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Lasik bereits 10 Jahre her, nun PRK

positiver als auch negative persönliche Berichte vor / nach LASIK, Femto-LASIK, LASEK, Epi-LASIK, PRK...

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Lasik bereits 10 Jahre her, nun PRK

Beitragvon Nörri » 01.02.2012, 05:56

Hallo zusammen,

ich möchte mich kurz vorstellen. Ich bin 43 Jahre und vor 10 Jahren per Lasik in der Augenklinik am Neumarkt (hieß früher PAN Augenklinik) in Köln gelasert worden. Meine Ausgangswerte waren
L -8,75 und R -8,25. Mein Ziel war es meinen Sport ohne Kontaktlinsen ausüben zu können, mit einer Brille beim Autofahren etc hätte ich leben können. Mir wurde gesagt, dass die Wahrscheinlichkeit besteht, dass noch eine leichte Sehschwäche von -1,0 bleiben könnte und sie wollten das linke Auge nicht auf Null setzen, damit ich im Alter etwas länger lesen konnte, also erst später eine Lesebrille brauche, aber damit konnte ich ebenfalls leben.
Der Tag der OP war fabelhaft, Aufregung war natürlich dabei, aber auch große Vorfreude. Die OP selber ist komplikationslos verlaufen und ich war überrascht nach der OP die Zahlen an der extrem großen Wanduhr erkennen zu können. Bis zum Abend habe ich die Augen überwiegend geschossen gehalten und immer wieder getropft, Schmerzen gab es bei dieser Form der OP keine. Ich konnte täglich sehen wie sich meine Augen verbessert haben. Die abschließende Untersuchung ergab, dass ich Rechts über 100% Sehkraft hatte und Links noch eine leichte Sehschwäche von -0,5, also viel besser als ich je gehofft hatte. Ich war mehr als zufrieden und ein völlig neues Lebensgefühl machte sich breit.
Als ich im letzten Jahr meinen Motorradführerschein machen wollte und zum Sehtest musste, wurde festgestellt, dass sich mein linkes Auge leider verschlechtert hatte, ich hatte es schon geahnt. Der Wert liegt nun bei -1,0 bis -1,5 (je nach Tagesform), was mich im täglichen Leben überhaupt nicht beeinflusst, da Rechts mein Führungsauge ist, aber ich bin nun wieder auf eine Sehhilfe beim Auto bzw. Motorradfahren angewiesen und das nervt. Leider vertrage ich die Kontaktlinse nicht mehr so gut und habe mich entschieden eine PRK durchführen zu lassen, denn eine zweite Lasik ist aufgrund meiner zu geringen Hornhautdicke leider nicht mehr möglich, wenn ich allerdings so einige Horrorberichte zur PRK hier lese, wird mir schon etwas anders, gibt es denn fast nur negative Erlebnisse, ich kann das gar nicht glauben. Nichtsdestotrotz werde ich die OP machen lassen, denn ich gehe mit einem positiven Gefühl in diese OP, ja ich freue mich sogar darauf. Sicher, auf die Schmerzen kann ich gut verzichten, aber wer weiß, ob die tatsächlich so groß sein werden. Ich bin sehr gut aufgeklärt worden, kenne die Risiken und fühle mich bestens dort aufgehoben, und sollte tatsächliche eine Überkorrektur stattfinden, sprich Lesebrille … egal, Hauptsache ich sehe in der Ferne alles scharf, das ist mein Ziel ;-)
Nörri
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Re: Lasik bereits 10 Jahre her, nun PRK

Beitragvon christine61 » 01.02.2012, 08:56

Hallo!
Sicherlich beruhen die vielen Horrorberichte daher, dass sich Menschen meist dann an ein Forum wenden, wenn es ihnen nicht so gut geht.
Ich selbst hatte vor 6 Wochen eine PRK und kann bis heute noch nicht sehen. Ich hatte -8 auf dem einen und -5 auf dem anderen Auge und eine starke HHV. Nun bin ich weitsichtig (+2,5 bzw 2,75) und eine leichte HHV ist auch noch da. Mit diesen Werten ist nicht nur lesen unmöglich, sondern auch das Sehen in die Ferne. Ich kann meine Hände, meine Füße und mein Spiegelbild nicht erkennen. Und Auto fahren ist so wie so nicht möglich ohne entsprechende Brille, die mir ja, wie berichtet mein Optiker verwehrt.
Trotzdem bin ich sehr zuversichtlich, dass sich meine Augen, so wie es bei einer PRK oft der Fall ist, innerhalb der nächsten Monate noch bessern. Man hat mir ja gesagt, dass ich nach einer PRK viel Geduld brauche, aber was es wirklich bedeutet, plötzlich unfähig zu sein den Alltag zu meistern, das erfahre ich erst jetzt.
Es sollte sich jeder, vor einer PRK bewusst sein, dass er unter Umständen 3 Monate Pause machen muss. Wenn dann noch nachgelasert werden muss, dann sogar länger.
Liebe Grüße
Christine
Vor PRK: R: SPH -8,25 CVL 4,25 AX 106
L: SPH -5,75 CVL 2,00 AX 84
Nachher: R: SPH +2,50 CVL -1.00 AX 7
L: SPH +2,75 CVL -2,50 AX 10
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Re: Lasik bereits 10 Jahre her, nun PRK

Beitragvon seelchen64 » 01.02.2012, 13:16

Aber es kann auch ganz anders sein, so wie bei mir. Ich hatte wenig Schmerzen und hab ziemlich schnell ziemlich gut gesehen. Zu gut, wie sich in meinem Fall später rausgestellt hat. Muß nächste Woche nachgelasert werden (8 Monate später) weil ich, andersrum wie bei Christine, auf einem Auge überkorrigiert bin.
Ich denke, es ist bei jedem anders, deswegen schwer vorherzusagen. Das ist nicht sehr hilfreich, ich weiß. Aber ich halte dir, mir und allen anderen, bei denen die OP demnächst bevorsteht, die Daumen!!!!! :D
LG Dani
Ehemaliger Blindfisch mit -5,0 bzw.-4,75 Dpt. (mittlerweile 0 Dpt. sowie +1,5 Dptn.)
Trans-PRK am 9.6.11 Aschaffenburg
Re-PRK am 9.2.12 (8 Monate später): im Moment 0 Dpt sowie +0,5 Dptn.
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Re: Lasik bereits 10 Jahre her, nun PRK

Beitragvon molle81 » 01.02.2012, 13:22

unterschreib! ich hatte auch eine trans prk und die sicht ist so lala...
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Re: Lasik bereits 10 Jahre her, nun PRK

Beitragvon Nörri » 25.02.2012, 08:32

Hallo ihr Lieben,

sorry, habe erst jetzt gesehen, dass ihr geantwortet habt.
Ich finde es immer wieder sehr schade und es macht mich traurig negative Berichte zu lesen, und dennoch glaube ich, dass es sich bei allen zum Positiven wenden wird. Das Hauptproblem, so wird es auch bei mir sein, ist Geduld. Ich habe den großen Vorteil, dass mein rechtes Auge perfekt und gleichzeitig mein Führungsauge ist, kann mich dadurch perfekt im Leben bewegen, auch nach der OP, die gestern war. Ich fühle mich bisher nicht eingeschränkt, weiß, dass ich weiter Auto fahren kann (setze für den Fall, dass die Sicht noch nicht gut genug ist, meine Brille auf), kann am PC lesen und schreiben.
Es ist erstaunlich wie unterschiedlich Augen auf diese Form der OP reagieren, aber auch der Patient selber. Als ich vor 10 Jahren meine Lasik hatte, hatte ich jemanden kennen gelernt, der am gleichen Tag operiert wurde, mit ähnlichen Ausgangswerten. Diese Person hatte eine Mordsangst vor der OP, während ich relativ gelassen dort hin gegangen bin und mich drauf gefreut habe. Wir haben danach noch telefoniert und sie war entsetzt, dass sie so kurz nach der OP noch Dioptrien hatte. Ich jedoch habe mich riesig gefreut trotz der noch vorhandenen Dioptrien schon so gut sehen zu können. Die Einstellung zur OP spielt eine große Rolle, natürlich sollte jeder, der eine OP machen läßt mit Respekt dorthin gehen, aber Angst ist fehl am Platz. Positives Denken ist ganz wichtig und daran glauben, dass es positiv ausgehen wird. Bei manchen hilft es sich vorzustellen wie es ohne Brille sein wird, fühlt in euch hinein, werdet ihr unsicher oder kommt ein wohliges Gefühl in euch auf. Freut euch auf die OP, setzt die Erwartungen nicht zu hoch, seid mit kleinen Teilerfolgen zufrieden, dann kommt der Rest von ganz alleine.
ups, sorry ... ich möchte keinem auf die Füße treten.
Ich möchte euch nur motivieren an das zu Glauben, was ihr angeht oder angegangen seit und wünsche allen, denen es derzeit nicht so gut geht, dass sich alles zum Positiven wenden wird. Also nicht den Kopf hängen lassen, auch wenn es schwer fällt, ihr schafft das und nicht aufgeben.
Sollte sich jemand von mir angegriffen fühlen, so möchte ich mich schon jetzt entschuldigen, das war nicht meine Absicht und lag mir mehr als fern.
wünsche euch allen ein schönes Wochenende
Nörri
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