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LASIK trotz zu dünner Hornhaut?

allgemeine Themen zu LASIK, Femto-LASIK, LASEK, Epi-LASIK, PRK...die in keine Spezialkategorie passen

Moderatoren: Frankyboy, nicole_

@claudia

Beitragvon blizzard » 22.10.2006, 23:19

Hallo,

man kann mit modernen Mikrokeratomen zuverlässig sehr dünne Flaps schneiden, so daß man auch ohne einen Femto-Laser die OP erfolgreich durchführen kann. Bei deiner Kurzsichtigkeit ist LASIK, wie Ron richtig geschrieben hat, nicht zu riskant, wenn in der Voruntersuchung Hornhautanomalien ausgeschlossen werden.

Zur OP würde ich zu einem erfahrenen Chirurgen/-in gehen, der entweder in der Lage ist, mit seinem Mikrokeratom dünne Flaps zu schneiden, oder mit einem Femto-Laser arbeitet.

Viel Erfolg

B
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Beitragvon Jule » 23.10.2006, 00:40

Hallo,
das finde ich jetzt aber doch interessant.
Mir wurde gesagt, dass bei mir mit Keratom ein 90er Flap geschnitten werden würde. Bisher dachte ich, dass dies wegen der großen Streuung mit Keratom zu gefährlich sei.

Aber du (blizzard) meinst, ein erfahrener Operateur kann durchaus einen (so) dünnen Flap "schneiden"!?

Er sagte auch, dass er damit bisher gute Erfahrungen gemacht hat...
Kennt einer von euch eigentlich eine Klinge namens "moja"?(Weiß leider nicht, wie man das schreibt...) Diese benutzt der Arzt nämlich ...

Liebe Grüße
Jule :)
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@blizzard

Beitragvon Dr. med. Ron Lehnert » 23.10.2006, 00:58

Hallo blizzard,

wie dünn kann der erfahrene Chirurg einen flap mit einem modernen Mikrokeratom schneiden?

Kürzlich habe ich etwas von 130 micron gehört - mit dem Carriazo-Pendular.
Ein 130 micron flap würde gehen, dann würden 54 micron für den Laserabtrag zur Verfügung stehen.

Wie Sie richtig erwähnen, müssen Hornhautanomalien ausgeschlossen werden. Ein erfahrener Chirurg kann diese anhand einer Orbscan Topographie und einer Familienanamnese erkennen.

Grüsse
Ron Lehnert
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Beitragvon blizzard » 23.10.2006, 08:08

Hallo,

ich habe von Ärzten gehört, daß 90-100 µ Flaps auch mit einem Mikrokeratom geschnitten werden können. Ich habe auch gelesen, daß es verschieden kalibirierte Mikrokeratomklingen gibt - für dünnere und dickere Flaps.

@ Jule

Du meinst wohl "Moria". Dies ist eine Mikrokeratommarke. Es ist im Prinzip egal, welches Gerät eingesetzt wird. Wichtig ist, das der Arzt es beherrscht.

Femto-Laser weisen im übrigen auch eine Streuung der Schnittdicke auf.

Gruß

B.
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Beitragvon claudia1966 » 23.10.2006, 15:19

Danke für die Antwort - aber je mehr ich jetzt hier lese auch unter der Rubrik "Komplikationen" da bekomme ich immer mehr Angst - klar kann auch alles gut gehen - gibt es denn eine Klinik wo ihr sagen würdet, dort ist die Wahrscheinlichkeit einfach geringer, dass im Normalfall was passiert, als anders wo? Wegen der Geräte - Allegretto z.B. - der Häufigkeit der durchgeführten OP's etc.?

Claudia
claudia1966
schaut sich noch um
 
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