen kann. Die Aussage war, dass sich die Funktion der Tränendrüsen nicht reduziert, wenn man die künstlichen Tränen benutzt. Es gibt also keinen Gewöhnungs- oder Abhängigkeitsprozess (wie z.B. bei Nasenspray) und man kann so viel tropfen wie man möchte. Durch die Arbeit am PC musste ich dies auch definitiv öfter als einmal die Stunde, wie es der Tropfplan vorsah. Aufgrund der durchtrennten Nervenbahnen merkt das Auge quasi nicht, dass es trocken ist.

Ab diesem 2. Nachuntersuchungstermin war ich noch zuversichtlicher als ohnehin schon und machte mir eigentlich keine großen Gedanken mehr. Die Sehstärke schwankte immer mal wieder. Im Haus und bei der trockenen Heizungsluft im Büro im Winter (es war ja inzwischen Anfang Dezember) war die Sehstärker merklich schlechter als z.B. an der frischen Luft oder beim Joggen. In den folgenden Wochen hatte ich im Freien immer wieder echte Aha-Momente wo ich dachte, krass hast du vorher mit Brille auch so gut gesehen? Auch beim Winterurlaub 4 Wochen nach der OP war das so und hier habe ich auch bewusst den Erfolg der OP und das "keine Linsen mehr brauchen für den Sport" so richtig gefeiert. Einfach klasse.

3. Nachuntersuchung nach 3 Monaten:
Drei Monate nach der OP stand die 3. und letzte Nachuntersuchung an. In den vergangenen Wochen wurde das Gefühl der trockenen Augen immer besser, die Sehstärke nahm weiterhin zu und ich konnte die Anzahl der künstlichen Tränen reduzieren, aber nicht darauf verzichten. Das Ergebnis der 3. Nachuntersuchung viel aus, wie ich es erwartet hatte und mir mein Gefühl und mein Sehen auch vermittelte. Meine Visus lag bei 1.1 bis 1.2 und somit besser als jemals vorher mit Brille. Zwei konkrete Gründe dafür sind zum einen, dass eine Brille nur in einer einzigen Position zum Auge die perfekte Korrektur bringt und zum anderen die durch die Oberflächenmethode Lasek PRK von Unebenheiten korrigierte Hornhautoberfläche (--> dies war der Grund warum mir zu einer Lasek PRK geraten und von der Lasik abgeraten wurde). Also alles richtig gemacht.

Den 4. bis 6. Monat nach der OP war ich immer noch an die künstlichen Tränen angewiesen - aber nur auf der Arbeit am PC. Ich hatte auch mal alternative Produkte getestet aber die empfohlenen Hylo Comod waren für mich tatsächlich am besten. Was in diesem Zeitraum immer mal wieder vorkam, waren aufgrund von Trockenheit brennende Augen am Morgen nach dem Aufstehen. D.h. ich habe tatsächlich bis ein halbes Jahr nach der OP noch künstliche Tränen genommen (2 Wochen nach der OP noch im 15 Minuten Rhythmus, 6 Monate nach der OP 3-4 mal täglich). Hätte ich so nicht erwartet, dass das so lange noch Nachwirkungen hat.

Glücklicherweise waren die trockenen Augen das einzige, was ich ab 14 Tage nach der OP an "Nebenwirkungen" hatte. Irgendwelche Sehfehler wie Doppelbilder, Halluzinationen, stark streuende Strahlen bei Lichtern im Dunklen oder der Gleichen hatte und habe ich bis heute nicht.

Letzte Woche war ich dann knapp ein Jahr nach der OP bei meinem Augenarzt zur Kontrolle - kurz bevor die "Garantie" auf kostenloses Nachlasern abläuft ;-). Kurz den Sehtest ohne Probleme gerockt - ich musste nur bis 100% vorlesen, es wurde nicht geprüft ob der Visus evtl. noch höher liegt. Dann zur Untersuchung zum Arzt und ihn nach seiner Meinung des Ergebnisses gefragt. Er hat nur positive Worte gefunden, die OP sei sehr gut gemacht worden und er könne keine Vernarbungen oder sonstige Auffälligkeiten finden. Ich hätte sicherlich auch keine Probleme mit Doppelbildern, Halos oder Starbursts - was ich auch nicht habe.

Das einzige was ich heute ab und zu noch von habe, was schlechter ist als vor der OP sind die trockene Augen am Morgen mit teilweise leichten bis mittleren brennenden Schmerzen die ersten 2-3 Minuten nach dem Aufstehen. Mein Augenarzt hat mir das so erklärt: Das Auge produziert in der Nacht keine Tränenflüssigkeit und beim geschlossenen Auge klappt das obere Lid ja vollständig über das Auge. Diese kleben quasi leicht am Auge fest und beim ruckartigen Öffnen des Auges (wenn ich erschrecke oder so :-) ) können kleine Zellen des Epithelschicht herausgerissen werden. Weiterhin werden bei der PRK durch das Entfernen des Hornhautepithels die Nervenbahnen durchtrennt und diese wachsen nur sehr langsam nach. D.h. es kann durchaus sein, dass die auch jetzt 1 Jahre nach der OP noch besser wird. Daher habe ich angefangen mir im Kalender zu notieren, wann ich die Probleme habe (3 mal in den letzten 2 Monaten). Damit kann ich gut leben.

Sorry, der Bericht ist jetzt wirklich länger geworden als gewollt und erwartet - aber beim Schreiben und Revue passieren lassen ist mir dann doch wieder einiges eingefallen :-)

Ich hoffe einigen mit meinen Erfahrungen bei der Entscheidung für oder gegen eine Laser-OP und auch während der Zeit nach der OP helfen zu können. Wichtig war mir darzustellen, was in dem ersten Jahr nach der OP alles so passiert. Sicherlich ist bei mir alles sehr sehr gut gelaufen und ich hatte keine Komplikationen oder Ähnliches. Muss aber auch sagen, dass ich z.B. den Tropfplan sehr penibel eingehalten habe (insbesondere die ersten 2 Wochen) immer den Wecker gestellt und nicht einmal Tropfen ausgelassen oder vergessen. Ich bin der Meinung, dass man auch beim Heilungsverlauf selbst einen Beitrag zu leistet.


Beste Grüße und immer gute Sicht,

Markus ;-)
Markus32LasekPRK
schaut sich noch um
 
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Registriert: 11.11.2017, 18:18

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