Hallo Forumsbesucher,
mir hat dieses Forum bei der Enscheidungsfindung für oder gegen eine OP geholfen. Aus diesem Grund möchte ich meine Erfahrungen hier schildern. Nun, der Reihe nach:
In der Mitte des letzten Jahres stellte ich fest das die Sehkraft meines linken Auges stark nachgelassen hatte. Ich konnte nur noch unscharf sehen und sah starke Doppelbilder. Bei einer Untersuchung beim Augenartzt wurde mir eröffnet das dies auf meine Hornhautverkrümmung die sich verletzungs- und Altersbedingt (starke Hornhautnarben) verändert hatte zurückzuführen sei. Eine Korrektur mit optischen Mitteln (Brille) sei nicht mehr möglich. Da ich seit über 30 Jahren eine Brille trage und ich keine Probleme damit habe war ich darüber nicht gerade erfreut. Der Arzt sagte mir das die einzigste Möglichkeit zur Korrektur in einer Laser-OP (Beseitigung bzw. Abflachung der Hornhautnarben) besteht. Nachdem ich mich im Internet ein wenig "schlau" gemacht hatte war ich zunächst nicht begeistert davon mit einem Laser an meinem Auge rumwerken zu lassen. Bedingt durch den Umstand das sich das Sehen nochmals verschlechterte suchte ich das Augenzentrum Recklinghausen auf und ließ mich dort Untersuchen. Die Untersuchungen waren sehr umfangreich und am Ende bekam ich die gleiche Diagnose wie zuvor. Ich hatte das Gefühl das ich dort gut aufgehoben bin und das dort alles mögliche getan wird. Trotzdem ließ ich mich zusätzlich im Tausendfensterhaus in Duisburg untersuchen. Auch dort waren die Untersuchungen sehr umfangreich und am Ende bekam ich die gleiche Diagnose wie zuvor. Ich ließ die Erkenntnisse erst mal einen Monat "sacken" und meldete mich dann zur Operation in Recklinghausen an. Die OP war vor genau einer Woche am 15.01.2009. Sie war schmerzlos und innerhalb von 15 Minuten überstanden. Sie lief wie folgt ab:
- Eingangscheck ob sich meine Werte seit der letzten Untersuchung verändert haben.
- Betäubung des Auges.
- Einsetzten eines Lidsperrers (hört sich schlimmer an als es ist)
- Entfernen des Epithels (vordere Hornhaut) mit einer Alkohollösung und eines Schabers (war auch nicht so schlimm)
- Lasern des Auges
- Spülen des Auges
- Kontrolle des Auges mit der Spaltlampe
- Einsetzten einer Schutzlinse für das Auge.
Das wars.
Am nächsten Tag wurde eine Kontrolluntersuchung gemacht; alles war in Ordnung. Drei Tage später (Montag) wurde die Schutzlinse entfernt. So richtig scharf sehen konnte ich da jedoch noch nicht. Der Arzt erklärte mir das das Epithel eine gewisse Zeit braucht um richtig klar zu werden. Diese Zeit war heute morgen (Donnerstag) um. Ich sehe (obwohl ich meine alte Brille aufhabe deren Werte jetzt natürlich nicht mehr passen) so gut wie seit Jahren nicht mehr. Die endgültige Anpassung des neuen Brillenglases erfolgt in der Regel ca. drei Monate nach der OP. Nach Aussage des Arztes wird sich bis dahin das Sehen sogar noch verbessern. Ich lass mich überraschen. Ich habe in dieser Woche wenig bis gar keine Schmerzen gehabt (das ist nicht immer so) und bin mit dem Erreichten schon jetzt total zufrieden. Ich bin froh das ich diesen Schritt getan habe. Ich möchte mit meinem Bericht niemanden überreden etwas zu tun hinter dem er nicht steht. Die Entscheidung dafür oder dagegen kann nur von dem Betroffenen gefällt werden. Ich hoffe jedoch das es dem einen oder anderen etwas Mut macht. So, das war jetzt einmal die Geschichte im Schnelldurchgang. Wer Fragen zu Details hat, keine Hemmungen, fragt. Es gibt keine dummen Fragen, nur dumme Antworten.
Am Ende möchte ich mich noch bei den Ärtzten meines Vertrauens (im wesentlichen bei Einem) im Augenzentrum Recklinghausen bedanken. Sie haben mich ausführlich beraten, die Risiken nicht verschwiegen und mir geholfen die für mich richtige Entscheidung zu treffen. Diese Entscheidung kann man nur dann richtig treffen wenn man dem / den Arzt / Ärzten vertraut und sich zuvor in die Lage versetzt hat das Ganze auch zu verstehen. Ich hatte bei meinem letzten Termin vor der OP eine Checkliste mit offenen Fragen (es waren 21), die ich zuvor in Ruhe angefertigt hatte, dabei. Es war sehr hilfreich da man sonst in der Aufregung Gefahr läuft irgendeine wichtige Frage zu vergessen.
PRK in Recklinghausen -Erfahrungsbericht-
Moderator: Frankyboy
-
Adler_auge
- Forums-Benutzer
- Beiträge: 16
- Registriert: 22.01.2009, 16:07
-
Adler_auge
- Forums-Benutzer
- Beiträge: 16
- Registriert: 22.01.2009, 16:07
PRK Update
Hallo Forumsbesucher,
heute am 07.02.2009 ist meine PRK genau drei Wochen und einen Tag her. Ich war jetzt zur Nachuntersuchung und habe 100 Prozent Sehkraft. Von den möglichen Nebenwirkungen wie trockene Augen, Halos oder vermindertes Kontrastsehen bin ich glücklicherweise verschont worden. Ich sehe die Welt mit anderen Augen ..... und ich bin froh das ich den Schritt getan habe.
Adler_auge
heute am 07.02.2009 ist meine PRK genau drei Wochen und einen Tag her. Ich war jetzt zur Nachuntersuchung und habe 100 Prozent Sehkraft. Von den möglichen Nebenwirkungen wie trockene Augen, Halos oder vermindertes Kontrastsehen bin ich glücklicherweise verschont worden. Ich sehe die Welt mit anderen Augen ..... und ich bin froh das ich den Schritt getan habe.
Adler_auge
-
Adler_auge
- Forums-Benutzer
- Beiträge: 16
- Registriert: 22.01.2009, 16:07
PRk Update
Hallo Leute,
hier nun ein kleines Update. Die OP ist nun 11 Monate her. Mittlerweile habe ich nun auch eine neue Brille. Die Sehkraft liegt nun bei ca. 110 %. Komplikationen traten in der Zwischenzeit nicht auf.
Adler_auge
hier nun ein kleines Update. Die OP ist nun 11 Monate her. Mittlerweile habe ich nun auch eine neue Brille. Die Sehkraft liegt nun bei ca. 110 %. Komplikationen traten in der Zwischenzeit nicht auf.
Adler_auge
Sie haben Interesse an einer Lasik-Behandlung? Fordern Sie hier kostenlose Informationen zum Thema Lasik an und lassen Sie sich beraten!
Beratung anfordern
