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Gründung eines Opferverbandes

Sehbeeinträchtigungen wie Halos (Lichthöfe), Glare (Blendung), Starburst, Kontrastverlust (Schleiersehen) und Trockene Augen nach LASIK, Femto-LASIK, LASEK, Epi-LASIK, PRK...

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Gründung eines Opferverbandes

Beitragvon Markus1984 » 13.01.2012, 17:04

Welche Leute die sich falsch Behandelt fühlen und jetzt mit Einschränkungen leben müssen haben Lust einen Opferverband zu gründen?

Gruss Markus
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Re: Gründung eines Opferverbandes

Beitragvon Matthias01 » 13.01.2012, 17:19

Wäre sofort dabei! Würde auch für einen Zeitungsartikel/Fernsehauftritt zur Verfügung stehen. Bin der festen Überzeugung, dass die Laseroperationen so viele Risiken bergen, dass diese zwingend verboten werden müssen. 1% anzugeben ist einfach lächerlich. Und die Quote von 1% ist Voraussetzung für die Zulassung einer solchen OP.

Kein Weg führt jedenfalls daran vorbei, vor der OP den Tränenfilm eingehend zu untersuchen und die Leute explizit darüber auszuklären, dass in aller Regel nicht die ganze Pupille voll behandelt werden kann und im Außenbereich die Restfehlsichtigkeit bestehenbleibt. Das muss - ebenso wie die Bestimmung der Hornhautdicke - Pflicht werden.

Zu informieren ist zudem darüber, wie hoch genau die Trefferquote von 0 Dioptrien ist. In Prospekt meines Laserzentrums heisst es 98% für die Lasik...

Weiter muss meines Erachtens zwingend darüber aufgeklärt werden, dass der Flap eigentlich nie wirklich anwächst und daher ein Leben lang ein Risiko darstellt.

Zudem muss darüber aufgeklärt werden, dass KL nach der OP nur sehr schwierig bis gar nicht mehr getragen werden können. Das wäre für mich ein Ausschlusskriterium gewesen!
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Re: Gründung eines Opferverbandes

Beitragvon seelchen64 » 13.01.2012, 19:01

Also dazu muß ich auch noch mal meinen Senf abgeben.... ich galube auch nicht daran, dass nur 1 % schieflaufen... meine Ärztin meinte, sie hätte bis jetzt nur 2 Patienten nachlasern müssen.... jetzt werd ich wohl die Dritte sein. Ich glaube, dass sie mir nicht die Wahrheit gesagt hat und das belastet mein Vertrauen zu ihr. Das brauch ich aber, wenn ich mich nochmal von ihr lasern lasse!!
Gruß Dani
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Re: Gründung eines Opferverbandes

Beitragvon Sansha » 14.01.2012, 01:10

Matthias01 hat geschrieben:Zudem muss darüber aufgeklärt werden, dass KL nach der OP nur sehr schwierig bis gar nicht mehr getragen werden können. Das wäre für mich ein Ausschlusskriterium gewesen!


Dazu kann ich nur sagen: Einen Monat nach meiner Erst-OP habe ich Kontaktlinsen völlig beschwerdefrei getragen und gut damit gesehen, obwohl ich Billiglinsen vom Drogeriemarkt für 4 € in nicht ganz korrekter Sehstärke getragen habe. Ich habe vor der OP auch meinen Arzt gefragt, ob ich nach einer OP wieder Linsen tragen kann und er hat mir dies auch bestätigt.

LG Sansha
RA: -6,75 -1,25/80° = 1,0
LA: -6,5 -2,5/140° = 1,0
OP am 02.04.2011 (iLasik)
Restdioptrien lt. Befund: RA: -1,25 HHV -0,75/65° = 0,8 LA: -1,00 HHV -1,0/145° = 0,8-1,0
Relasik: 15.10.2011
momentane Werte: RA: 0,0 LA 0,0 HHV -0,25 bzw. auch 0,0 =0,8 - 1,0
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Re: Gründung eines Opferverbandes

Beitragvon Markus1984 » 19.01.2012, 21:52

Ich kann auch nicht verstehen, warum Beeinträchtigungen, die zu Berufsunfähigkeit führen können wie z.B Nachtblindheit infolge von Halo`s als Nebenwirkungen durchgehen können. Nebenwirkungen sind für mich unvorhersehbare Begleiterscheinungen eines medizinischen Eingriffs. Wenn man Halo`s aufgrund von zu kleinen optischen Zonen hat, was soll daran eine Nebenwirkung sein? Der Arzt kennt die Pupillengrösse bei Nacht. Er kennt die optische Zone. Das ist meiner Meinung ein eindeutiger Behandlungsfehler, und sollte auch als solcher gelten, denn dann würden die Ärzte sich zweimal überlegen ob sie solche Menschen lasern, da sie aber nicht zu befürchten haben machen sie es aber auch nicht.
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