laserkanone hat geschrieben:...dass eine OP mit Restfehlern bis +/- 0,5 Dioptrien als gutes Ergebnis gilt![/b] Es müsste ein Gesetz erlassen werden, in dem steht, dass ein Patient genau darauf schriftlich hingewiesen werden muss!
Steht das nicht auf jedem Bogen, den der Patient vor der OP unterschreibt? Nur weiß halt kaum einer, was das bedeutet, weil die Aufklärung (falls überhaupt) nur oberflächlich ist.
Also am besten eine Brille mit der man auf einem Auge noch -0,5 "Restfehler" und mit dem anderen einem Auge noch +0,5 "Restfehler" hat. Jedem normalen Menschen würde diese Brille das Hirn spalten und er würde sich eine Lasik wirklich nochmal genau überlegen.
Schon bei der Voruntersuchung wäre es "nett", wenn Ärzte bei der Sehtafel eine derartige Fehlsichtigkeit simulieren würden. So könnten Interessierte besser abschätzen, ob eine nicht ganz perfekte Korrektur sehr störend wäre. Ich nehme an, dass besonders Interessenten mit ursprünglich geringer Fehlsichtigkeit die OP dann besser überdenken würden. Andererseits: Welcher Interessierte will vor der OP von möglichen Problemen hören??? (man merkt auch hier im Forum, dass "Komplikationen" oft als Panikmache und Hetze verteufelt werden).
Ich habe immer noch nicht herausgefunden, ob ein Arzt bei einem Restfehler von +-0,5 zu einer Relasik verpflichtet ist oder ob er es vielleicht nur freiwillig macht.
Sicher freiwillig. Schließlich sind +/- 0,5 Werte, die manche Personen nicht einmal wahrnehmen; wenn man aber sensibel ist, .....
und der Laser dann am Ende total ungenau arbeitet, "was ja am lebenden, unterschiedlich feuchtem Gewebe liegt und bla bla"...
Ob die OP (bzw. die Dateneinspeisung in den Laser) schlampig erfolgte, oder ob der Faktor Mensch einen Streich spielte, wird man nach der OP nicht mehr erfahren. - Wir sind aber schon wieder da, dass Patienten hochgradig verärgert sind, weil sie auf diverse Faktoren, die den absoluten Erfolg verhindern können, nicht hingewiesen wurden
krace1984 hat geschrieben:Besteht nur eine Restfehlsichtigkeit so ist dies meiner Meinung nach noch das kleinere Übel. ...Treten aber zusätzlich Nebenerscheinungen wie kontrastverlust, starbursts und trockene Augen auf so ist dass schon etwas heikler. Es kann einem nämlich niemand garantieren, dass diese Effekte durch eine erneute OP beseitigt werden.
Stimmt. Darum würde ich bei derart geringer Restfehlsichtigkeit eine Nachkorrektur sehr genau überlegen.