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Katarakt mit 46 und Hornhautverkrümmung

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Katarakt mit 46 und Hornhautverkrümmung

Beitragvon Lotti » 13.01.2010, 19:37

Hallo,

eigentlich wollte ich mich heute bei meinem Augenarzt darüber informieren, ob meine Augen "laserbar" sind.

Tja, war wohl nix: Katarakt mit 46!

Blöderweise habe ich dazu auch noch eine Hornhautverkrümmung, so dass ich überlegen muss, ob ich mir nicht eine torische Linse implantieren lasse.

Meine Werte sind:

L: -8,0, -1,5 / 0
R: -6,5, -2,5 / 164

Zu allem Überfluss hat die Augenärztin auch noch eine Schädigung des Sehnervs festgestellt - ab dem Moment habe ich dann nur noch die Hälfe ihrer Erklärungen mitgekriegt...

Folgende Möglichkeiten der Implantation hat sie mir aufgezählt:

1. Monofokallinse = Kassenleistung aber danach immer noch Brille (Lesebrille und Fernbrille, da HHV nicht mitkorrigiert ist.)
2. Multifokallinse = selbst zahlen und Fernbrille, da HHV nicht mitkorrigiert ist
3. torische Linse = selbst zahlen (da bin ich mir nicht mehr ganz sicher)und Lesebrille
4. torische Multifokallinse = selbst zahlen und gute Sicht in allen Bereichen

Habe ich alles richtig verstanden?
Welche Kosten kommen bei den Punkten 2-4 auf mich zu?
Zu welcher Variante ratet ihr mir?

(Wenn ich für eine Laser OP in Frage gekommen wäre, wäre ich auf jeden Fall zu Herrn Dr. Maus gegangen. Ich kann mir vorstellen, dass er auch in diesem Fall eine gute Wahl ist.)

Ich hoffe ihr könnt mir weiterhelfen!

Vielen lieben Dank, Lotti
Lotti
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Kosten der Katarakt-OP/Hornhautverkrümmung mit 46

Beitragvon lilli » 17.01.2010, 18:09

Hallo,

ich habe aufgrund einer Linsenunverträglichkeit im letzten Jahr eine Katarakt-OP durchführen lassen (Fehlsichtigkeit bei ca. - 12 dpt.)

Aufgrund meiner starken Hornhautverkrümmung wurde mir zu torischen Linsen geraten. Multifokale Linsen "schlucken" zuviel Licht, so dass das Endergebnis sehr unbefriedigend sein soll.

Die Kosten des Eingriffs haben ca. 3.600,- € für beide Augen gekostet (Kosten einer torischen Linse ca. 900,- €) und wurden von meiner privaten KK und Beihilfestelle übernommen. Ich habe vor dem Eingriff einen Antrag auf Kostenübernahme gestellt, der bewilligt wurde, weil ich - auch unter Vorlage einer ärztlichen Bescheinigung - die Einschränkungen durch die Sehbehinderung (mit Brille keine ausreichende Sehkraft, Linsen nur begrenzt tragbar) dargelegt habe.

Das Ergebnis der OP ist klasse. Es ist schon ein Riesengewinn an Lebensqualität!

Das einzige Problem, das sich jetzt allerdings eingestellt hat - und eine Folge des Eingriffs sein kann -, dass sich auf dem linken Auge ein Nachstar ergeben hat, der voraussichtlich am Ende dieses Jahres noch gelasert werden muss. Infolge des Nachstars habe ich Blendprobleme und sehe bei Licht sich kreuzende Lichtschweife. Ich hoffe, dass dieses nach dem Lasern wieder verschwindet. Aber bis dahin brauche ich noch Geduld. Der Augenarzt sagt, man wartet mit dem Lasern bis der Nachstar, der sich im Laufe der Zeit noch verstärkt, zu einer Fehlsichtigkeit von 50 v.H. führt. ZZt. sehe ich auf dem linken Auge noch 80 v.H. Mit dem rechten Auge erreiche ich seit der Katarakt-OP 100 - 120 v.H..

Viele Grüße aus dem Schnee
lilli
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Beitragvon Angie » 17.01.2010, 22:57

Hallo Lilli,

der Nachstar ist nach Linsen-OPs fast etwas Normales. Je jünger der Patient ist, desto schneller kommt ein Nachstar.
Bei mir wurde er bei einem Fernvisus von 0,6 gelasert. Nach dem Lasern hatte ich wieder 1,0 und sah wieder ganz normal.

Gruß
Angie
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Beitragvon Angie » 17.01.2010, 23:03

Hallo Lotti,

bei mir haben die "normalen" Multifokallinsen mit OP 4.500 Euro gekostet.

Angie
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Beitragvon Lotti » 18.01.2010, 09:31

Vielen Dank für eure Antworten!

@Lilli, wie siehts denn bei dir in der Nähe aus? Kannst du ohne Brille lesen oder brauchst du dazu eine Brille?

@Angie, ich nehme an, dass du keine HHV hast, oder?

Wie habt ihr denn den "richtigen" Arzt gefunden? Ist der Arzt, der einen guten Ruf in Sachen Laserchirurgie hat, auch bei der Katarakt-OP die richtige Entscheidung?

Und noch eine letzte Frage (für den Moment...) wie alt seid ihr?

LG, Lotti
Lotti
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