Die ersten zwei Wochen sah ich auf dem nachgelaserten Auge bei Dämmerung/Dunkelheit Geister. Beim Autofahren in der Dunkelheit kniff ich es zu, damit ich wenigstens links scharf sehen konnte. Die Geister sind inzwischen weg, aber die Schärfe schwankt immer noch, wenngleich nicht mehr so extrem. Inzwischen fahre ich also auch nachts "beidäugig". Da ich ja nun weiß, dass bei mir während des Heilungsverlaufs starke und lange Schwankungen auftreten, kann ich diesmal besser damit umgehen.
Jetzt bin ich mit einem Phänomen konfrontiert, das ich mir nicht erklären kann.
Was mich total verwirrt: Beide Augen stehen irgendwie in einer mysteriösen Beziehung zueinander und beeinflussen sich gegenseitig. Ich dachte eigentlich: Das linke Auge war nach der ersten LASIK in Ordnung – scharfe Sicht, nicht trocken –, also geht es jetzt nur noch um den Heilungsprozess des rechten nachgelaserten Auges. Pustekuchen. Jetzt habe ich tageweise extreme Trockenheitsanfälle im linken Auge. Und dort schwankt die Schärfe jetzt auch, obwohl dort ja nichts mehr gemacht wurde.
Die Schärfeschwankungen auf beiden Augen sind so, dass ich kein weiteres Nachlasern in Erwägung ziehe. Aber es nervt, und vor allem bin ich ein Typ, der physiologische Vorgänge begreifen will. Das ist doch kein Voodoo; es muss eine Erklärung geben.
Wer hat sich denn noch auf einem Auge nachlasern lassen und kann mir dazu etwas sagen?



