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Erfahrung Femto lasik bei Lasikland Köln

Moderator: Frankyboy

Erfahrung Femto lasik bei Lasikland Köln

Beitragvon Heimwerkerking » 08.01.2014, 17:50

Hi zusammen

Ich möchte mit meinem Beitrag hier den Bereich für die Weitsichtigen ein wenig füllen und hoffe damit ein paar Leuten helfen zu können.

Aber vorweg ein paar Worte zu mir damit ihr auch wisst wer hier schreibt (Wen das nicht interessiert der darf gerne diesen Abschnitt überspringen)
Ich heiße Torben bin 30 Jahre alt und habe solange ich denken kann immer eine Brille getragen. Nach Erzählungen meiner Eltern schon im Kinderwagen. Das heißt ich kann auf gute 29Jahre Brille zurückschauen (jetzt ohne Brille).
Ich habe ein angeborenen Nystagmus (Augenzittern) was die ganze Sache noch etwas komplizierter machte im Bezug auf die Laser Op.

Hier mal meine Werte vor der OP:
Rechts: Sphäre +3,5 Cylinder -2,25 Achse 05
Links: Spähre +4,75 Cylinder -2,50 Achse 11

Die Endscheidung für die OP:
Eigentlich kam ich immer gut mit meiner Brille zurecht und hatte mich nie so wirklich gestört. Hatte so vor ca 12 Jahren mal Kontaktlinsen probiert was aber irgendwie nicht das richtige für mich war.
Nun war ich 2013 im Sommer allerdings aus beruflichen Gründen einige Monate in sehr heißer Sonniger und Staubiger Umgebung. Dort hatte ich das Problem ständig die Brille wechseln zu müssen wenn man ein Gebäude betrat oder verließ und staubig bzw verkratzt waren beide sowieso ständig.
Da ich mich über die immensen Brillenpreise eh schon immer geärgert habe und dieses hin und her mir auf die Nerven ging habe ich mich zunächst über die modernen Kontaktlinsen informiert die man bis zu 30 Tage im Auge lassen kann.
Da hierzu aber die Meinungen doch sehr extrem auseinander gingen und die Preise auch nicht ohne waren bin ich eher durch Zufall wieder auf die Sache mit der Laser OP gekommen.
Habe hierzu einiges gelesen und war echt eerstaunt was inzwischen alles möglich ist. Vor allem die Femto Lasik hat mich sehr beeindruckt. Die vertretbaren Preise dazu haben mich bestärkt zumindest mal einen Termin aus zu machen ob eine OP bei mir möglich ist.

Warum Lasikland in Köln?
Tja eine gute Frage und die Antwort dürfte vielen blöd vorkommen.
Es war der erste Treffer bei Google und machte für mich einen sehr seriösen Eindruck. auch was im Internet zu lesen war hat mich angesprochen und so hatte ich dort mitte Oktober einen Termin zur Voruntersuchung.
Ich hatte mich auch bei anderen Kliniken informiert (Care Vision z.b.) um ggf doch nicht bei Lasikland die OP machen zu lassen.

Voruntersuchung
Ich bin natürlich neugierig und etwas aufgeregt zu meinem Termin nach Köln gefahren. Wie wahrscheinlich viele andere auch habe ich zunächst den Eingang zur Klinik etwas suchen müssen da er in einer Seitenstraße liegt.
Nachdem dieses Hinderniss überwunden war hat mich der erste Eindruck der klinik definitiv beeindruckt. Man merkt das mit solchen OPs Geld zu machen ist. Alles wirkt sehr edel und hochwertig und auch ein wneig teuer.
Das Personal war absolut freundlich und nachdem ich den Eingangsfragebogen ausgefüllt und die 50Eur Gebühr bezahlt hatte ging es auch schon los.

Zwischen den einzelnen Untersuchungen musste ich nie länger als 5 Minuten warten so das ich ziemlich schnell mein Gespräch mit der Optikerin hatte.
Sie erklärte mir sehr ausführlich wie die OP ablaufen würde und wie es nach der OP ablaufen würde. Es waren doch sehr viele Informationen die auf mich einprasselten wie ein Regenschauer während ihres gut 10 Minütigen Vortrages.
Als diese Reizüberflutung langsam nachließ hatte ich noch einige Fragen zu Dingen die mich interessierten bzw die ich nicht so recht verstanden hatte. z.B. Blendempfindlichkeit nach der op usw. Alle diese Fragen wurden sehr geduldig und ausführlich beraten.
Abschließend hatte ich dann noch die Untersuchung bei der Ärztin und dort auch das Abschlussgespräch. Auch hier setzte sich mein Eindruck fort das alle sehr freundlich und kompetent wirkten.
Es wurde mir bestätigt das eine Femto bei mir möglich wäre was mich natürlich sehr freute. Dennoch wiesß ich darauf hin das ich erst etwas Bedenkzeit bräuchte und nch das OK meines Arbeitgebers (ich bin im öffentlichen Dienst tätigt und brauchte eine Genehmigung meines Arbeitgebers).
Dies wurde ohne Probleme akzeptiert und so verließ ich die Klinik mit einem Haufen Informationen und schon mit vorfreude.
Heimwerkerking
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Re: Erfahrung Femto lasik bei Lasikland Köln

Beitragvon Heimwerkerking » 08.01.2014, 18:33

Teil 2
Habe den Bericht zur besseren Übersichtm al in 2 teile geteilt.

Ich habe nach der Voruntersuchung mich im Netz noch etwas mit dem Thema befast und darüber nachgedacht. Innerlich hatte ichm ich aber schon zu 99% für die OP entschieden.
Also habe ich mir das OK meines Arbeitgebers besorgt und meinen Weihnachtsurlaub entsprechend geplant so das ein Termin am 12.12 in Köln möglich war und ich keinen Krankenschein benötigen würde.

Ab diesem Zeitpunkt habe ich jegliche weitere Informationsgewinnung zu dem Thema eingestellt da ich mich nicht unnötig verunsichern wollte.

Die Operation:
Ich bin am 12.12. mit meinem Vater nach Köln gefahren und war anfangs eigentlich sehr ruhig. Doch je näher wir an Köln kamen desto nervöser wurde ich.
Es war eine Mischung aus Angst, Vorfreude und Neugierde die erst so richtig stark wurde als ich im Wartebereich der Klinik saß und das Geld für die Op schon per EC Karte gezahlt war.
Ich war sozusagen am Point of no return was mich schon sehr nervös gemacht hat was mir wohl auch anzumerken war.
Dann ging es endlich los und ich bekam die augentropfen und die obligatorische Beruhigungstablette. Danach wurde ich in den zweiten Wartebereich geführt wo ich mir die Kopfhaube und Schuhüberzieher anziehen durfte. Danach musste ich dort noch etwas warten und sollte dabei die Augen geschlossen halten.
Die "Entspannungsmusik" in diesem Bereich hätte ich allerdings lieber ebenfalls ausgeblended da mich dieses merkwürdige gedudel eher unrihig machte.

Während der OP
Ich wurde in den dunklen OP geführt und durfe mich auf die Liege liegen. Dann ging es auch schon sehr schnell und mir wurde eine auge mit einem Tuch abgedeckt und ich wurde für die OP vorbereitet.
Aufgrund meines Augenzitterns war noch nicht klar ob eine Femto bei mir möglich wäre da nicht klar war ob der Saugring halten würde. Am rechten Auge klappte es allerdings auf Anhieb und ausserdem einem kurzen zu ertragenden Druckschmerz beim Ansaugen war die Sache sehr schnell vorbei was mich sehr euphorisch werden lies im Bezug auf das linke Auge.
Allerdings wurde zunächst das rechte Auge fertig gelasert ehe der zweite Flap geschnitten wurde.
Hierbei muss ich sagen das der Ton bzw die Anweisungen im OP schon recht scharf waren. Ich hatte einige Probleme so wie sie es formulierten in Richtung meiner Füsse zu schauen während des laserns.
Es gelang mir aber dann doch irgendwie und es ging mit dem linken Auge weiter.
Hier lief es leider nicht annähernd so gut wie rechts. Der Saugring rutschte 3 mal ab was schon sehr unangenehm und zum Ende hin schmerzhaft war. :shock:
Ich wurde links also nochmal getropft und musste nochmal kurz warten mit geschlossenen Augen.
Der vierte Versuch mit der Femto gelang dann und der Flap war geschnitten. Leider war mein Auge schon sehr belastet so das es mir noch schwerer fiel das Auge still zu halten und richtig zu schauen. Aus diesem Grund wurde ich mehrfach doch sehr scharf ermahnt und war heilfroh als die Op endlich vorbei war.
Danach wurde nur kurz geprüft ob die Flaps richtig liegen und ich bekam meine Sonnenbrille (die ich mir optisch erheblich schlimmer vorgestellt hätte) und wurde entlassen.
Nach Aussage meines Vaters sah ich wohl ziemlich fertig aus als ich aus dem op kam und war heilfroh das er dabei war. Ich hätte sonst sicher Schwierigkeiten gehabt mich auf die Anweisungen für den Tropfenplan zu konzentrieren. Danach ging es nur noch auf die andere Straßenseite in die Apotheke die Tropfen holen und dann nach Hause.

Direkt nach der OP
Ich nahm im Auto Platz und hatte meinen ersten wirklichen Wow Effekt. Ich nahm die Getränkedose aus dem Halter und konnte die Inhaltsstoffe auf der Dose lesen.
Dann ging es mit dem Auto nac Hause was ca 2Std dauerte. Nach etwa 1Std begannen meine Augen heftig zu schmerzen und es fiel mir schwer sie offen zu alten. Leider war es auch sehr sonnig an diesem Tag so das ich froh war über die mitgebrachte Mütze und die Augen während der Fahrt geschlossen hielt.
Zu Hause angekommen habe ich mein Zimmer verdunkelt und versucht etwas zu schlafen was mir leider nicht gelang.
Als ich dann mit den Tropfen beginnen konnte und auch eine Schmerztablette nehmen konnte ging es mir deutlichst besser was mcih sehr erstaunte. Ich habe bewusst darauf verzichtet die Schmerzstillenden Tropfen zu nehmen da diese die Heilung verzögern würden.
Es war mir am Abend bereits wieder möglich mein Handy zu bedienen und Fern zu sehen auch wenn die Schrift noch etwas unscharf war.
Trotzdem ging es früh ins Bett wo ich auch erstaunlich gut schlief.

Am nächsten Tag ging es dann mit dem Zug zur Kontrolluntersuchung der ich mit neugierde entgegen fieberte.
Ich hatte am Morgen selber schon gesehen das mein linkes Auge durch das mehrfache Auge knallrot war und wirklich heftig aussah was mich etwas verunsicherte.
In der Klinik wurde dann der Sitz der Flaps kontrollliert und ein Sehtest durchgeführt bei dem ich bereits 65% erreichte. (Ich muss anmerken das ich auch vor der OP durch den Nystagmus mit Brille nur 80% Sehkraft hatte)
So begab ich mich wieder nach Hause und war erneut froh über die Mütze und Sonnenbrille da ich doch ziemlich Lichtempfindlich war. Was mich sehr freute war das ich bereits jetzt ohne Probleme den Zugfahrplan und ähnliches lesen konnte.

Trotzdem fieberte ich doch sehr dem Tag entgegen an dem ich die Schutzbrille abnehmen konnte.
Die Tage verbrachte ich recht ruhig und entspannt wobei ich fleissig die Tropfen nahm. Mein größtes Problem war das ich so viel Arbeit zu liegen hatte die ich selber nicht machen dürfte und mir leider sehr schnell angweilig wird.

Doch ich hielt eisern durch und fuhr nach einer Woche zum zweiten Kontrolltermin.
Ich war inzwischen nicht mehr so Lichtempfindlich und kam bereits sehr gut ohne Brille zurecht. Ich schaffte bei dem Sehtest dann auch bereits knapp die 75% jedoch auf dem linken Auge nicht ganz die 70%. Ich sollte also etwas häufiger Tropfen und in einer Woche nochmal wiederkommen. Allerdings dürfte ich schon wieder auto fahren sollte nur nicht nachts fahren zu diesem Zeitpunkt.

Ich habe also eine weitere Woche fleissig getropft und mich geschont und staunte Teilweise nicht schlecht. Bei der zweiten Kontrolle wurde mir gesagt das ich jetzt leicht Kurzsichtig wäre was mich doch sehr irritierte. Ich habe einige Male gedacht ich hätte Staub oder Flecken auf dem monitor meines Pc doch es waren lediglich hellere Stellen des Hintergrundes die mir früher nie aufgefallen waren.
Des weiteren schwankte meine Sehleistung doch teilweise sehr heftig über den Tagesverlauf bzw Tag zu Tag.

Kontrole nach 3 Wochen:
Zu diesem Zeitpunkt war das Ende meine Urlaubes bereits nahe und ich war doch sehr neugierig ob ich diesemal die Bescheinigung für den Führerschein bekommen würde.
Ich fuhr selber mit dem Auto nach Köln was schon ohne Probleme klappte und absolvierte dort den Sehtest mit 80% gesamt rechts 75% und links 70% also etwa die Werte wie vorher mit Brille.
Ich war sehr erleichtert das ich die Bescheinigung bekommen würde und fuhr von Köln nach Hause.

Erfahrungen bis heute:
Ich merke noch immer das die Sehkraft teilweise etwas schwankt aber durch sehr regelmässiges Tropfen ist das gut in den Griff zu bekommen.
Im Nahbereich sehe ich ohne Probleme. Auch die Ferne klappt recht gut nur merke ich schon sehr deutlich das mir die Vergrösserung der Brille fehlt. Alles ist plötzlich so klein was doch deutlich gewöhnungsbedürftig ist und merklich anstrengt. Aber das wurde mir auch im Vorfeld gesagt das es bei Weitsichtigkeit länger dauern kann.
Etwas erschrocken hat mich meine erste Nachfahrt. Im Stadtbereich mit Strassenbeleuchtung war alles ok. Da ich in der Eifel wohne fahre ich allerdings auch kleine enge Landstrassen und bei den Leitpfosten am Strassenrand musste ich heftige Doppelbilder feststellen und das ich nicht so schnell zwischen Nahbereich wie Tacho und Fernbereich hin und her wechseln konnte.

Ich war zu diesem Zeitpunkt etwas verunsichert habe aber artig weiter getropft und abgewartet.
Meine OP ist nun 4 Wochen her und auch das Nachtfahren geht wieder. Ich tropfe noch immer sehr viel. Nicht weil ich das Gefühl trockener Augen habe sondern weil ich merke das es die Sehkraft deutlich stabilisiert.

Ich bin bisher wirklich sehr zufrieden das ich den Schritt gewagt habe und genieße es ohne Brille. Das linke Auge ist immer noch gerötet während rechts nix mehr zu sehen ist. Allerdings wurde mir gesagt das könnte noch etwas dauern bis das linke Auge wieder normal ist.

Ich werde euch gerne weiter berichten und auch Fragen beantworten wenn es welche gibt.

Hoffe mein Text ist euch nicht zu lang aber ich wollte ausführlich berichten um andere zu informieren und zu helfen
Heimwerkerking
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Re: Erfahrung Femto lasik bei Lasikland Köln

Beitragvon nenti01 » 09.01.2014, 17:51

Hallo Heimwerkerking,

was du da schreibst mit den Leitpfosten, das Problem hatte ich zu Anfang auch sehr stark, aber das hat sich bis heute fast komplett gegeben.
Ich wünsche dir weiterhin gute Besserung. :-)

Gruß nenti
Femto-Lasik in der Augen Laser Klinik OWL bei Dr. Giers am 16.08.2013
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Re: Erfahrung Femto lasik bei Lasikland Köln

Beitragvon nenti01 » 17.01.2014, 17:32

Hallo Heimwerkerking,

sag mal wie kannst du in der Ferne jetzt sehen?
Alles klar und deutlich oder etwas verschwommen?
Wie geht es dir sonst so?

Gruß nenti01
Femto-Lasik in der Augen Laser Klinik OWL bei Dr. Giers am 16.08.2013
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Re: Erfahrung Femto lasik bei Lasikland Köln

Beitragvon SA88 » 02.05.2014, 14:21

Hi Heimwerkerking!

Habe deinen Bericht jetzt erst gesehen und gelesen :) ..

Hoffe, dass alles weiterhin gut bleibt :wink:

Willkommen ins Club der Brillenlosen! :D

LG Susi
SA88
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