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3 Jahre nach PRK nun doch wieder Brille

Sehbeeinträchtigungen wie Halos (Lichthöfe), Glare (Blendung), Starburst, Kontrastverlust (Schleiersehen) und Trockene Augen nach LASIK, Femto-LASIK, LASEK, Epi-LASIK, PRK...

Moderator: Frankyboy

3 Jahre nach PRK nun doch wieder Brille

Beitragvon Martin287 » 01.02.2018, 09:43

Hallo,

ich wurde im Oktober 2014 mit der PRK Methode gelasert.
Werte vor der OP waren um -4 bis -5 mit HHV. Die genauen Werte weiß ich leider nicht mehr. Auf jeden fall war ich blind.
Nach der OP und den üblichen Schwankungen war ich eigentlich auch zufrieden soweit.

Nun ist es aber nach 3 Jahren so, dass speziell Abends nach einem langen Büro Tag ich Probleme habe. Tagsüber fällt das nicht so sehr auf. Da geht es noch.Mein rechtes Auge ist auch deutlich schwächer als das Linke. Ich habe das eigentlich immer auf trockene Augen geschoben. Aber tropfen helfen auch nicht.

Mein Augenarzt der mich operiert hat, misst auch dadurch bedingt das ich dort nur vormittags die Möglichkeit habe vorzusprechen andere Werte als der Optiker Abends.

Um mal Zahlen zu nennen:
Optiker abends: R -0,50 -0,75 176° / L +0,00 -0,50 173°
Arzt morgens: R -0,25 -0,25 / L 0,25

Mein Augenarzt sagt bei den Werten die er misst würde er auch nicht nachoperieren weil er dann Narben befürchtet und die Werte sind eh minimal. Klar seine gemessen Werte sind ja auch wenig. Aber Abends sind die Werte ja nachweislich schlechter. Der Arzt sieht natürlich nur seine gemessenen Werte und sagt, meine Augen werden durch eine Brille in der Stärke die der Optiker gemessen hat sich verschlechtern. Stimmt das? Was soll ich tun? Lieber die Werte vom Arzt nehmen wohl wissend das diese evtl nicht reichen am Abend oder die vom Optiker?

Es ist halt auch bescheiden das die Werte nicht stabil sind sondern sehr schwanken. Abends stört es mich aber sehr.

Wäre super wenn ihr mir einen Rat geben könnt, der Optiker wartet auf nur auf meinen Anruf das er mit der Brille und seinen gemessenen Werten diese in Auftrag gibt.
PRK am 13.10.14
Vorher beide Augen um -4, -5 Dioptrien.

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L: -0,5 HHV
R: -0,5 Sph; -0,5 HHV
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Re: 3 Jahre nach PRK nun doch wieder Brille

Beitragvon Choddi79 » 01.02.2018, 10:35

Hallo,

also ich sehe das nicht als "Komplikation".
Das ist immer so, dass die Augen im Laufe eines Arbeitstages (ich schätze mal viel Bildschirmarbeit o.ä.) sehr angestrengt werden und dann etwas schwächer werden. Darum misst jeder guter Optiker auch zu verschiedenen Tageszeiten, weil man eben nicht immer gleich stark sieht.

Eine halbe Dioptrien Tagesschwankung ist übrigens völlig normal und sicher kein Grund für eine OP, noch nicht mal für eine Brille meiner Meinung nach. Es sei denn du musst abends noch Auto fahren oder vergleichbares, dann mag eine Brille Sinn machen.

Fazit: -0,75 sollte einen im Alltag nur minimal behindern und rechtfertigt sicher keine OP.
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Re: 3 Jahre nach PRK nun doch wieder Brille

Beitragvon Martin287 » 01.02.2018, 11:46

Danke für deine schnelle Antwort. Dann habe ich das falsche Thema gewählt sorry. Unter Erfahrungsberichten erschien es mir aber auch nicht richtig.

Ja richtig, ich arbeite den ganzen Tag am Bildschirm.

Auf dem rechten Auge sind es zum Abend aber -0,5 und -0,75 HHV. Das zusammen ergeben doch 1,25. Und das merke ich insbesondere auf dem rechten Auge deutlich und das stört mich abends sehr.
Das linke wiederum ist deutlich besser. Da würde ich definitiv auch nicht operieren wollen. Aber eine Brille möchte ich für Abends definitiv. Denn es stört mich eben nicht perfekt zu sehen! Man kennt das doch als ehemaliger Brillenträger.
Die Frage ist nur soll ich die Werte vom Optiker nehmen?
PRK am 13.10.14
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Re: 3 Jahre nach PRK nun doch wieder Brille

Beitragvon Choddi79 » 01.02.2018, 13:33

Ich verstehe das Problem immer noch nicht...

Probiers doch einfach mal mit den Werten, die dir dein Optiker empfiehlt, wenn dir dann die Brille zu stark/zu schwach ist, kannst du es doch jederzeit ändern lassen. Wo ist jetzt das Problem?

Hatte ich auch mal (noch als Brillenträger), dass die neuen Gläser mir zu stark waren. Kann man innerhalb der ersten Woche problemlos reklamieren.
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Re: 3 Jahre nach PRK nun doch wieder Brille

Beitragvon Donauwelle » 01.02.2018, 13:57

Wäre jetzt Herbst, würde ich ohne mit der Wimper zu zucken dazu raten, die Brille lt. Optiker anfertigen zu lassen. Schließlich kann es im Auto gefährlich werden, wenn die Sicht nicht gut ist.

Da es in den nächsten Wochen bzw. Monaten so sein wird, dass die Tage deutlich merkbar länger werden, und da bei Tageslicht leichte Sehprobleme (auch Schwankungen der Werte) nicht so massiv zu merken sind, fehlt die Überzeugung ein bisschen. Vielleicht hast du bei deinem Optiker die Möglichkeit, die Sicht mit der Brille mit den Vorsteckgläsern zu testen (sowohl in einem eher schwach beleuchteten Raum als auch draußen bei Dämmerung/Dunkelheit). Falls das nicht geht, würde mir wahrscheinlich trotzdem eine "Abendbrille" anfertigen lassen und sie gegebenenfalls in die Ecke legen, falls die Verbesserung doch nicht so toll ist.

Bei mir war es übrigens auch vor meiner letzten OP so, dass der Operateur immer Top-Werte feststellte und er mir sowohl von Brille als auch von einer Nachkorrektur abriet. Mit der Brille, die ein Optiker nach den Messwerten der maschinellen Messungen (ohne händischer Nachkorrektur) anfertigen ließ, konnte ich mich damals zum Glück über die Runden retten. Der Arzt warnte zwar immer vor der zu starken Brille, aber was hätte ich machen sollen......damals wurde mit dieser "Abendbrille" mein Leben definitiv erleichtert.

Da du offensichtlich "nur" eine neuerliche Fehlsichtigkeit hast, würde ich von einer Re-OP auch abraten. Mir blieb die Nachkorrektur leider nicht aus, da bei mir ein anderes Problem für die schlechte Sicht bei Dunkelheit sorgte.

Alles Gute.
LG
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