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Kein Ausweg mehr ...7Jahre nach OP immer massivere Probleme!

Sehbeeinträchtigungen wie Halos (Lichthöfe), Glare (Blendung), Starburst, Kontrastverlust (Schleiersehen) und Trockene Augen nach LASIK, Femto-LASIK, LASEK, Epi-LASIK, PRK...

Moderator: Frankyboy

Kein Ausweg mehr ...7Jahre nach OP immer massivere Probleme!

Beitragvon BStar » 03.04.2008, 21:56

Hallo,

ich melde mich noch einmal in diesem Forum in der Hoffnung dass evtl. mir doch noch jemand weiter helfen kann.

Ich möchte auf meine Ausgangslage vor der OP nur kurz nennen...da ich langsam keine Kraft mehr dafür habe. (etliche Aufenthalte bei verschiedenen Kliniken und keine Abhilfe)

ca. -4dpt auf beiden Augen ...Asti von 1 bzw. 0,75 bei ca. 75°.
Nach dem OP sind die Daten soweit in Ordnung ...leicht überlasert!

Die OP ist 7 Jahre her und ich habe seid dem 1 Tag nach der OP gesagt da stimmt etwas nicht....sehe getrennt mit den Augen ganz in Ordnung 100% bzw. 125%. Jedoch wenn ich beide Augen zum biokularen sehen verwende dann beginnt mein Kampf.

Mir gehen die Augen fast ununterbrochen über..in der nähe sehe ich gegen Abends immer schlechter (liegt an der Hyperphorie bzw. an einer leichten Exo von 2)
Genau auf die Exophorie möchte ich eingehen bzw. hätte ich fragen.

Kann solch ein Winkelfehler durch das Lasern verursacht worden sein!?
Habe heute die Aufnahmen von der Topographie gesehen und ich meinte das der Punkt exzentrisch liegt - auf die Frage, ob dass so sei, sagte mir die Orthoptistin, dass sie mir das nicht sagen kann, da sie sich mit dem Lasern nicht auskennt.

Kann das sein!? Kann jemand mit dem Aufnahmen des Auges mir sagen ob es exzentrisch ist bzw. etwas damit anfangen bzw. das beurteilen!? (Würde dann versuchen die Aufnahmen online zu stellen)

Ich weiß nur, dass wenn ich meine Augen leicht nach innen schiebe...Richtung Nase ich perfekt sehe und der Druck vom Kopf wie weggeblasen ist.
Ich bin kein Arzt ...jedoch habe ich das Gefühl, dass ich den Versatz zwischen Zentrum vorne und hinten auf der Netzhaut ausgleiche.

Die Probleme werden immer massiver und sind nun soweit dass ich vermutlich meine Arbeit aufgeben muss.
BStar
 

Beitragvon Dr. med. Ron Lehnert » 05.04.2008, 18:12

Hallo BStar,

Ob eine Winkelfehlsichtigkeit beim Augenlasern entstehen kann ist umstritten. In den meisten Fällen ist es wohl so, dass die Winkelfehlsichtigkeit durch die Brille "korrigiert" wird - schon beim Kontaktlinsetragen kann es zu Fusionsproblemen kommen. Wenn beim Lasern nicht perfekt zentriert wird, dann kommt die Winkelfehlsichtigkeit noch mehr zum Tragen.

Hattest Du früher schon mit Kontaktlinsen Fusionsproblem?

Wie wäre es, wenn Du Dir eine Brille mit 0 Dpt (oder wieviel auch immer) und Prismen zum Ausgleich der Winkelfehlsichtigkeit anfertigen lässt. Bitte wende Dich dafür an einen kompetenten Orthoptisten. Desweiteren empfehle ich Dir Augenentspannungsübungen.

Es wäre hilfreich wenn Du Aufnahmen einscannen, irgendwo im Netz hochladen und dann hier im Forum verlinken würdest?

Wieso könntest Du wegen Deiner Augen-Probleme Deinen Job verlieren?

Die Hoffnung stirbt zuletzt - In diesem Sinne...Ron
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Ich habe das selbe Problem NACH augenlasern

Beitragvon lenasenta » 04.06.2008, 18:41

:D oh ich bin so glücklich, dass ich nicht alleine bin. Ich bin grad am Anfang mit der gleichen Problematik. Ich kann dich so gut verstehen. Ich hatte erst im März `08 eine Wavefront-Lasik. Davor haben die Augen einfach nur schlecht gesehen zzgl. Hornhautverkrümmung. Schlechtes sehen (aber keine beschwerden, nur kurzsichtig). Ok, ab nach istanbul (vorher gründlich informiert) und augen gelasert. Aber heute bereue ich es. Auf den rechten Auge sehe ich sehr klar, schön, frei, super (aber weitsicht + 1). Das linke Auge= das hatte von anfang an Probleme gemacht. Das macht mich kaputt. Zum einen sehe ich unruhig, verschwommen (wert= 0, nur hornhautverkrümmung), zum anderen schmerzt es sehr oft. Bei mir ist es auch so. Sehe ich mit beiden getrennt, sind beide gut, da stört auch das verschwommene sehen NICHT (hornhautverkr.) !!! Sehe ich aber mit beiden augen zusammen, könnt ich platzen und die krise kriegen. Die beiden Passen einfach nicht zusammen. Es macht mich wahnsinnig. ich weiss nicht, wie ich es beschreiben soll. Am anfang habe ich vieles so 3 D gesehen, also als ob gegenstände/ leuchtende Farben voll abgesetzt sind und nach vorne kommen, während der rest normal ist. Also schrift auf papier nach vorne zu mir - aber papier normal. Irgendwie versetztes sehen. Jetzt habe ich so komisches unterschiedliches räumliches sehen. UNd das Gefühl, dass das linke auge immer leicht zur Nase hingezogen wird. Also schielen- aber man sieht optisch nixxx !!So, dass allein könnte man ja grad noch ertragen, wenn da nicht die ständigen kopf- und anstrengungsschmerzen/ augenschmerzen wären. Das hält ja kein Mensch aus. Jeden TAg !!!!!!!!!! Das fängt in Nacken öfter an (immer linke seite), hinterkopf, gerne vorderer Kopfbereich, Augenschmerzen und bei den AUgen druckgefühl. Augenarzt meinte: ``komisch, aber kann schon sein`` (tolle aussage, dafür 150,- € hingeblättert). Nach nochmaliger sinnloser Geldausgabe beim Optiker ohne Hilfe habe ich mich durch Internet selber schlau gemacht und bin auf Winkelfehlsichtigkeit gestoßen. Ich wusste: das muss es sein (von den beschwerden). Habe einen OPtiker rausgesucht, der MKH macht und da kam raus leichte Winkelfehlsichtigkeit -für Brillen-Gläser: ``0,5 Prism.`` (allerdings ist es das rechte auge, wo ich keine beschwerden habe (???).Nun ja, heute Brille bestellt und in 2 Wochen hole ich sie ab. Mal sehen,ich bete zu gott, dass sie mir hilft. Und ja, vor dem Augenlasern hatte ich NIEMALS Kopfschmerzen, augenschmerzen oder sonstiges. Mit winkelfehlsichtigkeit hatte ich auch nichts zu tun. Ich bin mir 100% sicher, dass ich diese Winkelfehlsichtigkeit erst durch die Augenlaser-OP erworben habe. Was mich so ärgert, denn wie ich lese, kann man nichts dagegen machen, ausser prismen-Gläser- wobei man doch aber nieee wieder brille tragen wollte. Mich kostet das alles bald mehr als die OP. *aufreg*. Selbst jetzt wo ich schreibe, habe ich so verspannungs und nackenschmerzen. War teilweise sehr verzweifelt, hätte am liebsten geheult. UNd noch etwas: trotz meiner Probleme und dem wahrscheinlichen wiedertragen einer brille, fließe ich in der Statistik als ``erfolgreiche`` op wohl mit ein. Ich denke, dass die werbung für lasiks viel zu viel verschleiern und das es sehr viele Menschen gibt, die danach ein Problem haben. Da dieses aber geringfügig ist (weil ja nicht blind oder kaputt :wink:) - gehören wir wohl zu den erfolgreichen Ops. Es wird ja immer geworben, dass die Fehlerquote oder misserfolgsquote unter .... (weiss nicht mehr, aber seeeehr wenig) ist. Nunja, ich werde mich in 1, 2 Monaten wie länger schon geplant selbstständig machen- aber dieses Thema raubt mir die Kraft, energie und das selbstbewusstsein. Ich überlege, ob ich es nicht sein lasse. Schlimm oder. Und das nur wegen diesem *** Lasern. Aber kann man vorher nicht wissen, ob es gut wird. Ich kann mir sehr gut vorstellen, was du durchmachst. Ich möchte das keinen Tag länger haben.
Hatte Mitte März `08 in Istanbul eine Wavefront-Lasik. Ausgangswerte ca -3,5 mit beidseitiger Hornhautverkrümmung
lenasenta
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Re:Winkelfehlsichtigkeit

Beitragvon Rosabruno73 » 10.06.2009, 23:30

Hallo Leute !
Da ich auch langjähriger Prismen-Brillenträger bin,möchte ich Euch
paar Tipps zu diesem Thema geben (werde es auch mal als Hauptthema eröffnen, in der nächsten Zeit).

1. Also winkelfehlsichtig ist eigentlich jeder Mensch!( laut verschiedenen Untersuchungsreihen, insbes. der ehem. DDR,
die das sehr genau nahmen mit "Reihentests")

2. Jeder "kompensiert" diesen Winkelfehler-innen oder -aussen
anders. Der Eine braucht keine Brille, der Andere hat Kopfschmerzen oder Schwindel,der Dritte gar Doppelbilder (im
Extremfall).

3. Was sollte man also machen?
Also mein Tipp:
Wenn man nun schonmal auf diese Winkelfehlsichtigkeit "stößt",
so sollte man diesen "Wink mit dem Zaunspfahl" schon ernst
nehmen und.....

4. ....zu keiner Sehschule oder Orthoptistin rennen, sondern
zu einem Optiker mit Erfahrung im Prismenanpassen nach der
MKH-Methode bzw. Mitglied im IVBV-Verband Deutscher Augenoptiker.(leider braucht dieser eine genaue Arztüber-
weisung, sonst gibts , zumindest in Baden-Württemberg
Ärger mit der Justiz).

5. Der erste Schritt mit der Brille ist nicht ganz "einfach",
da sich das Gehirn erstmal an`s beidäugige ( 3 D ) Sehen
gewöhnen muß. Bei mir hat es ca. 1/2 Jahr gedauert, bis das
Prisma "stabil" blieb. Aber ab da an,war es eine Freude so
zu sehen.

Ich will nicht wissen, wieviele Autofahrer ohne "räumliches-
Sehen - Nichts-sehen"!

Gruß Heiko.
Rosabruno73
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Re: Ich habe das selbe Problem NACH augenlasern

Beitragvon galo » 21.01.2017, 11:26

Hallo lenasente. Der Thread ist von 2008, trotzdem würde mich interessieren, was dabei rausgekommen ist und wie es dir heute geht.
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Nach zweiter Lasik folgende werte
+0,25 CYL 0,75 auf beiden Augen

+Achsen
galo
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