von TWK » 12.02.2003, 14:17
: wenn die aberrometriegesteuerte LASIK nur Vorteile bringt, dann frage ich mich, warum die "normale" LASIK noch zu 90% durchgeführt wird.
: Es muß also auch Nachteile geben. Erkundige Dich doch mal bei Deinem Arzt und poste Sie dann hier!
Hallo,
Ich stehe ebenfalls kurz vor einer Aberrometer-Gestzützten LASIK behandlung bei Dr. Schicke. So, wie ich das verstanden habe, ist das Verfahren noch relativ neu und wenig erprobt und wird daher noch nicht standardmäßig angewendet -- außer eben in Sonderfällen, wie etwa bei Patienten mit einer besonders dünnen Hornhaut bzw. sehr großen Pupillen. Letzteres ist auch mein Problem.
Das AM.-Verfahren war zudem in den letzten Jahren durch falsche Anwednung und Software-Pobleme in Verruf geraten -- neuste Ergebnisse waren jedoch sehr positiv, nach dem, laut Artemis Software-Updates durchgeführt wurden und das Verfaheren nun letztendlich optimal angewendet wird.
Mir wurde von Artemis erklärt, dass eine erste Reihe von 15 Patienten (die alle eine übergroße Hornhaut besitzen) Ende 2002 mit dem AM gelasert wurden, wobei nur einer postop über nächtliche Blendeffekte klagte -- negativ: 5 Patienten mußten nachbehandelt werden (Durchschnitt der Nachbehandlungen nach AM-LASIK laut Artemis: 20%).
Falls noch jemand Erfahrungen im Bereich Aberrometer, große Pupillen, Dr. Schicke gesammelt hat, wäre es schön, wenn er sie mit uns teilen könnte.