Hallo @wumgum,
das Problem ist so alt wie die Lasik.
Hier ein Artikel aus dem Jahr 2004
Autoren
P. Breil, L. Frisch, H. B. Dick
Zusammenfassung
Zusammenfassung
Die Laser-in-situ-Keratomileusis (LASIK) hat sich mittlerweile als Standardverfahren zur Korrektur von Fehlsichtigkeiten etabliert. In den letzten Jahren wurde sehr viel Erfahrung gesammelt, so dass intra-, früh- und spätpostoperative Komplikationen seltener geworden sind. Zu den häufigsten postoperativen Komplikationen zählen die Keratitis punctata superficialis sowie Symptome des trockenen Auges. In mehreren Studien konnte eine deutlich reduzierte Hornhautsensibilität durch die schnittbedingte Durchtrennung neuronaler Axonenden nachgewiesen werden. Weiterhin wurden bei Patienten nach LASIK die typischen Symptome des trockenen Auges mit pathologischen Tränensekretionstests nachgewiesen. Es ist noch nicht vollständig geklärt, ob diese Symptome als Kombination aus trockenem Auge und den LASIK-spezifischen Symptomen einzuordnen sind oder ob ein eigenständiges Krankheitsbild, eine sog. LASIK-induzierte neurotrophe Epitheliopathie, vorliegt. Unabhängig von der Genese sind sowohl bei der präoperativen Diagnostik als auch intra- und postoperativ ein sorgfältiges Vorgehen und eine ausreichende Therapie mit Tränenersatzmitteln erforderlich, um den Komfort der LASIK für den Patienten hoch zu halten bzw. zu steigern.Quelle:
http://www.springerlink.com/content/t5y813ee4p2dlvma/
@Thomas S. Du hast recht, wenn der Flap so geschnitten wird, das der Hinge (Scharnier) nasal zu liegen kommt ist die Anzahl der durchtrennten Nerven geringer. Geht aber nicht mit jedem Mikrokeratom und ist für den Operateur nicht ganz so komfortabel.
@all Das Syndrom des trockenen Auges tritt häufig in leichterer Form auf und wird in der Regel nicht so stark belastend empfunden.
Sagt jedoch nichts über den Einzelfall aus. Gute Aufklärung im Vorfeld vermeidet auf jeden Fall, dass der Patient mit der Problematik überrascht wird. Hinzu kommt, dass der Tränenfilm mit zunehmendem Alter dünner wird und das jahrelange Tragen von Kontaktlinsen die Problematik verschärft.
@wumgum, hilft dir aber nicht weiter,
jetzt bedeutet das tropfen, tropfen, tropfen. Es wird besser werden. Braucht aber etwas Geduld.
Mit visköseren Mitteln auf Hyaluronsäurebasis kannst du die Intervalle eventuell etwas reduzieren.
Wünsche dir baldige Besserung, lG Spark