Zudem kann der Lasik-typische Kontrastverlust, der - in ganz unterschiedlichem Maße - fast alle Lasik-Patienten betrifft, das Sehen in der Dunkelheit beeinträchtigen. Er entsteht, wenn das einfallende Licht nicht ganz genau auf einen Punkt der Netzhaut gebündelt wird, sondern leicht streut - sei es durch Hornhautverkrümmungen oder winzige Vernarbungen. Dies fällt vor allem bei weiter Pupille, also bei Dämmerung und Dunkelheit, auf und betrifft vor allem Patienten mit hoher Fehlsichtigkeit.
Zum Glück bemerken die Betroffenen den Kontrastverlust oft kaum. Einigen jedoch erscheint die Welt nach der Operation plötzlich wie ein ausgeblichenes Foto, oder sie können plötzlich in Dämmerung und Dunkelheit nichts mehr erkennen.
"Gerade auf den Kontrastverlust sollten die Patienten vorher hingewiesen werden", meint der Optiker Christian Berndt aus dem westfälischen Altena. "Unsere Welt besteht aus Hell-dunkel-Verläufen, aus Farbverläufen, aus fließenden Übergängen. Dafür benötigt man das Kontrastsehen."
Wenn man genau darauf achtet, merke ich, dass die Farben heller sind als früher. Und das nicht nur bei Dunkelheit. Insbesondere rot wirkt deutlich bleicher als vorher. Allen, die sich hier noch informieren, kann ich nur dringend von dieser Operation abraten. Lest Euch auch mal meinen Thread zu den trockenen Augen unter Erfahrungsberichte durch. Ich kann nicht verstehen, dass diese Operation so einen Massenzulauf hat.



