von heide » 22.11.2006, 18:10
Hallo,
was Du meinst ist eine Monovision. Auf einem Auge bleibt eine leichte Kurzsichtigkeit zum Lesen, das andere Auge wird für die Ferne optimal oder sogar weitsichtig korrigiert.
Das ist bei mir im letzten Jahr gemacht worden.
Ich hatte es schon vorher mit Kontaktlinsen so ausgeglichen und bin damit auch zurecht gekommen.
Nach der Lasik ist es leider bei mir nun so, dass BEIDE Augen leicht kurzsichtig sind, also nicht wie bei Monovision beabsichtigt nur das eine Auge. Das Auge, dass für die Ferne gedacht war, hat sich auf eine minimale Restkurzsichtigkeit (-0,25) eingependelt. Das andere Auge hat -0,5 oder -0,75. Das schwankt, je nach Tagesform. Ich komme damit ohne Brille im Alltag zurecht. Kann laut Augenarzt auch autofahren und ganz gut lesen. Wenn die Schrift klein ist und die Beleuchtung ungünstig brauche ich eine Lesebrille. Das ist auch kein Problem. Nur, sehe in der Ferne eben nicht so super scharf und hatte am Anfang immer Angst, dass eine Regression eintritt!!!
Schon bei einer leichten Rückbildung der Kurzsichtigkeit hätte ich gar keinen „Puffer“ mehr und wäre plötzlich auf zwei Brillen (fern und nah) oder eine Gleitsichtbrille angewiesen!!! Da hatte ich dann auch schon an eine Re-Lasik gedacht.
Nun warte ich erst mal ab. Solange meine Augen nicht schlechter werden komme ich ganz gut zurecht.
Überlegt Dir aber wirklich gut, ob Du mit einem Kompromiss leben willst. Mit dem Fortschreiten der Alterssichtigkeit entgeht man der Lesebrille vermutlich sowieso nicht.
Gruß Heide