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Alle Befürchtungen umsonst.....

Moderator: Frankyboy

Alle Befürchtungen umsonst.....

Beitragvon Eirien1975 » 07.06.2014, 07:17

Liebes Forum,

Hier also mein Bericht zu meiner lasik am 05.06.2014.

Die Entscheidung mich Lasern zu lassen, sollte man nicht leichtfertig treffen. Ich bin ein von Natur aus spontaner Typ der gerne Ideen hat und sie sofort in die Tat umsetzt. Nicht so bei diesem Thema .... Hier habe ich mich monatelang belesen bis ich wirklich das Gefühl hatte ich weiß alles darüber. Trotz auch aller negativ Berichte, besonders aus dem Kreis der weitsichtigen, habe ich mich letztenendes doch für eine lasik entschlossen. Nach einer eingehenden Erstberatung mit Voruntersuchungen im lasermed Zentrum Hamburg , folgten dort noch zwei weitere Untersuchungstermine. Man offerierte mir bereits am ersten 1,5 stündigen Termin das man mir wahrscheinlich nur +5 dpt nehmen könnte und die Hornhautverkrümmung . Das war für mich total ok. Am zweiten Termin hat man mir eine optikerbrille so mit meinen wahrscheinlich zu erreichenden Werten zusammengestellt, dass ich mir mal einen Eindruck davon verschaffen konnten, wie ich wohl in etwa nach einer lasik sehen können würde. Das Ergebnis war mehr als ok. Ich konnte alle meine Fragen in ruhe stellen und sogar nach praxisschluss wurden alle Zweifel via whatsapp oder Telefon beantwortet. Ich hatte nie das Gefühl das man mir auf krampf was verkaufen wollte. Die Optikerin die mich dort betreut hat ist eine kleine herzliche und warme Frau der man am liebsten seine ganze Lebensgeschichte ausbreiten möchte. Ich vertraue ihr sehr.

Am 20.03. bekam ich einen op Termin für den 3.5.2014 in Hamburg.
Ich hatte diese so spät legen lassen, weil ich das Geld nicht eher zusammen hatte und finanzieren wollte ich nicht.

Ich war furchtbar nervös und aufgeregt und die Zeit kam mir wie eine Ewigkeit vor...

Am 24.4. wurde der Termin leider abgesagt und sollte auf den 24.5. verschoben. Da ich da leider aber eine Hochzeit fotografieren sollte, für die ich mein Augenlicht brauchte, musste ich passen. Man bot mir dann einen Termin am 30.06 !!!!!! an, der mir aber eigentlich zu weit in der Zukunft lag. Alternativ konnte ich am 5.6. nach Berlin kommen (dort hat mein Gott in Weiß auch noch zwei Augenkliniken). Da ich noch nie in unserer Landeshauptstadt war, entschloss ich mich dazu.

Das war vorgestern. Nach 355 km Autofahrt angekommen bezogen wir unser Hotel und gingen gleich in die Klinik rüber. Alle waren sehr nett und es wurden noch einmal alle Untersuchungen gemacht die nötig waren. Um 16.15 waren wir da. Um 18 Uhr bekam ich eine beruhigungstablette und drei mal nacheinander Betäubungstropfen. Eine kopfhaube und schuhüberzieher und Infos zum Tropfen auch noch. Der Doc kam vorbei im Warteraum, gab mir die Hand und sagte alles ist gut er komme gleich und ich brauch keine angst haben.
Dann wurde ich in den op geführt. Dort gab mir der Assistent einen knautschball und meinte der ist gegen die Nervosität, was ich als total fürsorglich empfand. Die Tablette entfaltete auch langsam ihr Wirkung.... Ich wurde unter dem laser in Position gebracht.
Der Doc kam, er ist ein Experte und alter Hase , das wusste ich.
Er erklärte kurz was er machen würde und sagte beim einsetzen der lidklammer (was überhaupt nicht unangenehm war) das das mikrokeratom jetzt käme und das wohl etwas drücken kann .
Das war auch so. Es tat etwas an den Wangen und brauenknochen weh aber war auszuhalten. Er schnitt den flap auf beiden Augen hintereinander und meinte dann, das wäre schon das schlimmste gewesen. Ich empfand zu keiner zeit schmerzen. Dann folgte das aufklappen des Flaps, was auch so zart und vorsichtig erfolgte, dass man das gar nicht gemerkt hat. Was dann folgte war ein lichtschauspiel das seinesgleichen sucht. Flackern flimmern rattern blitze. Alles völlig schmerzfrei, nur begleitet von einem verbrannten Gestank.( Wer Pferde hat :riecht wie beim aufbrennen vom eisen) Danach hat er einmal alles schön gespült und ich konnte jedes verdammte Detail des Lasers erkennen.... Fantastisch. Aber der Anblick war mir nicht lange vergönnte. Schwupps... Kam ein Verband drüber :(
Das linke Auge folgte. Wieder der glasklare laser Anblick. Freu freu freu Kreisch..... Nein nein nein nicht zudecken.......doch... ;-(

Fertig.

Ach ja , Man hat mir dann noch verbandslinsen eingesetzt ehe man mir den Ausblick nahm...und der Doc meinte es wäre alle Super gelaufen und ich könne durch die Linsen aber nicht sehr gut sehen und das solle mich nicht wundern.

Mein Gatte spielte die 500 Meter zum Hotel meinen blindenführer. Ich hatte auf dem rechten Auge eine durchsichtige plastikschale eingelegt bekommen durch die ich etwas sehen konnte, aber ich wollte lieber den Anweisungen des Arztes folge leisten und nur wenn nötig schauen.

Im Hotel angekommen hab ich mich erstmal hingelegt u nach 30 Minuten ging die bataeubung raus.....

Die Nacht war die Hölle.....dank 1200 mg ibuprofen konnte ich wenigstens 1 Stunde im sitzen schlafen.... Ich habe eine grosspackung Kleenex verbraucht. Ich hatte das Gefühl, es piekst mich dauernd einer in die Augen. Es tränte wie verrückt und brannte. Ca 3 stunden. Danach ging es ein wenig zurück. Aber immer noch nicht so viel, das man hätte schlafen können.

Morgens bei der Nachuntersuchung bekam ich wieder betäubende tropfen... Aaahhhh eine Wohltat. Nach 20 Minuten ließen die aber nach. Man entfernte die Linsen, was schmerzfrei war und dann wuRde das fremdkörpergefühl schon deutlich besser. Der Sehtest war ok. 80 % Sehkraft. Das war das Maximum was man mit Linsen bei mir erreichen konnte vor der lasik. Ich hätte noch mehr gesehen aber die Augen haben so getränt und es war noch alles etwas verschleiert das mehr nicht ging.

Man erklärte mir noch einmal den tropfplan und ich bekam noch nachbenetzungstropfen mit die ich immer nehmen kann wenn mir danach ist.

Die 355 km Heimfahrt war anstrengend. Ich konnte kaum die Augen offen halten. Die Sonne schien und blendete mich trotz Sonnenbrille. Ich musste alle zehn Minuten tropfen, da meine Augen sehr trocken waren und noch immer brannten sie leicht, als wenn man zu lange im Chlorwasser getaucht war .

Zu Hause angekommen, habe ich sofort statt der Tropfen mein Augengel benutzt und damit ging's gleich deutlich besser. Ich ging in die Wanne zum entspannen (mit taucherbrille zum Schutz vor dem Wasser)

Die Nacht war wieder erwarten ruhig und traumlos. Ich habe durchgeschlafen und heute morgen war alles gut
Kein brennen
Keine trockene Augen
Und diesen Bericht hier hab ich in einem Stück beschrieben.

Bis jetzt bin ich überglücklich.

Und nu klingelt der Wecker.... Tropfen sind fällig.

Alles gute euch noch !!!!!

Lg

Anja
Anja

Wellenfrontlasik am 05.06.2014 Augenklinik am Wittenbergplatz, Berlin
Mein Gott in Weiß : Dr.med.Thomas Pahlitzsch
Vor Lasik:
R +5,75 / -1,25 /160
L +6,00 / -1,50 /180

Nach einer Woche : 13.06.14
R 0,00 / -0,50
L 0,25
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Re: Alle Befürchtungen umsonst.....

Beitragvon Eirien1975 » 13.06.2014, 19:02

Resümee der Nachuntersuchung heute, eine Woche nach der op :

R: 0,00 / -0,50 Hhv
L: 0,25/ 0,00

Die 0,50 Hhv beeinträchtigt schon ein wenig die Sicht und ich hoffe das gibt sich noch.

Heute durfte ich die Tropfen absetzen. Es ist alles gut.

Ich bin sehr glücklich !!!!
Anja

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Re: Alle Befürchtungen umsonst.....

Beitragvon Eirien1975 » 15.06.2014, 18:38

Gestern meine erste Autofahrt in der Nacht . Blendungen sind mehr als vor der op, aber lassen sich gut kompensieren. Hätte es schlimmer erwartet.

:-)
Anja

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Re: Alle Befürchtungen umsonst.....

Beitragvon Eirien1975 » 19.06.2014, 10:49

Seit drei Tagen schlafe ich nachts ohne vitapos. Befeuchtende tropfen nehme ich nur noch sporadisch. Ich bin nach zwei Wochen immer noch glücklich mit meiner Entscheidung
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Re: Alle Befürchtungen umsonst.....

Beitragvon Stefan026 » 08.07.2014, 13:02

Nimm die Augentropfen oder besser ein Gel mit möglichst viel Hyaluronsäure wie z.B. Hylo-Vision noch einige Zeit. Deine Augen werden es Dir danken durch immer bessere Sicht und vor allen Dingen vermeidest Du damit mögliche Komplikationen durch zu trockene Augen, die Du als solche nicht wahrgenommen hast.
Stefan026
kennt sich hier aus
 
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