ich möchte mich kurz vorstellen. Ich bin 43 Jahre und vor 10 Jahren per Lasik in der Augenklinik am Neumarkt (hieß früher PAN Augenklinik) in Köln gelasert worden. Meine Ausgangswerte waren
L -8,75 und R -8,25. Mein Ziel war es meinen Sport ohne Kontaktlinsen ausüben zu können, mit einer Brille beim Autofahren etc hätte ich leben können. Mir wurde gesagt, dass die Wahrscheinlichkeit besteht, dass noch eine leichte Sehschwäche von -1,0 bleiben könnte und sie wollten das linke Auge nicht auf Null setzen, damit ich im Alter etwas länger lesen konnte, also erst später eine Lesebrille brauche, aber damit konnte ich ebenfalls leben.
Der Tag der OP war fabelhaft, Aufregung war natürlich dabei, aber auch große Vorfreude. Die OP selber ist komplikationslos verlaufen und ich war überrascht nach der OP die Zahlen an der extrem großen Wanduhr erkennen zu können. Bis zum Abend habe ich die Augen überwiegend geschossen gehalten und immer wieder getropft, Schmerzen gab es bei dieser Form der OP keine. Ich konnte täglich sehen wie sich meine Augen verbessert haben. Die abschließende Untersuchung ergab, dass ich Rechts über 100% Sehkraft hatte und Links noch eine leichte Sehschwäche von -0,5, also viel besser als ich je gehofft hatte. Ich war mehr als zufrieden und ein völlig neues Lebensgefühl machte sich breit.
Als ich im letzten Jahr meinen Motorradführerschein machen wollte und zum Sehtest musste, wurde festgestellt, dass sich mein linkes Auge leider verschlechtert hatte, ich hatte es schon geahnt. Der Wert liegt nun bei -1,0 bis -1,5 (je nach Tagesform), was mich im täglichen Leben überhaupt nicht beeinflusst, da Rechts mein Führungsauge ist, aber ich bin nun wieder auf eine Sehhilfe beim Auto bzw. Motorradfahren angewiesen und das nervt. Leider vertrage ich die Kontaktlinse nicht mehr so gut und habe mich entschieden eine PRK durchführen zu lassen, denn eine zweite Lasik ist aufgrund meiner zu geringen Hornhautdicke leider nicht mehr möglich, wenn ich allerdings so einige Horrorberichte zur PRK hier lese, wird mir schon etwas anders, gibt es denn fast nur negative Erlebnisse, ich kann das gar nicht glauben. Nichtsdestotrotz werde ich die OP machen lassen, denn ich gehe mit einem positiven Gefühl in diese OP, ja ich freue mich sogar darauf. Sicher, auf die Schmerzen kann ich gut verzichten, aber wer weiß, ob die tatsächlich so groß sein werden. Ich bin sehr gut aufgeklärt worden, kenne die Risiken und fühle mich bestens dort aufgehoben, und sollte tatsächliche eine Überkorrektur stattfinden, sprich Lesebrille … egal, Hauptsache ich sehe in der Ferne alles scharf, das ist mein Ziel



