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Gründung eines Opferverbandes

Sehbeeinträchtigungen wie Halos (Lichthöfe), Glare (Blendung), Starburst, Kontrastverlust (Schleiersehen) und Trockene Augen nach LASIK, Femto-LASIK, LASEK, Epi-LASIK, PRK...

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Re: Gründung eines Opferverbandes

Beitragvon Markus1984 » 23.01.2012, 15:56

Hallo Matthias,

Es tut mir leid, wenn ich dich korrigieren muss. Ich habe bereits ein Gutachten bei der Ärztekammer machen lassen, übrigens auf anraten einer der hier aufgeführten Spezialisten für Nachop`s. In diesem Gutachten steht, dass die Richtlinien des Vdsar nur Empfehlungen sind. Der Arzt kann auch kleinere optische Zonen machen als die Dunkelpupille, sofern man vorher darauf hingewiesen wird. Es ist nur vorgeschrieben, dass die optische Zone nicht kleiner sein soll als 6mm. Weiterhin heißt es die auftretenden Probleme sind bekannt. Es handelt sich aber um ein Aufklärungsverschulden des Arztes. Es steht dann Aussage gegen Aussage, im Zweifel also immer für den Angeklagten. Man hat faktisch keine Chance auf Erfolg. Rechtlich gesehen sind solche OP`s darauf ausgelegt, dass der Arzt fast immer recht hat, solange man nicht beweisen kann, dass man über die Probleme aufgeklärt wurde, was in der Regel auch nicht möglich sein wird. Das ist wie legale Körperverletzung

Markus
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Re: Gründung eines Opferverbandes

Beitragvon Matthias01 » 23.01.2012, 17:26

Sofern man vorher darauf hingewiesen wurde...das ist bei mir aber nicht der Fall gewesen. Mir wurde nur gesagt Erhöhte Wahrscheinlichkeit der Blendempfindlichkeit (wegen Aberrationen höherer Ordnung), also eine nicht beherrschbare Nebenwirkung.
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Re: Gründung eines Opferverbandes

Beitragvon nicole_ » 02.02.2012, 19:53

Matthias01 hat geschrieben:Ich halte das Lasern eines Auges, dessen Pupille größer ist als die optische Zone, für Körperverletzung. Denn damit treten zwangsläufige und nicht reparable Schäden des Sehens auf.


Statt hinterher den Arzt zu verklagen, müsste es eine viel bessere Aufklärung VOR dem Lasern geben.
Dieses Forum ist eine gute Anlaufstelle, sich vorab zu informieren.
Es müsste meiner Meinung nach dennoch mehr kritische Artikel in den Printmedien und mehr Beiträge (und auch immer wieder) im Fernsehen geben.

Sendungen wie Akte (das war Sat 1 glaube ich) könnte man als Betroffener (oder besser noch als eine Gruppe) auf das Thema ansetzen.

Ich finde die üblichen Dunkelmessungen auch nicht ausreichend. Meine Pupillen sind in der absoluten Dunkelheit (z.B. nachts auf einer einsamen Landstrasse oder Autobahn) größer, als wenn mir einer zum Messen mit einem schwachen Licht reinleuchtet.
http://sehimpulse.de

Die Wissenschaft fängt eigentlich da an, interessant zu werden, wo sie aufhört.
(Justus von Liebig)
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Re: Gründung eines Opferverbandes

Beitragvon Markus1984 » 09.02.2012, 17:32

Was haltet ihr davon eine Facebookseite einzurichten, damit sich geschädigte Personen besser organisieren könnten?

Gruss Markus
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Re: Gründung eines Opferverbandes

Beitragvon Matthias01 » 12.02.2012, 16:46

Hallo Zusammen. Gehe jetzt zwei Monate in Kur. Danach werde ich an Akte 2012 schreiben und die Anregung zu einem Bericht über die Nebenwirkungen der LASIK geben. Ich würde auch dort meine Erfahrungen berichten wollen, allerdings nur unter der Voraussetzung, dass man mich als Person unkenntlich macht. Weitere Mitstreiter, die auf diese oder andere Weise mitwirken möchten bitte bei mir per PN melden.
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