Danke für die Antworten!
Die Entscheidung ist wirklich nicht einfach.
Für Evy:
Bei meiner Lasik war ich bereits 54 Jahre alt, also weit über die 30 hinaus.
Ich fühle mich aber noch ganz rüstig, habe noch alle Zähne, lese jeden Tag die Zeitung und nehme auch sonst noch am aktiv Leben teil!!
Mit 30 habe ich mir über Lesebrillen auch noch gar keine Gedanken gemacht. Das schien mir da noch sehr weit weg.
Mit der Monovision bin ich vorher mit Kontaktlinsen ganz gut klargekommen. Ich hatte aber auf dem "Führungsauge" auch keine Überkorrektur, war also nicht auf Weitsichtigkeit korrigiert worden. Direkt nach der Lasik war dieses Auge, das das Sehen in der Ferne übernehmen sollte, aber nach meinem Empfinden nicht optimal. Die genauen Werte weiß ich nicht, es waren aber glaube ich insgesamt 90 %.
Ich war erstmal unglaublich erleichtert, dass nichts schief gegangen war (man weiß ja nie - auch ein guter Chirurg kann mal einen rabenschwarzen Tag haben…)
und dann so fasziniert, dass ich in der Ferne so viel erkennen konnte, da hab ich gar nicht gefragt.
Meine Werte waren vorher über acht Jahre stabil. Ich glaube auch gar nicht dass sich meine Kurzsichtigkeit so viel zurückgebildet hat. Das Problem ist bei der Monovision aber, dass man ja ein kurzsichtiges Auge behält, man also in der Ferne sowieso nicht optimal sieht. Wenn sich dann das andere Auge nur minimal verschlechtert ist man sofort über diese Grenze (Brille beim Autofahren oder nicht) gerutscht. Ich würde mich heute nicht noch einmal für eine Monovision entscheiden. Man hat dann so gar keinen „Puffer“.
Die ständige Notwendigkeit einer Lesebrille muss ich bei einer Re-Lasik in Kauf nehmen. Das kommt aber vermutlich auch bei meiner leichter Kurzsichtigkeit sowieso später auf mich zu. Die Alterssichtigkeit nimmt ja leider auch noch zu.
Dann doch noch Fragen an die RE-Lasik Erfahrenen.
Ist das Ergebnis der Re-Lasik bei euch stabil geblieben? Hat sich aus eurer Sicht die Re-Lasik gelohnt?
Gruß Heide



