von allegretto » 21.11.2004, 17:32
danke für eure antworten.
habe irgendwo gelesen, je länger man in einen Spiegel schaut, desto unglücklicher wird man. Egal ob schön oder nicht. Denn alleine die Nabelschau zeugt von einer inneren Unzufriedenheit, die geradezu nach Bestätigung der negativen gefühle lechzt...
Ich habe mich - typisch mann- für lasik interessiert aus rein technischen gründen. dann bin ich da irgendwie reingerutscht. Und habe wichtige etappen der entcheidungsfindung einfach überpsrungen.
Stört mich der Brillenalltag ? eigentlich nicht.
Eines ist jedoch klar: ich würde die OP nur machen, wenn ich eine 99% wahrscheinlichkeit habe, MINDESTENS so gut zu sehen wie mit meiner Brille. Jegliche Rest-sehschwäche wäre mir ein Gräuel.
die OPTIK: wichtig ist wohl das generelle aussehen und die ausstrahlung. Meine Freundin meint Männer mit Brille hätten was interessantes und geheimnisvolles.. Andere Freundinnen meine aber im gegenteil, das mann ohne brille einfache männlicher aussehen. Wir sind hier auf Glatteis, im Reich des Subjektiven.
Wenn ich meine Leben revue passieren lasse, muss ich sage, es ist noch nichts an meiner Brille gescheitert, wenn, dann aus gewichtigeren gründen.
Umgekehrt möchte ich über die ladies sagen, es gibt sehr süsse mäuse mit brille. Ich bin zwar noch nie mit einer brillenträgering ausgegangen, aber viele mädchen meinen ja, sie müssten UNBEDINGT Kontaktlinsen tragen. Sie tragen einfach keine Brillen, und lassen einem dadurch nicht die chance, sie ihrer Brille zu entblössen..
Oh je, ich komm hier nicht weiter..
Vielleicht ist das fazit, dass bei mir der leidensdruck noch nicht hoch genug ist, um umzusteigen. Ich gefalle mir nicht mehr und nicht weniger ohne als mit brille.
ich gebe es zu, ich bin verwirrt.
männl, 39J