von heide » 23.11.2006, 12:12
Hallo,
das optimale Ergebnis ist wirklich für jeden anders.
Bei der Monovision wird ein Auge (das nicht dominante) absichtlich auf Kurzsichtigkeit eingestellt. Auf diese Weise erreicht man, dass dieses Auge in kurzen Entfernungen gut sehen kann. Nachdem das andere Auge (das dominante) auf eine gute Sehfähigkeit für die Ferne eingestellt wird, liegt jede Entfernung im Bereich des guten Sehens. Soweit der angestrebte Idealfall!
Das Ziel der Monovision ist es, keine oder eine schwache Lesebrille zu benötigen. Um das zu erreichen wird das nicht dominante Auge, je nach Alter, auf ca. -1 Dioptrien (bei um die 45jährigen) bis auf ca. -1,5 Dioptrien eingestellt (bei um die 50jährigen).
Diese Methode wird meistens bei Leuten angewendet, die sich schon vorher mit Kontaktlinsen an dieses Sehen gewöhnt haben.
Nicht jeder kommt damit zurecht. Adaptionsprobleme, Kopfschmerzen oder verschwommenes Sehen in der Ferne können auftreten. Dann muss nachkorrigiert werden.
Bei der Mini- Monovision (das wurde bei mir angestrebt) wird die Kurzsichtigkeit auf dem nicht dominante Auge geringer (auf ca. -0,5 bis ca. -1 Dioptrien) eingestellt.
In diesem Fall kann man in der Nähe besser sehen, als bei einer kompletten Korrektur auf 0, benötigt aber trotzdem eine Lesebrille für kleine Schrift.
Das hat bei mir auch fast so geklappt. Das nicht dominante Auge hat -0,5 bis -0,75. Nur das Auge für die Ferne, das dominante hat leider eine Kurzsichtigkeit von -0,25 behalten. Daher empfinde ich mein Ergebnis nicht optimal, aber akzeptabel.
Wie blizzard schreibt, kannst Du mit Probebrille einen ersten Eindruck bekommen. Bevor es aber ans „Eingemachte“ geht, würde ich dieses Sehen lieber mit Probelinsen testen!
Gruß Heide