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Lasik-Vertreter denken nur ans Geld

Beantwortung häufig gestellter, allgemeiner Fragen

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Lasik-Vertreter denken nur ans Geld

Beitragvon Klaus Stemmler » 16.04.2005, 13:59

Ich beobachte schon lange die Vermittlung von LASIK-Behandlungen in die Türkei.
Es ist mir aufgefallen, dass die Vertreter nach dem Wind gehen.
Z.B. Vertreter Bloch von ohnebrill24.de
Letzte Woche war noch die Dünai Klinik die beste, wo er nur empfehlen kann und heute ist Sie es nicht mehr sondern Dr.Göcker.
Und morgen oder übermorgen geht er vielleicht nach Polen und behauptet dann die sind die besten.
Also ich habe genug, diese Leute Denken nur an Ihren Proviet.
Besser ist es wenn es die Laserklinik ohne Vertreter macht.
Ich Denke da vor allem an die Frau Dr Celicon aus Istanbul die alles ohne Vertreter macht.
Sie weis warum.
Klaus Stemmler
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Beitragvon regina_garbe » 16.04.2005, 17:28

Das ist einleuchtend, denn diese "Vertreter" arbeiten ja wohl auf Provisionsbasis. :!:
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Beitragvon Gast » 06.05.2005, 13:10

wer bitte ist Fr. Dr. Celicon ?
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Beitragvon Da-Micha » 06.05.2005, 14:11

ich glaub wir wissen alle wer gemeint ist, wenn nicht, dann andere Posts hier lesen :wink:
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Re: Lasik-Vertreter denken nur ans Geld

Beitragvon laserfritz » 30.11.2005, 17:21

Der Moderator möchte es mir verzeihen, dass ich auf den Beitrag eines Forummitgliedes eingehe. Da er mich persönlich betrifft, nehme ich mir das Recht, darauf zu antworten im Sinne des Pressegesetzes.

Klaus Stemmler hat geschrieben:Es ist mir aufgefallen, dass die Vertreter nach dem Wind gehen.
Z.B. Vertreter Bloch von ohnebrill24.de
Letzte Woche war noch die Dünai Klinik die beste, wo er nur empfehlen kann und heute ist Sie es nicht mehr sondern Dr.Göcker.
Und morgen oder übermorgen geht er vielleicht nach Polen und behauptet dann die sind die besten.
Also ich habe genug, diese Leute Denken nur an Ihren Proviet.


Hallo Herr Stemmler,
so einfach, wie Sie es mit Ihrem platten Rundumschlag darstellen, ist die Sache zum Glück nicht. Ich selber, der "Vertreter Bloch von ohnebrill24.de" habe mich im Juni 2005 im Istanbul Surgery Hospital lasern lassen und bin mit dem Ergebnis total zufrieden. Deshalb mache ich seitdem Werbung für diese Klinik, berate Interessenten ausführlich und organisiere ihre Reisen und betreue sie auch hinterher.

Ende 2004 wurde jedoch seitens der Interessenten der Ruf nach dem Femtosekundenlaser immer lauter. Die Präzision dieses Lasers zur Präparation des Flaps fand ich sehr überzeugend. Dr. Göker konnte damals leider diese Technik nicht bieten, weshalb ich mich entschloss - bei weniger "Proviet" - überwiegend mit dem Dünya Göz Hospital zusammenzuarbeiten, das den IntraLase verwendet - Für meine Kunden immer nur das Beste. Doch leider stellte sich recht schnell heraus, dass Behandlungen mit diesem Gerät ganz neue postoperative Probleme verursachen und, bis auf wenige Ausnahmen, keinen bedeutenden Vorteil gegenüber dem bewährten Mikrokeratom bieten. Mit sehr starken Schmerzen in der Nacht nach dem Femtosekundenlaser mussten zudem die Patienten alleine fertig werden. Von der Klinik gab's kein Schmerzmittel, so dass die Patienten sich selber eins besorgen mussten ... und das mit schmerzenden Augen in einer türkischen Apotheke! Ein Deutsch sprechender Mitarbeiter war in der Klinik nicht erreichbar - kein Wunder bei einer 60-Stunde-Woche, miserabler Bezahlung und hoher Personalfluktuation. Ein Patient z.B., der nach so einer Behandlung ein s.g. SOS-Syndrom bekam, musste seinen Aufenthalt auf 10 Tage verlängern. Zum Glück war seine Frau dabei. Die Kosten der vielen Transfers vom Hotel in die Klinik hat übrigens nicht die Klinik getragen, sondern ich (war also nichts mit "Proviet").

In Anbetracht dieser Situation und durch den Vergleich der Behandlungsergebnisse und der Betreuungsqualität dieser Klinik mit dem Istanbul Surgery Hospital, habe ich mich entschlossen, nur noch mit dem Letztgenannten zusammenzuarbeiten. Bei meinem letzten Besuch dort, konnte ich mich übrigens persönlich davon überzeugen, dass Dr. Göker auch schon einen Femtosekundenlaser stehen hat, ihn aber aus medizinischen Gründen nur auf ausdrücklichen Wunsch einsetzt, generell aber momentan noch davon abrät. (Auge steht z.B. zu lange unter sehr hohem Druck, Schnittfläche ist nicht so glatt wie beim Mikrokeratom und muss vor dem Eximerlaser mit einem Spatel vom zerstörten Gewebe befreit werden.)

Das steckt also dahinter, wenn Sie meinen "nach dem Wind gehen".
Und zum Provit: Würden Sie ohne Geld Ihren Job machen und dazu noch Werbungs-, Büro- und Personalkosten selber tragen? Vorteil wäre dann natürlich, dass man auch keine Steuern zahlen müsste.
So funktioniert nunmal unsere Wirtschaft: Man bietet eine Leistung an, die jemand anders gern in Anspruch nimmt und dafür auch etwas bezahlt. Es zwingt Sie schließlich keiner dazu, diese Leistung in Anspruch zu nehmen. Wenn eine Klinik in Istanbul den Service, den ich meinen Kunden hier in Deutschland biete, selber organisiert, hat sie dort die Kosten und ist deshalb auch preislich meistens auf dem gleichen Niveau.

Ich hoffe, dass ich Ihnen die Hintergünde meiner damaligen Entscheidung hiermit erklären konnte und dass Sie verstehen, dass es auch Menschen gibt, die ihren Job sehr ernst nehmen und nicht nur § in den Augen haben.

K.-F. Bloch
laserfritz
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