So, jetzt geb ich auch mal meinen Senf dazu....
Also unabhängig oder besser gesagt ideologisch unbeeinflusst ist in diesem Forum wohl niemand ( ich erinnere mal an den Fall " Ausland vs. Inland").
Egal aus welchem Lager, ob Pro oder Contra RC, ob vorsichtig/ängstlich oder offensiv, wer in ein Forum geht der sucht zunächst die Bestätigung der eigenen Meinung.
Wer bereits Erfahrungen hat der wird sie dann auch in der netsprechenden Färbung weitergeben. Dies gilt sowohl für personenbezogene wie auch allgemeine.
Was ein Admin bzw. Mod zu leisten hat. ist in einem solchen Fall extrem schwierig. Entweder er erfüllt seine Aufgabe als streng neutrale Instanz die sich einzig um die Einhaltung bestimmter Regeln und Abläufe kümmert, oder er/sie beteilögt sich aktiv an der Gestaltung des Forums. Letzteres wird dann aber wieder durch die Grundeinstellung der betreffenden Person geprägt sein.
Es ist somit fast unmöglich über den Weg des Forums eine objektive Informationsvermittlung zu erreichen ( Wobei "objektivität ansich schon im Bezug auf Menschen ein Paradoxon ist).
Egal ob User oder "Offizieller", jeder geht mit seiner eigenen Sichtweise an die Problematik heran. Ein/ dieses Forum als einzige Quelle der Meinungsbildung zu betrachten ist genauso fahrlässig ( insbesonders wenn es um heikeles und emotionsbeladenes Thema geht).
operationauge.de ist nunmal ( im Vergleich zu anderen Portalen) ein Winzling. Hier treten die Persönlichkeiten der User und der Macher deutlicher zu Tage als dort, wo es tausende von Usern und Dutzende Mods gibt.
Mit einem Wort lasst dem Igel die Stacheln und dem User seine Meinung. Eine Polarisation wird man in diesem Rahmen nicht verhindern können.
Deshalb finde ich die Idee Moderatoren zu benennen ansich auch nicht schlecht Obwohl ich ( sorry) den leisen Verdacht habe, das Ron eine andere Intention verfolgt, mache ich folgenden Vorschlag:
Vorausgesetzt es gibt genügend Bewerbungen, sollte die Forengemeinschaft (aktive User) bei der Auswahl ein Mitspracherecht in Form einer Abstimmung erhalten.
Ich glaube, so könnte man einerseits eine weitere Polarisation eindämmen, andereseits würde sich aber auch die überwiegende Meinung der User repräsentieren. Zudem wären evtl "Richtungskämpfe" eher auf einer höheren Ebene angesiedelt.
Mir ist auch klar, dass Ron sich, als Chef des Forums, keine Laus in den Pelz setzen möchte und damit eher jemanden bevorzugt, der seiner kritischen und vorsichtfordernden Haltung nahe kommt.
Andererseits geht es nach meinem Verständniss in einem Forum nicht darum, die persönliche Meinung des Betreibers bzw. einer Benutzergruppe zu unterstützen. Vielmehr sollte es Aufgabe sein, im breiten Spektrum der Meinungen und des Erfahrungsaustausches alle Facetten gleichberechtigt nebeneinander zu stellen und somit zur Meinungsbildung und nicht zur Meinungsmache beizutragen.
Moderation heisst denn auch ursprünglich Mässigen oder Schlichten zwischen einzelnen oder mehreren Personen. Bereits im 16. Jahrhundert wurde das Wort "moderieren" dem lateinischen Verb "moderare" entlehnt. Als Moderator ( ich leihe mir dies mal aus den Grundsätzen des Journalismus) gibt es 4 Regeln:
Nicht Partei ergreifen.
Beiträge weder werten noch kommentieren.
Alle Teilnehmer gleichermassen zu Worte kommen lassen.
Kein Teilnehmer hat recht oder unrecht.
Diese Grundsätze sollten auch für Foren bzw. deren Teilnehmer gelten und eingehalten werden.
In diesem Sinne
Pinbot