von Mo » 27.11.2008, 20:59
Hallo,
war wie gesagt heute bei der Voruntersuchung.
So viel wurde da jetzt nicht gemessen:
1. Zuerst zwei Messgeräte, wo so ein Bild zu sehen war und irgendwas gemessen wurde (HHdicke ?) vor 2 Wochen 540, jetzt wohl etwas über 550. Soll aber bei Weitsichtigen mit hohen Werten eh nicht ganz so entscheident sein, wie bei Kurzsichtigen. Aufgrund des Abtragungsbereiches, der nicht im Zentrum liegt, und außerhalb die Hornhaut gegenüber dem gemess. Wert wohl dicker ist.
2. Messgerät mit drehenden blauen Spalt (Wellenfront ?)
3. Visus mit vorgeschalteten Gläsern (ca.125 %)
4. Visus ohne Hilfe (90-100%)
5. Dann der Hammer mit den Akkomodationstropfen (komischer
Weise haben diese Tropfen dort auch die Kurzsichtigen
bekommen), Ergebnis: ich war blind wie n Huhn ! Konnte weder nah noch fern garnichts mehr scharf bekommen.
6. Es wurden dann etwas höhere Werte ermittelt ( +3,50L / +4,75R) (Ungetropft wurde vorher +3,0L/+4,00~+4,25R ermittelt)
7. Das Gespräch mit dem Arzt: Dort stellte ich dann alle meine Fragen bezüglich Hinge-position des Flaps und ob es bei mir nun besondere Risiken gäbe.
-Eigentlich hatte ich ja gelesen das die 3-9 Uhr Position besser sei, da somit nicht alle Nerven gekappt würden: Arzt will aber 12 Uhr Position verwenden, da somit die Augen-Lid-bewegung nicht zur Gefahr für den Flap bezügl. Faltenbildung wird. leuchtet auch ein.
Eine Optische Zone mit ca. Größe 6,5 (mm?) wurde gewählt.
Gelasert werden soll wohl L 2,75 R 4,00
Ich fragte dann natürlich, warum ich so gut akkomodieren könne.
Das konnte der Arzt aber auch nicht erklären, war auch etwas verwundert darüber. Habe erfahren, daß andere mit ähnlichen Werten so wenig sehen, wie ich mit den Tropfen.
Habe Ihn dann gefragt ob er denn jemanden emfehlen würde die Sehhilfe wegzulassen und halt weiter zu akkomodieren, wenn´s denn eben so gut klappt. Er sagte wenn es keine Probleme gibt, keine Schmerzen oder Probleme beim Stereosehen oder Schielen, dann würde er da kein Problem sehen.
Naja solche Probleme habe ich tatsächlich nicht, selbst ohne Sehhilfe schauen beide Augen immer gerade.
Das war in meiner Kindheit aber noch anders, da tat ich dies wohl hin und wieder nicht mit dem RA (Hatte mit 3 Jahren mal ne Schiel-OP)
....das hab ich aber später mit aufwendigen Abkleben und Tropfen super wegbekommen Sehschule etc...Stereosehen völlig hergestellt.
Es bleibt aber die Angst davor, daher würde ICH niemanden empfehlen, dies ohne Sehhilfe ewig lange auszutesten, selbst wenn man das völlig weg hat ! Ist nun mal 1 dpt Unterschied von Auge zu Auge, da ist es wohl verlockend für das gehirn, sich auf das stärkere Auge irgendwann zu konzentrieren. Daher trage ich ja auch artig mein Leben lang eine Brille und seit 15 eben die Kontaktlinsen.
Falls die OP nix wird, also Werte über 1dpt bleiben, dann will ich aus den genannten Grund auch unbedingt wieder KL tragen können, wenn es denn so ist. Hierbei sah der Arzt bei mir aber kein Problem, dies würde wohl später wieder gehen.
Morgen wäre es dann soweit....
So bitte um Kommentare