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Relax-Smile (Dioptrien-Entwicklung)

Sehbeeinträchtigungen wie Halos (Lichthöfe), Glare (Blendung), Starburst, Kontrastverlust (Schleiersehen) und Trockene Augen nach LASIK, Femto-LASIK, LASEK, Epi-LASIK, PRK...

Moderator: Frankyboy

Relax-Smile (Dioptrien-Entwicklung)

Beitragvon Waldquell77 » 21.08.2016, 07:15

Hallo liebe Relax-Smile-Freunde!

Vor ca. 6 Wochen hatte ich meine eigene Relax-Smile OP, und habe noch immer eine unscharfe Fernsicht. Aus diesem Grunde habe ich mir vor Kurzem eine Brille anfertigen lassen, mit der ich auf 100% Sehkraft komme.
Hier die Angaben aus meinem Brillenpass:

R: -0,75 -0,50 HHV
L: -0,50 -0,75 HHV

(Ziemlich viel Dioptrin, finde ich, dafür, dass das Ziel einer Laser-OP gemeinhin geglättete Hornhaut und 0 Dioptrin sein müsste...)

Meine Ausgangswerte vor der OP waren:

R: -4,0 -0,25 HHV
L: -4,0

Meine Frage an Euch: Hat jemand Erfahrungen gemacht oder kann auf entsprechende Studien verweisen, inwieweit sich derartige Restdioptrinwerte (-0,75 -0,5) noch bis zum Ablauf der 6 Monate Ausheilungszeit auf 0 reduziert haben?

(PS: Ich werde meinen nach Ablauf der 6 Monate erreichten Dioptrinstand hier nochmal veröffentlichen, damit zukünftige "Frischoperierte" mehr Anhaltspunkte haben über die drzt. noch immer sehr nebulösen Aspekte um die "Ausheilungszeit". Denn, was dazu aus Seiten des Marketings kommt alá "Das Gehirn muss sich erst umgewöhnen" bzw. "Das ist bei jedem anders", macht die Sehkraft nicht besser, wenn der langjährig & brillenerfahrene Fehlsichtige nach der Relax-Smile OP instinktiv merkt, dass da irgendetwas nicht ganz so ist, wie es eigentlich hätte sein sollen.)
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Re: Relax-Smile (Dioptrien-Entwicklung)

Beitragvon berlingruss » 21.08.2016, 10:59

Damit gehöst Du wohl leider zu den 30% die bei Relax eine Nachlaserung benötigen - ich werde mir in einigen Wochen die Augen in Berlin lasern lassen und habe mich nun ganz bewusst gegen Relax und für eine wellenfrontoptimierte Femto Lasik entschieden.

Grüße Wladimir

http://www.focus.de/gesundheit/ratgeber ... 23913.html

Die Relex-Smile-Methode ist noch so neu, dass Langzeitstudien fehlen

Auch erzielen die Laserschnitte im Vergleich zu herkömmlichen Verfahren seltener exakt die optimale Brechkraft. Der Augenexperte und Universitätsprofessor Theo Seiler ist Leiter der Klinik Iroc in Zürich. „Was die Vorhersagbarkeit der Korrektur angeht, bietet die Relex-Smile etwa die Genauigkeit, die die Lasik vor zehn Jahren hatte“, sagt Seiler. „Einige Anwender berichten, dass bis zu 30 Prozent der Patienten nach der Relex- Smile-OP eine Nachkorrektur benötigen. Dazu muss, wie beim ältesten Laserverfahren, Gewebe von der Hornhautoberfläche entfernt werden.“ Im Prinzip geschieht also das, was die Patienten eigentlich vermeiden wollten“, sagt Seiler.
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Re: Relax-Smile (Dioptrien-Entwicklung)

Beitragvon Waldquell77 » 22.08.2016, 09:30

Hallo Berlingruss. Ja, ich finde auch, dass Seiler recht hat.
Wobei, wenn sich meine Werte jetzt nicht noch gravierend ändern bis zum Ende der Ausheilungszeit, kann ich meine Restfehlsichtigkeit immerhin noch gut mit Brille ausgleichen. Think positive: So komme ich wenigstens nicht aus der Übung, bis ich aufgrund Altersweitsichtigkeit ohnehin wieder mit Brille klarkommen muss.
Eine Nach-OP ist kein Garant, dass sich die Hornhaut nicht abermals verkrümmt. Ich würde sogar behaupten, da durch neuerliches Lasern die Hornhaut wiederum um ein Stück dünner wird, verkrümmt sie sich am Ende gar noch mehr, wer weiss...
Du hast dich jetzt also für die Femto-Lasik entschieden. Riskant ist irgendwie alles. Aber ich weiss ja selbst, wie das ist: Wer sich das Augenlasern einmal in den Kopf gesetzt hat, den kann man nicht mehr davon abhalten.
(Momentan fände ich aber die Sache mit den Multifokallinsen als solider, weil sie das Problem mit der Altersweitsichtigkeit besser berücksichtigt. Habe mich allerdings bislang noch nicht näher damit befasst...)
O.k. ich hoffe, deine OP bringt dir den gewünschten Erfolg. Alles Gute!
Waldquell77
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Re: Relax-Smile (Dioptrien-Entwicklung)

Beitragvon berlingruss » 23.08.2016, 12:13

Hallo Waldquell,
das mit der Multifokallinsen habe ich ganz ausfürlich mit meinem Augenarzt besprochen - Er hat mir abgeraten (Ringe,Schwindelgefühl...) und meinte in 5 Jahren kommen die "Gleitsichtlinsen".

Da Du ja keine große Hornhausverkrümmung hattest war die RelexSmile eine nachvollzierbare Entscheidung da Du ja jetzt mit PRK nochmal rüberlasern lassen kannst ohne das ein Flap erzeugt werden muss.

Ich wollte auch eine RelexSmile aber bei -3 HHverkrümmung haben mir alle wegen der in meinem Fall sehr warscheinlichen 30% Nachlaserwarscheinlichkeit abgeraten.

PRK geht bei mir nicht also ist Femto Lasik für mich aufgrund der starken HHverkrümmung die beste bzw.einzige Lösung.

Grüße Wladimir
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Re: Relax-Smile (Dioptrien-Entwicklung)

Beitragvon FrankWeitsichtig » 22.09.2016, 08:57

Hi Wladimir,

ich dachte, Nachlasern bei Relex Smile wäre nur mit einer PRK der LASEK möglich? Zu welchem Anbieter gehst du? Bislang habe ich viel Positives über RS gelesen allerdings ist die Methode, wie du schreibst, noch sehr jung und Langzeitstudien fehlen.

In welcher Tiefe der Hornhaut wird bei einer RS das Lentikel entfernt? Der Flap hat ja eine Dicke von rund 100 µm. Mich interessiert jetzt, ob sich beide Schnitte "in die Quere" kommen.

Viele Grüße
Frank
FrankWeitsichtig
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