OperationAuge.de

News
Forum

Erfahrungsbericht Visian Evo+ Dr. Parasta

Imlantierbare Contactlinsen (ICL), IOL, Artisan, Verisyse, Bioptics, Hinterkammerlinsen, Vorderkammerlinsen, Iris Clip Linsen, Clear Lens Extraction (CLE)

Moderator: Frankyboy

Erfahrungsbericht Visian Evo+ Dr. Parasta

Beitragvon airblaster » 04.10.2018, 19:05

Hallo zusammen,

hier ein kurzer Bericht über meine OP:
Hatte letzte Woche die ICL-OP bei Dr. Parasta in München (Augenzentrum). Die eingesetzte ICL ist die torische Visian Evo+ (Modell VTICM5_13.2)
Vorab: Etwas überrascht hatte mich zunächst, dass man nach der Erstberatung für geringes Entgelt noch vor der Entscheidung für ein Verfahren (ICL oder Laser) eine vollständige OP-Voruntersuchung für mehrere hundert Euro machen musste. Da ich aber auf jeden Fall eine OP wollte und der Betrag im Gesamtpreis für die OP bereits enthalten ist habe ich mich trotzdem dafür entschieden.
Da für mich Aufgrund der Untersuchungsergebnisse nur ICL in Frage kam und ich eine Hornhautverkrümmung habe, mussten die Linsen erst hergestellt werden, was 2-3 Monate dauert.
Dann kam schließlich endlich der Tag der OP.
Die OP-Vorbereitung verlief problemlos, es wurde auch immer gesagt was jetzt gemacht wird. Man setzt sich zu Beginn in einen Stuhl der später für die OP in Liegeposition gefahren wird. Von der OP selbst habe ich Dank Dämmerschlafanästhesie nicht viel mitbekommen - war weniger schlimm als eine einfache Füllung beim Zahnarzt. Die Sicht war nach der OP zunächst ziemlich schlecht, gut dass einem bereits vorher gesagt wird, dass man am besten für den Abend eine Betreuungsperson haben sollte. Alleine hätte ich in dem Zustand nicht auf die Straße gehen wollen.
Ein paar Stunden nach der OP hatte ich starke Kopfschmerzen, Anruf beim Augenzentrum brachte das Ergebnis dass ich die Bedarfs-Tablette Glaupax und ein Schmerzmittel nehmen soll, und dann ab ins Bett. Am nächsten Morgen waren die Kopfschmerzen dann weg, die Sicht war durch den Augenverband den man nach der OP bekommt zunächst noch sehr schlecht.
Bei der ersten Nachuntersuchung wurde dann der Verband abgenommen, und ich konnte schon deutlich besser sehen als vorher ohne Brille. Untersuchungsergebnisse waren auch alle im grünen Bereich.
Eine Woche später dann die zweite Nachuntersuchung. Werte sind wieder gut, und die Sicht verbessert sich Stück für Stück. Noch kann die Sicht aber nicht mit der Sicht mit Brille von vor der OP mithalten, abgesehen vielleicht vom Kontrastsehen bei Dämmerung. Leichter Sport wie Joggen oder Radfahren ist ab diesem Tag wieder erlaubt, Schwimmen erst eine Woche später.
Ich habe noch gelegentlich Halos um Lichtquellen herum, wesentlich mehr stören mich aber die dünnen Lichtreflex-Ringe die auch tagsüber auftauchen wenn helle Lichtquellen im Sichtfeld sind. Laut Auskunft vom Arzt soll sich das aber noch geben und innerhalb der nächsten 2-3 Monate soll die Sicht ähnlich gut oder besser wie vorher mit Brille sein.
Ab der OP für drei Wochen muss täglich 3x Keto Vision (Entzündungshemmer) und 4x Pan Vision (Benetzung + Panthenol) getropft werden. Das und weitere Hinweise stehen auch in dem detaillierten Booklet, das man bereits bei der Erstberatung erhält.
airblaster
schaut sich noch um
 
Beiträge: 1
Registriert: 10.05.2018, 19:36

Zurück zu Linsenchirurgie

Kostenlose Beratung zum Thema Lasik

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 0 Gäste