von Matthias01 » 25.12.2011, 20:44
Bei mir ist nach drei Monaten auch noch keine Besserung hinsichtlich der Trockenheit in Sicht, siehe meinen Thread unter Erfahrungsberichte. Schirmer-Test wurde bei mir auch nicht gemacht, befragt wurde ich auch nicht. Trage plugs und nehme nachts Salbe. Da haben wir uns was eingebrockt! Es wird aber sowas von Zeit, dass der LASIK-TÜV nicht nur die Hornhautdicke vorgibt. In Deutschland ist doch jeder Mist geregelt, ich bin erstaunt über so viel Freiheit der Ärzte. Eine so wenig notwendige Operation, die so viele krasse Risiken birgt: Als Patient hat man diese Risiken doch gar nicht auf dem Schirm. Man fokussiert sich auf das Risiko blind zu werden und die Wahrscheinlichkeit von Flap-Komplikationen und Hornhautvorwölbungen. Da mag das Risiko kleiner als 1% sein. Nimmt man Nachtsichtprobleme/dauerhaft trockene Augen (Kein Spass und entgegen der Behauptung vieler Ärzte auch nicht gut mit Tropfen behandelbar), Kontrastverluste, Glare, Schleierbildung etc hinzu, so ist das Risiko einer Verschlechterung viel viel höher. Auch die Quote der Über- und Unterkorrekturen ist in Wahrheit viel höher als 5%. 5% sind doch nur diejenigen, die eine Nach-OP machen. Ich setze lieber wieder eine Brille auf. Denn ich habe Angst, dass sich die Trockenheitsproblematik weiter verschärft durch eine Nach-OP. Ich schätze, dass höchstens 75% wirklich 0,0 Dioptrien haben.