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Heilungsverlauf nach Re-LASIK

positiver als auch negative persönliche Berichte vor / nach LASIK, Femto-LASIK, LASEK, Epi-LASIK, PRK...

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Heilungsverlauf nach Re-LASIK

Beitragvon Pani Panika » 25.11.2011, 14:33

Ich habe mir Ende Juli beide Augen lasern lassen (Femto-LASIK). Ich hatte vorher nie Probleme mit trockenen Augen. Während der ersten drei Monate schwankte die Sehschärfe auf beiden Augen enorm, es folgte die wohl übliche Phase der Augentrockenheit, und dann hatte ich irgendwann keine Probleme mehr mit trockenen Augen. Mein linkes Auge sah danach stabil ziemlich scharf (für meine Erwartungen definitiv scharf genug, wenngleich „nur“ 100 Prozent). Das rechte Auge hatte 0,5 Dioptrien Restfehlsichtigkeit und wurde nachgelasert.

Die ersten zwei Wochen sah ich auf dem nachgelaserten Auge bei Dämmerung/Dunkelheit Geister. Beim Autofahren in der Dunkelheit kniff ich es zu, damit ich wenigstens links scharf sehen konnte. Die Geister sind inzwischen weg, aber die Schärfe schwankt immer noch, wenngleich nicht mehr so extrem. Inzwischen fahre ich also auch nachts "beidäugig". Da ich ja nun weiß, dass bei mir während des Heilungsverlaufs starke und lange Schwankungen auftreten, kann ich diesmal besser damit umgehen.

Jetzt bin ich mit einem Phänomen konfrontiert, das ich mir nicht erklären kann.

Was mich total verwirrt: Beide Augen stehen irgendwie in einer mysteriösen Beziehung zueinander und beeinflussen sich gegenseitig. Ich dachte eigentlich: Das linke Auge war nach der ersten LASIK in Ordnung – scharfe Sicht, nicht trocken –, also geht es jetzt nur noch um den Heilungsprozess des rechten nachgelaserten Auges. Pustekuchen. Jetzt habe ich tageweise extreme Trockenheitsanfälle im linken Auge. Und dort schwankt die Schärfe jetzt auch, obwohl dort ja nichts mehr gemacht wurde. :o

Die Schärfeschwankungen auf beiden Augen sind so, dass ich kein weiteres Nachlasern in Erwägung ziehe. Aber es nervt, und vor allem bin ich ein Typ, der physiologische Vorgänge begreifen will. Das ist doch kein Voodoo; es muss eine Erklärung geben. :evil:

Wer hat sich denn noch auf einem Auge nachlasern lassen und kann mir dazu etwas sagen?
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Re: Heilungsverlauf nach Re-LASIK

Beitragvon Matthias01 » 25.11.2011, 14:39

War die Trockenheit denn wirklich nachhaltig weg nach der ersten OP? Also über einen längeren Zeitraum? Ich habe wirklich den Eindruck, dass die Trockenheit der Augen ein nichtbeherrschbares Phänomen darstellt. Konntest du denn vorher Kontaktlinsen tragen oder hattest Du (wie ich) auch nur mit Brille keine Probleme mit trockenen Augen?
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Re: Heilungsverlauf nach Re-LASIK

Beitragvon Pani Panika » 25.11.2011, 15:19

Ich hatte den Eindruck, dass sie "nachhaltig" weg war. Aber das scheint ein relativer Begriff zu sein. Vielleicht ist das auch nur eine Schwankung.

Kontaktlinsen hatte ich vor etwa 20 Jahren nur mal kurz (war mir zu fummelig), also habe ich keine relevanten Erfahrungen diesbezüglich. Vor der LASIK hatte ich eine Brille und niemals einen Gedanken an trockene oder feuchte Augen verschwendet. Es war nie ein Thema oder Problem.

Es ist natürlich schlechtes Timing mit der Re-LASIK, denn jetzt ist Winter. Das heißt: Heizperiode, trockene Raumluft, Autogebläse an etc. Aber das erklärt trotzdem nicht, wieso sich im linken, d.h. dem nicht nachgelaserten Auge jetzt etwas tut.
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Re: Heilungsverlauf nach Re-LASIK

Beitragvon Donauwelle » 25.11.2011, 22:16

Ich hatte auch vor einigen Monaten eine Nachkorrektur (Oberflächenverfahren) auf einer Seite und war ebenfalls überrascht, dass die Trockenheit nicht nur auf der operierten, sondern auch auf der unoperierten Seite deutlich zunahm. Dies bedeutete auch bei mir, dass einige Wochen nach der OP auch auf mein unoperiertes Auge kein Verlass war :oops: .

Ich habe das auf die heillose Überanstrengung des unoperierten Auges zurückgeführt.

Da ich nicht glaube, dass nach einseitiger Re-Lasik die extrem schlechte Sicht eine starke Überanstrengung des unoperierten Auges zur Folge hat, hast du meine Theorie soeben zunichte gemacht :twisted: . :wink:
LG
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Re: Heilungsverlauf nach Re-LASIK

Beitragvon krace1984 » 27.11.2011, 12:13

Ich habe mir damals zwar beide Augen am selben Tag lasern lassen, aber dennoch glaube ich dass eine einseitige Op auch Einfluss auf das nicht gelaserte Auge bezüglich Trockenheit haben kann.

Im Allgemeinen fördert ja eine unkorrigierte Fehlsichtigkeit ( wie sie ja auch während der Heilungsphase auftritt ) die Trockenheit der Augen.
Zudem kann die Überanstrengung des Nicht-operierten Auges durchaus zu vermehrten Beschwerden auf diesem Auge führen.


Bei meinen Überlegungen bin ich davon ausgegangen dass es sich um eine RE-OP handelt. Somit wäre das nicht betroffene Auge zu einem früheren Zeitpunkt auch bereits behandelt worden. Das ist aus folgendem Grund wichtig:

Ein " unangetastetes" Auge würde eine solche Überanstrengung wohlmöglich vertragen.
Ein gelasertes Auge bleibt wohl ein Leben lang anfälliger für solche Beschwerden.
Andreas
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