Hallo Zusammen,
ich habe mich vor 4 Wochen ein zweites mal operieren lassen. (ErstOP vor 2 1/2 Jahren mit ca. -5 Dipotiren). Meine Seeschärfe ist nun wieder 100% (davor ca. -1,75).
Die ersten 2 Wochen waren super, aber jetzt quäle ich mich seit zwei Wochen und bin eigentlich nicht alltags- bzw. arbeitstauglich. Ich tropfe alle 15 Minuten und trage Sonnenbrille auch in abgedunkelten Räumen. Mit einem Gesprächspartner konzentriert Augenkontakt zu halten bedarf einem enormen Kraftakt. Phasenweise zieht es mir die Augendeckel zu und es ist mir fast nicht möglich die Augen offen zu halten. Es fühlt sich an, als hätte ich die vergessen die Kontaktlinsen seit einer Woche zu entfernen. Manchmal zieht ein scharfer, stechender Schmerz durch mein rechtes Auge.
Mein Arzt hat mir abwechselnd Actihaemyl (Proteinfreies Hämodialysat) und Hylo-Vision verschrieben und sagt (nach sehr oberflächlichem Begutachten meiner Augen), dass es sich um reine Empfindlichkeiten handelt und die OP (wohl aufgrund der erreichten Seestärke von 100%) erfolgreich war.
Ich bin in eine andere Fachklinik gefahren, da ich gern mein Augen von einem unabhängigen Arzt kontrollieren lassen wollte. Dort heißt es allerdings alles selbst (privat) bezahlen.
Ich bin wirklich verzweifelt und fühle mich von meinem behandelnden Arzt nicht wirklich ernst genommen. Was soll ich machen??? Ich kann nicht arbeiten und weiß aber nicht, ob ich mich wirklich nur anstelle und das einfach 4 Wochen nach der OP normal ist????? Ich habe Angst um meine Augen und möchte nichts unversucht lassen, wenn etwas nicht stimmt. Ich zahle auch alles Geld, wenn es nötig ist und hilft, aber ist es nötig???? Was soll ich tun????? Wie fühlen sich wirkliche Komplikationen an??? Hätte ich dann auch beim geschlossenen Augen richtige Schmerzen???
Für Eure Meinung bin ich wirklich dankbar!!!!!
Ich bin sehr gespannt auf Eure Erfahrung / Meinung!



