Hallo,
ich wende mich hier ans Forum, weil ich unsicher bin, was ich tun soll. Meine Geschichte:
Bin am 3.2. auf beiden Augen gelasert worden (Ausgangswerte +3,25 li. und +3,75 re.). Mein dominantes re. Auge wurde für später insb. für die Ferne auf Scharf eingestellt, die Doptrin wurden also ganz normal "weggelasert" und ich habe 100% Sehschärfe. Dieses wird sich natürlich in den nächsten 10 Jahren aufgrund von Altersweitsichtigkeit wieder verschlechtern. Deshalb wurde das linke Auge etwas "überlasert", also auf scharfe Nahsicht eingestellt, um so die nötige Brille für die Altersweitsichtigkeit hinauszuzögern.
Die ersten drei Tage war ich ganz euphorisch und hatte keine Probleme, wenn auch ich in der Ferne nicht scharf sehen konnte und auch immer noch nicht kann. Seitdem geht es mir jedoch körperlich immer schlechter. Ich habe wahnsinnige Gesichtsschmerzen um mein li. Auge herum bekommen, die auch mit 800er Ibuprofen kaum in den Griff zu bekommen waren. Der Arzt sprach von einer höchst seltenen Augenmuskulatur-Spastik und meinte, dass es in wenigen Tagen vorbei sei. Wenn dem nicht so ist, bräuchte ich eine Übergangsbrille.
Die Art der Schmerzen sind insg. etwas erträglicher und vielfältiger geworden. Von Kopf-/Stirnschmerz bis hin zu ziehenden Schmerzen zum Mund und zum Ohr. Von dort aus durchläuft mich starkes Nervenkribbeln bis in die Finger der linken Hand und die li. Körperseite hinunter bis ins Bein. Wie lange soll ich das aushalten und auf eine Besserung hoffen? Bzw. meine Augen + mein Gehirn trainieren, sich umzustellen? Ich befürchte, dass, wenn ich auf eine Brille zurückgreife, ich den Umstellungsprozess hinauszögere (oder gar verhindere?). Was meint ihr?



