Was tun gegen trockenes Auge nach LASEK ?

Sehbeeinträchtigungen wie Halos (Lichthöfe), Glare (Blendung), Starburst, Kontrastverlust (Schleiersehen) und Trockene Augen nach LASIK, Femto-LASIK, LASEK, Epi-LASIK, PRK...

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Glasbaustein
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Beitrag von Glasbaustein » 23.06.2008, 15:44

Aber vorsicht! Soweit ich weiß, gibt der Arzt nach LASEK und allen Oberflächen-OPs, cortisonhaltige Tropfen mit (zur Wundheilung, gegen Narbenbildung), die man nur eine sehr begrenzte Zeit lang tropfen darf. Höchstens so 1-2 Wochen, glaube ich.

Also etwas vorsichtig sein mit dem Tipp: Tropfen, tropfen, tropfen. Das kann in´s Auge gehen. Beruhigt länger tropfen kann man wohl nur die Tränenersatzmittel und andere harmlose Mittelchen.
[b]R[/b] (Sph) = -4,75 (neuester Wert); (Cyl) = -0,5; (Ach) = 30
[b]L[/b] (Sph) = -5,50 (neuester Wert); (Cyl) = -0,5; (Ach) = 165
Status: Noch ohne refraktive OP! [img]http://yelims3.free.fr/Jesuis/Opticien.gif[/img]

CM1977
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Beitrag von CM1977 » 23.06.2008, 17:11

Das mit den Konservierungsstoffen wußte ich nicht. Es enthält:
1 ml enthält 10 mg Soja-Lecithin, 8 mg Natriumchlorid, 8 mg Ethanol, 5 mg Phenoxyethanol, 0,25 mg Vitamin A, 0,02 mg Vitamin E


Kann ich es weiterhin nehmen ?

Yvi
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Beitrag von Yvi » 23.06.2008, 17:44

Hallo

Glasbaustein hat bedingt recht.
Die Cortisontrpf sollen wegen der Gefahr der Augeninnendruckerhöhung nur begrenzte Zeit getropft werden. Bei LASEK muß aber über 3 Monate ein oberflächlich wirkendes Cortisonpräparat z.B. Efflumidex getropft werden um die Gefahr von Haze usw. auf ein Minimum zu reduzieren.

Genau deshalb ist die Nachsorge nach PRK/LASEK auch so immens wichtig!!

Also, laß dich nicht verunsichern. Du wurdest in der gleichen Klinik operiert wie ich auch, da bist du in hervorragenden Händen. Die haben schon richtig lange Erfahrung mit der refrak Chir. Und ich weiß auch daß sie gerade mit den Oberflächenverfahren viel Routine haben.

Als Tränenersatzmittel kann ich dir Hylo-Commod empfehlen, die sind natürlich ohne Konservierungsstoffe!
Übrigens Phenoxylethanol ist ein Konservierungsmittel.
Dieses Spray welches du da benutzt würde ich lieber nochmal mit den Doc´s abklären.

Gruß
Yvonne

Donauwelle
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Beitrag von Donauwelle » 24.06.2008, 15:43

@glasbaustein

Eigentlich ging es bei der Anfrage ja nur um harmlose Tränenersatzmittel (HyloComod als konservierungsmittelfreie Tropfen; Vidisic als länger anhaltendes Gel wahrscheinlich für die Nacht und den Spray).
Der Denkanstoß, dass man in der Euphorie des Tropfens mit Tränenersatzmitteln andere verordnete Medikamente wie Cortison bzw. Antibiotikum nicht vergessen darf bzw. darauf achten muss, dass man zeitliche Abstände einhält um die vorherigen Tropfen nicht herauszuspülen, ist bestimmt nicht unwichtig.

Beim Zuhören während des Wartens auf die Voruntersuchung hatte ich aber den Eindruck, dass Patienten, die regelmäßig Tränenersatzmittel benutzten weniger über Problemchen klagten, als jene, die nur sporadisch tropften.
LG

Glasbaustein
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Beitrag von Glasbaustein » 25.06.2008, 08:23

Hallo,

Wollte auch nur sagen, dass dieser im Forum oft verteilte Tipp: "Tropfen, tropfen, tropfen!" nicht so ganz ohne sein kann, wenn er von einem "Forum-Neuling" gelesen wird. Bin da selbst nicht so informiert, aber habe mitbekommen, dass man diese cortisonhaltigen Mittelchen eben gerade nicht unkontrolliert anwenden darf, sondern nur über einen bestimmten Zeitraum, da cortisonhaltige Tropfen, meines Wissens, eher schaden wenn man sich nicht an die Anweisungen des Arztes hält und diese Mittel über einen undifferenzierten Zeitraum anwendet. Also nicht nach dem Motto handeln: "Viel hilft viel!" Da bestehen oft Unsicherheiten bei frisch Operierten, besonders bei den "Istanbul"-Patienten, habe ich den Eindruck, wenn ich mal einige Pat.-berichte lese. Natürlich auch bei anderen. Das liegt wohl auch daran, dass immer wieder Fälle auftauchen, die sich nicht besonders umfangreich vor einer OP informieren.

Deshalb wollte ich das nur mal in Erinnerung rufen.

Das großzügiges tropfen mit Tränenersatzmitteln nach der OP eigentlich immer gut ist, wollte ich gar nicht bestreiten. Das es bei der Anfrage "eigentlich" nur um Tränenersatzmittel ging kann ich nicht bestätigen. Dort wurde allgemein nach dem Tropfverhalten der Forumsmitglieder gefragt, wenn ich das richtig sehe.
CM1977 hat geschrieben:Was habt ihr für Erfahrung ? Wielange dauert das ? was macht ihr dagegen und was hilft wirklich ??
Fühlte mich auch aufgerufen, weil es bei dem Threadstarter um ein Oberflächenverfahren (LASEK) geht, und man gerade bei diesen nicht den Eindruck bekommen sollte "immer rein in die Augen mit dem Zeug vom Arzt, solange die Augen nicht völlig in Ordnung sind", da hauptsächlich dort, oder sogar auschließlich dort, wenn ich mich recht erinnere, mit cortisonhaltigen Mitteln gearbeitet wird.

Gruß, Matthias
Zuletzt geändert von Glasbaustein am 25.06.2008, 08:46, insgesamt 7-mal geändert.
[b]R[/b] (Sph) = -4,75 (neuester Wert); (Cyl) = -0,5; (Ach) = 30
[b]L[/b] (Sph) = -5,50 (neuester Wert); (Cyl) = -0,5; (Ach) = 165
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