Hallo,
ich bin total verzweifelt. Ich hatte am 20.12.2011 eine transprk in einer renommierten norddeutschen Klinik. Ich hatte Astigmatismus und war bis -4 dpt myop.
Nach dem Eingriff heilte das Epithel schlecht, es wurde zurückgeführt auf die Augentropfen Mitomycin, die ich u.a. nehmen sollte (u.a. Artelac,Monodex,Vigamox)
Am 24.12 nahm man die Verbandlinse ab mit der Erkenntnis, das Epithel heile schlecht.
Bis zum 31.12 war es dann doch zugewachsen. Das Epithel war noch bis vor kurzem etwas unruhig.
Ich kann eigentlich relativ scharf sehen und habe keine Schleier o.ä.
Das Problem ist nur, dass ich die Augen nicht offenhalten kann. Es ist eine Schwere auf den Lidern, und ich kann sie nur mit Zuhilfenahme der mimischen Muskulatur kurz öffnen.
Ich bin selbst Mediziner. Mir wurde versprochen, ich könne spätestens nach einer Woche wieder meinen Praxisbetrieb aufnehmen. Am Dienstag ist die OP 4 Wochen her.
Mittlerweile steht die Diagnose Blepharospasmus im Raum. Ich habe es schon versucht mit (systemisch) muskelrelaxantien (myocalm) und Benzodiazepinen. Ohne Erfolg. Auch habe ich schon Akupunktur versucht!
Morgen soll ich wieder in die Klinik kommen und es wird mir ein Unterspritzen mit Botox empfohlen.
Ich wäre einfach schon dankbar, wenn mir jemand sagen könnte, dass es ähnliche Fälle nach einer transprk mit gutem Ausgang gibt.
Wenn sich der Blepharospasmus nicht löst, stehe ich vor einem Scherbenhaufen. Ich kann nicht arbeiten und bin für meine Familie nur eine Belastung.
Ich will mein normales Leben zurück.
In der Klnik hat man solch einen Verlauf noch nie beobachtet.
Ich habe Angst vor der Diagnose, dass ich das nie wieder los werde.
Bitte helft mir!



