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PRK vs Trans PRK

positiver als auch negative persönliche Berichte vor / nach LASIK, Femto-LASIK, LASEK, Epi-LASIK, PRK...

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PRK vs Trans PRK

Beitragvon MisterX » 08.01.2012, 16:07

Hallo ich möchte hier mal die Unterschiede der verschiedenen Methoden der Oberflächenbehandlung darstellen und gewisse Vorurteile klären

Lasek Epi Lasik: hierbei wird die Epithelschicht beiseite genommen um an das sogenannte Stroma zu gelangen ( hier wird die Korrektur vorgenommen). Anschließend wird die Epithelschicht wieder auf der Hornhaut platziert. Diese Behandlungsmethode wird allerdings kaum noch von Operateuren durchgeführt!

PRK Trans PRK:
Bei beiden Methoden wird das Epithel entfernt und das ist auch der Grund warum die Schmerzen gleichb stark sind. Die sogenannte non Touch PRK ist meiner Meiniung nach reine Marketing Sache! Die starken Schmerzen nach der Behandlung lassen sich durch die Verabreichung von schmerzlindernden Augentropfen ( Voltaren, Acular etc.) beeinflussen. Es gibt Operateure die direkt nach dem Abtrag schmerzlindernde Tropfen auf das Wundbett oder die Schutzkontaktlinse geben. Die Behandelten Patienten Tropfen dann weitere 3 Tage z.B Voltaren. Nach 4-5 Tagen hat sich das Epithel in der Regel regeneriert und erneuert, aus diesem Grund lassen dann auch die Schmerzen nach. Ich hoffe dass ich euch verständlich veranschaulichen konnte warum die Schmerzen eigentlich identisch sein müssen! Epithel weg ist nun mal Epithel weg. In beiden Fällen muss es nachwachsen. Acular sollte nicht zu lange verwendet werden, da es den Heilungsverlauf verlangsamen kann ( Angaben ohne Gewähr). Genauso sollte HH Anästhetikum nach einer Behandlung nicht routinemäßig verabreicht werden...
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Re: PRK vs Trans PRK

Beitragvon krace1984 » 08.01.2012, 17:59

Die Lasek wird ja als Weiterentwicklung zur konventionellen PRK gesehen.

Aber ich denke der Schritt ist doch eher bescheiden klein. Da die Wunde bei der Lasek mit dem Ephitel zugedeckt wird erhoffte man sich weniger Schmerzen und eine kürzere Erholungszeit.
Beides kann ich allerdings nicht bestätigen. Die Schmerzen waren enorm und es dauerte auch eine ganze Weile bis ich wieder gut sehen konnte.

Der Vorteil dieser beiden Varianten besteht wohl in der einfachen Art der Durchführung. Flapkomplikationen entfallen natürlich gänzlich.

Wird eine Lasik nach den heutigen Standarts durchgeführt und alle Parameter eingehalten ist sie den Oberflächenverfahren bezüglich Treffgenauigkeit, Erholungszeit und der Beseitigung von HHV meiner Meinung nach überlegen. Diesen Eindruck habe ich jedenfalls in den letzten Jahren bei intensiver Auseinandersetzung mit dem Thema gewonnen.

Auf die offiziellen Statistiken zu Komplikationsraten und Nachlaserraten gebe ich nicht allzu viel.
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Re: PRK vs Trans PRK

Beitragvon MisterX » 09.01.2012, 17:11

Hallo Krace,

was Lasik und Femto Lasik angeht muss ich dir absolut recht geben!
Eine PRK bei geringen Ausgangswerte bringt super Ergebnisse, allerdings muss vorab abgeklärt werden wie sehr derjenige in den nächsten Wochen beruflich eingespannt ist! Bei PRK ist nun mal nichts mit Freitag lasern und Montag wieder arbeiten!

Durch die gabe von schmerzlindernden Tropfen wie z.B Voltaren in den ersten drei Tagen, haben die meisten behandelten, nach einer PRK, kaum mehr schmerzen.
Natürlich ist Schmerzempfinden immer individuell. Auch ich kenne jemanden der eine PRK bekommen hat und damals wurden noch nicht routinemäßig schmerzlindernde Tropfen verabreicht! Derjenige konnte die ersten zwei Tage nicht schlafen vor schmerzen!
Durch die Tropfen ist das viel besser geworden.
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Re: PRK vs Trans PRK

Beitragvon krace1984 » 09.01.2012, 17:47

Hallo,

Durch die gabe von schmerzlindernden Tropfen wie z.B Voltaren in den ersten drei Tagen, haben die meisten behandelten, nach einer PRK, kaum mehr schmerzen.


Ja da hast du sicherlich recht. Da mir aber empfohlen wurde die Tropfen nur bei grossen Schmerzen anzuwenden, habe ich wohl damals auf die Zähne gebissen. :lol:
Wenn das Endergebnis heute zufriedenstellend wäre würde ich mich wohl kaum an die Schmerzen zurück erinnern.

Was sagst du zu einer Lasek Behandlung bei Weitsichtigkeit?

Bei mir hat sich das ganze Ergebnis praktisch auf die Ausgangswerte zurückgebildet, bis auf die unangenehmen Nebeneffekte! :?


Ich hatte damals ca.+3.25 Dioptrien
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Re: PRK vs Trans PRK

Beitragvon seelchen64 » 10.01.2012, 08:16

Ich hatte auch eine Trans-PRK im Juni (es gab für mich keine ander Möglichkeit, da meine HH unter 500 war). Schmerztechnisch war es echt kein Problem, ich han gar keine schmerzstillenden Tropfen genommen, sondern nur an 2 Tagen Voltaren Tabletten eingenommen (das mach ich aber auch ab und an wg. Rückenschmerzen, was ist daran schlimm?) Die Verbandslinsen kamen nach 2 Tagen schon runter. Alles in allem war das gut auszuhalten. Das einzige, was im nachhinein doof ist, dass so unklar ist, bei welchem Wert die Augen landen, das läßt sich mit einer Lasik sicher viel besser anpeilen. Aber ich hatte keine Wahl, was soll ich jetzt groß lamentieren? Habe nur echt Schiß, da ein Auge in diesem Jahr wohl nachkorrigiert werden muß, und ob man da die 0 Dpt. "trifft"??? Mein Zutrauen ist da nicht unbedingt so groß......
Gruß Dani
Ehemaliger Blindfisch mit -5,0 bzw.-4,75 Dpt. (mittlerweile 0 Dpt. sowie +1,5 Dptn.)
Trans-PRK am 9.6.11 Aschaffenburg
Re-PRK am 9.2.12 (8 Monate später): im Moment 0 Dpt sowie +0,5 Dptn.
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