Ich lese schon seit einiger Zeit hier mit und möchte nun selbst von meinen Überlegungen und der heutigen Voruntersuchung in Heidelberg bei Citylasik bzw. der Augenpraxisklinik erzählen. Ich bin 24 Jahre alt und habe rechts -5,5 und links -4,75 Dioptrien. Von einer Laserbehandlung habe ich schon als Kind / Jugendliche geträumt, aber natürlich immer gewartet, bis ich alt genug bin und die Sehkraft konstant ist und natürlich auch, bis man zumindest einige Jahre Erfahrung auf dem Gebiet hat. Ich denke, dieser Zeitpunkt ist jetzt gekommen, meine Sehkraft ist seit 4 Jahren konstant und die Risiken sind vorhersehbarer als noch vor einigen Jahren.
Zunächst mal möchte ich hier meine Werte, die heute frisch gemessen wurden kundtun, ich kann leider nicht allzu viel damit anfangen, aber es soll mal als Diskussionsgrundlage dienen
Subjektive Refraktion:
re -5,75 sph -0,75 cyl. A 165° = 1,2 p
li - 5,00 sph -0,25 cyl. A 175° = 1,2
Obejektive Refraktion:
re -5,50 sph -0,50 cyl. A 174 = 0,8
li -4,75 sph cyl. A = 1,0 p
Wavescan:
re -5,19 sph -1,03 cyl. A 164@umm
li -4,75 sph -0,31 cyl. A 173@umm
Keratometer:
re 42,6 / 7° A 44,2 / 97°
li 42,9 / 176° A 43,7 / 88 °
Pupille skotop.:
re 7,3 mm
li 6,2 mm
Pachy:
re Penta 585
li Penta 574
HH-Durchmesser:
re 13,2 mm
li 12,6 mm
Normalerweise trage ich weiche Kontaktlinsen und das schon seit 12-13 Jahren. Diese habe ich seit einer Woche für die Untersuchung weggelassen. Heute morgen kam ich dann zu der Praxisklinik. Ist ein riesiges Gebäude, macht alles in allem einen guten Eindruck, besonders wenn man in die oberen Sprechzimmer kommt. Zunächst durchlief ich verschiedene Untersuchungszimmer, anschließend hatte ich ein Gespräch mit dem Optiker. Der meinte es würden in dieser Praxis mehrheitlich Oberflächenverfahren verwendet. Das Verhältnis liegt wohl bei 60% PRK, 35% Femto-Lasik und 5% normale Lasik. Ich war etwas verwundert, denn ich dachte eigentlich eher an Lasek und dachte PRK wäre etwas veraltet. Aber dem ist wohl auch laut Frau Dr. Theresa Blaukat nicht so. Ich habe es so verstanden, dass der Hauptunterschied zwischen PRK und Lasek darin liegt, dass bei der Lasek das Epithel wieder angelegt wird, bei der PRK wird es aber kommt entfernt und auch ohne Alkohol wie bei der Lasek. Die Erfahrung hat wohl gezeigt, dass das Epithel am Auge zu belassen nicht die schmerzfreiere Variante ist und das dem Auge bei der Regeneration auch nicht hilft.
Ich habe wohl sehr große Pupillen, wo liegt denn in etwa die Norm? Was bedeutet das für mich? Jedoch aufgrund meiner Hornhautdicke kommen wohl alle Verfahren in Frage. Da ich mich selbst mit dem Thema Flap ziemlich verrückt gemacht hab und viel darüber gelesen habe war es für mich positiv zu hören, dass mir in Heidelberg eher Oberflächenverfahren geraten wurde, es wäre längerfristig besser, aber dauert natürlich länger in der Heilung etc. Das ist mir alles bewusst...
Nun habe ich mal voraussichtlich einen Termin am 16.1. für die PRK. Was meint ihr? Über Tipps, Gedankenanstöße, Meinungen, Rat, Kritik etc. bin ich sehr, sehr dankbar!
Am tollsten wäre natürlich, wenn jemand der sich damit auskennt etwas zu meinen Werten sagen kann und ob eine PRK wirklich gut geeignet ist für mich.
Vielen Dank schon mal und allen im Forum schon mal frohe Weihnachten!
