Hallo Dus,
Ich kann deine Situation bestens verstehen, mir geht es ähnlich. Ich hatte vor 8 Monaten eine LASEK und kämpfe seither mit Problemen wie du auch.
Bei mir ist die Sicht zwar morgens schon nicht berauschend, lässt aber im Tagesverlauf deutlich nach. Zudem stören mich Streulichter, Kontrastverlust. Abends vor dem TV ist es eigentlich am schlimmsten. Wenn ich draussen an der frischen Luft bin ist es etwas besser.
Ich habe eigentlich nicht mehr so trockene Augen und tropfe noch 2 mal täglich.
Ich weiss von meiner Anfangszeit nach der LASEK wie sich trockene Augen anfühlen und wie sich die Sicht dann verschlechtert. Aber dass was ich jetzt erlebe kann nicht nur an den trockenen Augen liegen.
War schon bei diversen Ärzten. Aber es konnte mir keiner exakt sagen woran das liegt.
Ich denke es ist eine Kombination aus verschiedenen Faktoren.
1. Kein regelmässig schöner Abtrag durch den LASER( dafür sprechen auch die starken Streulichter), oder Unregelmässigkeiten auf der Hornhaut die durch die Heilung entstanden sind wäre auch möglich.
Eventuell feinste Trübungen, Narben welche die Optik stören.
Am Morgen wenn ich ausgeruht bist kann mein Gehirn diese Sehfehler noch irgendwie ausblenden. Aber mit zunehmender Müdigkeit wird das immer schlimmer.
2. Dazu kommt laut Arzt noch der instabile Tränenfilm der manchmal abreisst, was sicher auch nicht zur guten Sicht beiträgt.
3. Die emotionale Belastung ist auch nicht gerade förderlich, da man sich permanent damit auseinander setzen muss.
Ich hatte vor der Op einen Visus von 140% mit Brille. Heute komme ich mit Sehhilfe auf knapp 100% rechts und 90% links bei super Lichtverhältnissen. In der Dämmerung stark sinkend. Dazu kommen die genannten störenden Faktoren. Ich bereue den Eingriff auch und überlege mir dennoch evtl nachzulasern. Schlechter kann es kaum werden.
Ich wünsche dir alles Gute und viel Glück.