@Spark
Wieso ist für dich in diesem Fall Lasek eher 2. Wahl? Für mich wäre Lasek nämlich aus den unten angeführten Gründen 1. Wahl.
OK - du bis eher ein Lasik-Anhänger, aber du argumentierst im Normalfall damit, dass das Haze-Risiko bei hohem Abtrag steigt.
Ein hoher Abtrag ist es aber in diesem Fall definitiv nicht.
Wenn du jetzt schreibst, dass ein guter Operateur wahrscheinlich auch jetzt mit dem Anheben noch keine Probleme hat und es zusätzlich wichtig ist, dass die Rest-HH-Dicke nachgemessen werden müsste, um die Limits nicht zu unterschreiten (insbesondere deshalb, weil die dem Patienten mitgeteilten Messwerte oft falsch sind), stelle ich mir gleich folgende Fragen:
Wieso wäre Lasek 2. Wahl, wenn bei Re-Lasek
a) ein guter Operateur wahrscheinlich keine Probleme beim Anheben hat. - Wir kennen den Operateur alle nicht; und wenn er kompetent wirkt, dann könnte es ev. auch daran liegen, dass er ein guter Rhetoriker ist.
b) der nächste Knackpunkt - also die Mindesthornhautdicke - erst während der OP bzw. nach dem hoffentlich geglückten Abheben des Flaps - geklärt werden kann. - Wenn es dumm läuft hat man dann vielleicht eine angeschlagene HH und erst recht keine Re-Lasik.
c) nach so langer Zeit immer mit höherem Risiko verbunden ist (auch wenn der Arzt geschickt ist).
Ich bin schon gespannt auf deine Argumente.
Vielleicht weißt du auch auf die nächste Frage eine Antwort:
grundsätzlich ist es üblich, dass bei HHV + bzw. - Werte wie in der Mathematik addiert bzw. subtrahiert werden.
Bei Laser-OPs scheint es aber so zu sein (und so hast du es bei deiner Erklärung ja auch dargestellt), dass die HHV nur zur Hälfte angerechnet wird. Ist das eigentlich so üblich, oder müsste man - wenn man es ganz genau nimmt - nicht auch die Achse berücksichtigen??