Hallo ihr Lieben!
Danke fürs Daumen drücken und mitfiebern

Ja, das war nun noch ein echter Stress am Freitag. Mein Sohn wurde nachts krank und anstatt den ganzen Tag nervös daheim zu sitzen sind wir zum Kinderarzt gerast um zu sehen ob ich mich überhaupt noch lasern lassen kann oder mein Sohn mich komplett braucht.
Alles in allem haben wir dann aber einfach noch Hilfe an Land gezogen und meine Eltern aus Stuttgart kommen lassen, damit sie mich zum Lasern hin und zurück fahren. Mit dem Taxi oder sonstigen Bekannten wollte ich nicht, und das war gut wie es sich später rausgestellt hat.
Vor Ort gabs dann erstmal Diazepam für mich und noch alle Papierchen unterschreiben. Nach ein bisschen Warten wurde ich dann vorbereitet und dieses Mal gings relativ fix. Interessant war, dass beide Augen betäubt wurden. Das zu lasernde Auge wurde 2x Mal getropft, das gute (rechte) Auge wurde 1x Mal getropft. Gott sei Dank! Denn im OP drin wurde mir zuerst die Klammer ins falsche Auge eingesetzt und ich war so benebelt, dass ich mich nur gewundert habe wieso der Arzt das nun macht aber nicht dran gedacht habe, zu widersprechen. Zum Glück fiel das alles noch früh genug auf. Naja, dann die übliche Tortur und zack gings unter den Laser.
Später musste ich noch eine Weile bleiben bis zur ersten Nachkontrolle. Da gings mir dann allmählich schon nicht mehr gut und ich wollte unbedingt ins Bett. Aber ich kam und kam nicht dran. Nach 1,5h nach OP hab ich mich dann beschwert woraufhin sich ein frischer Mitgelaserter auch beschwert hat, der schon 2,5h warten musste

Der arme Kerl!
Als wir dann aus dem Gebäude draussen waren gings mir immer schlechter und auf der Fahrt bemerkte ich langsam eine Übelkeit hochkommen. Gut, ab Mitte der Autofahrt habe ich vor lauter Schmerz nur noch gebrochen und selbst daheim wollten die Schmerzmittel nicht mehr drin bleiben. Zum Glück hatte ich dieses Mal von vorneherein ein Rezept für ein stärkeres Schmerzmittel mitbekommen (Valoron) und das hat mich wirklich durchs Wochenende gerettet.
Der Schmerz war wirklich enorm. Als ob mein Augapfel die dreifache Größe hätte, der sich in meinen Kopf mit einem Messer reinbohrt. Ich weiß noch wie ich auf der Strasse gewimmert habe, dass ich mir lieber 3 Kaiserschnitte antue als nochmal diese Schmerzen zu ertragen

Aber ansonsten weiß ich weder wie ich ins Bett kam noch wann usw.
Aber es gibt auch was Gutes zu berichten. Am Samstag konnte ich schon sekundenweise die Augen öffnen und das Tränen und die Lichtempfindlichkeit waren bei Weitem nicht mehr so schlimm wie bei der 1. PRK.
Das ist doch schon mal was

Heute wurde die Linse entnommen und davon gibts eigentlich wenig spektakuläres zu erzählen. Alles gut soweit verheilt und keine offenen Stellen mehr. Nur das Auge ist noch sehr trüb. Visus war bei gut gemeinten 40%. Jetzt schauen wir mal wie sich die nächsten Tage entwickeln.
Es bleibt spannend

Entschuldigt wenn ich nicht auf die einzelnen Beiträge grad nun eingehe, aber mir brummt schon wieder der Schädel. Ich schaue später nochmal rein!