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SWR-Sendung: Weg mit der Brille!

positiver als auch negative persönliche Berichte vor / nach LASIK, Femto-LASIK, LASEK, Epi-LASIK, PRK...

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SWR-Sendung: Weg mit der Brille!

Beitragvon lissy » 08.01.2012, 20:33

So eine Sendung schaut man sich als überglücklich gelaserter Patient natürlich gerne an. Nicht, dass man Mitleid haben muss! Lasern ist halt nichts für jeden! Definitiv ist es sicherer als mit 200km/h über die Autobahn zu pretschen, oder sich mit dem Snowboard in einen Steilhang zu stürzen. Die Sendung war gut und realistisch dargestellt und auch ich musste allerlei einsame Überlegungen anstellen. Ich glaube es ist immer eine Frage der angewandten Technik, der Erfahrung des Operateurs und wieviel man an Sicherheit zu investieren bereit ist. Meine Op war nicht die billigste: 2680€, aber es war sein Geld wert!. Ich hatte einen 700Hz-Excimerlaser (Amaris) und mein Laserabtrag wurde in Echtzeit mittels eines Beobachtungslasers in Echtzeit überwacht. Der Femtolaser war von IntraLase, also ein Gerät das die längste Bauzeiterfahrung in sich trägt. Mein Operateur war der Dr. Pfäffl aus Weilheim, der nachgewiesenermaßen in Süddeutschland die längste Erfahrung mit dieser Technik hat. (Hab ich mir im Internet herausgegoogled! ). Dr. Zenk hat mich voruntersucht und war bei der OP an der Lasersteuerung gestanden. Ich war im Vorfeld auch noch bei zwei anderen Operateuren. Die haben mir zwar einen günstigeren Preis angeboten, aber die Aufklärung und Voruntersuchung waren gar nicht das was ich mir vorgestellt habe. Dass es darauf und nur darauf ankommt, dass alles zusammenpasst ist in dem Filmbeitrag sehr gut herausgekommen. Ich hatte keine Schmerzen bei der OP, die Augen waren danach ein bisschen rot und haben gebrannt, als ob ich die Kontaktlinsen zu lange drin hätte. Das Geilste war aber die Heimfahrt nach Memmingen! Obwohl es schon Nacht war, konnte die Autobahnschilder schon eher sehen als meine Freundin, die mich zur OP begleitet hat (Die haben sie übrigens als Op-Schwester eingekleidet und mit in den OP gelassen!). In der Sendung hat der Redakteur dann doch Abstand genommen von seinem eigenen Wunsch, sich lasern zu lassen. Der tut mir echt leid, aber Augenlasern ist nix für jedermann! Wenn aber alles stimmt, der erfahrene Operateur, die super-Technik und ein überzeugter Patient. Ich seh klasse und zwar besser als mit meinen -6,5-1,5/0° Kontaktlinsen. Wenn alles sstimmt, kann man halt doch angstfrei mit 200km/h über die Autobahn pretschen... Lissy
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Re: SWR-Sendung: Weg mit der Brille!

Beitragvon krace1984 » 09.01.2012, 12:45

Hallo Lissy,

Zuerst einmal freut es mich natürlich dass es in diesem Forum auch zufriedene Laser Patienten gibt!! Geniesse deine neue Lebensqualität.

Der tut mir echt leid, aber Augenlasern ist nix für jedermann! Wenn aber alles stimmt, der erfahrene Operateur, die super-Technik und ein überzeugter Patient.

Genau da sehe ich die Problematik bei den Augenlaser Op`s.
Es muss wirklich alles passen damit ein einwandfreies Ergebnis dabei herausschaut.
Passt ein Faktor nicht optimal hat man schlussendlich das ganze Leben lang Probleme mit evtl. Nebenerscheinungen, da eine Nachbehandlung nicht immer möglich ist. Auch bei optimalen Voraussetzungen können Probleme auftreten.


Gruss Andi
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Re: SWR-Sendung: Weg mit der Brille!

Beitragvon Matthias01 » 09.01.2012, 13:27

In der Tat. M.E. zu viele Nebenwirkungen. Über die individuellen Risiken wird nicht bzw. völlig unzureichend aufgeklärt. M.E. sind nur 1-2 von 10 Leuten für die OP geeignet, abgeraten wird aber nur Leuten mit einer zu dünnen Hornhaut. Sonst würde man sich ja auch das Geschäft kaputt machen.
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Beitragvon MisterX » 09.01.2012, 14:31

Hallo Matthias,

da muss ich leider Einspruch einlegen. 1-2 von 10 Patienten geeignet?
Das ist definitiv keine realistische Zahl und nein es wird nicht nur Patienten mit einer zu dünnen Hornhaut von einem Eingriff abgeraten.

Leider scheint es auch in Deutschland noch Anbieter zu geben, die entweder nicht über die aktuellste Technik verfügen, bei der Voruntersuchung oder Auswahl ihrer Patienten nicht gründlich genug selektieren, oder nicht ordentlich Aufklären. Die Auswahl der richtigen Behandlungsmethode ist hier ein wichtiger Aspekt, doch nicht jeder verfügt über die Möglichkeit alle möglichen Methoden auch anzuwenden.

Die Lasik ist in der westlichen Welt einer der am häufigsten durchgeführtesten chirurgischen Eingriffe! Sollten tatsächlich so viele angeblich ungeeignete Patienten behandelt werden, wäre der Markt doch schon längst tot!!!! Bei den heutigen Informationsmedien wie Twitter, Facebook, Internet im Allgemeinen etc. würde sich so etwas wie ein Lauffeuer verbreiten!!
Es bleibt ein medizinischer Eingriff, das streite ich nicht ab und JA es gibt Risiken! Da eine solche OP an einem gesunden Organ durchgeführt wird, müssen die Risiken jedoch so gering als auch möglich bleiben und das bedarf gründlicher Selektion und die Empfehlung der richtigen Behandlungsmethode. Es gibt Patienten die nach Routineeingriffen nicht wieder aufgewacht sind, wird aus diesem Grund die Medizin generell in Frage gestellt?
Sollte es zu Komplikationen nach einem Eingriff gekommen sein, muss für die richtige Versorgung gesorgt werden!!!! Leider stelle ich mit Erstaunen fest, dass dies in manchen Fällen nicht gegeben ist.

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Re: SWR-Sendung: Weg mit der Brille!

Beitragvon Matthias01 » 09.01.2012, 14:47

Hmm, meine Pupillen sind riesig, trotzdem hat man mir nicht erzählt, dass das ein echtes Problem ist und einer der wesentlichen Risikofaktoren ist, da die Technik limitiert ist (optische Zone ist kleiner als Pupille). Es wurde so ganz nebenbei erwähnt, dass meine Pupillen etwas groß seien.

Zudem konnte ich quasi keine Kontaktlinsen tragen (zumindest nicht in geschlossenen Räumen). Der Laser-Arzt hat wohl sogar in den Befund-Bogen eingetragen, dass ich trockene Augen hätte. Dennoch wurde ich weder zu meiner KL-Verträglichkeit befragt noch wurde der Tränenfilm durch Tests bestimmt. Besprochen hat er mit mir das Ganze auch nicht (einfach nur schaumiger TF in den Befundbogen eingetragen und fertig). Dne Bogen habe ich dann nach der OP zugeschickt bekommen. Da trockene Augen eindeutig eine Kontraindikation für die LASIK-Methode darstellen, hätte man mir mE abraten müssen.

Im Prospekt der Klinik steht zudem, dass in 98% der Fälle eine Korrektur auf der Basis der Brillenwerte gelingt. Das widerspricht nun eindeutig jeder Statistik. Selbst bei meiner geringen Dioptrienzahl (-2,00) hat es ja nicht geklappt und ich bin nun bei +0,75, hinzugekommen ist zudem eine leichte HHV (die vorher nicht da war!).

Überhaupt keine Belehrung erfolgte hinsichtlich des Kontrastverlustes.
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