Erstmal meine Vorgeschichte und Ausgangswerte:
Ich bin 24 Jahre und trage schon immer eine Brille, mit folgenden Werten:
Rechts: Spähre: + 0,50 Cylinder: + 2,00 Achse: 43°
Links: Spähre: + 1,25 Cylinder: + 1,75 Achse: 142°
Dazu kommt das mei linkes Auge von Geburt an Trüb ist, so dass ich generell auf diesem Auge nur ca. 60 % Sehkraft habe, ging bis immer aber ganz gut da das Linke Auge sehr gut war.
Ich wollte mich nun lasern lassen, ich habe mich dabei für die ALZ Augenklinik in München entschieden. Ich hatte am 23.07.07 meine Voruntersuchung bei Frau Dr. Lege. Werte wurden soweit ich weiss bestätigt genaueres kann ich aber nächste Woche bei der Nachuntersuchung in Erfahrung bringen.
Ich hab mich dann für eine Femto-Lasik am 18.09.07 entschieden. Vor der OP wurde ich von Dr. Bauer noch mal kurz untersucht, und er beantwortete mir noch meine Fragen, die ich hatte. Anschließend ging es in die OP, die Frau Dr. Lege durchgeführt hat. Sie sagte sie wolle mit dem schlechteren Linken Auge beginnen. Gut getan, aber da ich Probleme hatte Stillzuhalten beim aufschneiden des Flaps musste die OP wegen Sogverlust abgebrochen werden! Ich war natürlich Todunglücklich und sie sagte mir das morgen zur Nachuntersuchung kommen soll, dann wird alles nochmal besprochen. Sie sagte zu mir, das ich nun etwas milichig sehen würde auf diesem Auge und einen Bluterguss habe geht aber alles wieder weg.
Nun am nächsten Tag den 19.09.07 war ich bei ihr, und mein rechtes Auge wurde nochmals untersucht. Es wurde festgestellt das ich keinen Sehkraftverlust erlitten hab und nur ein leichter Schnitt gemacht wurde. Sie versicherte mir das alles gut abheilen würde. Und ich wir es in halben Jahr nochmal versuchen könnten(Sie sagte so etwas kommt selten vor, aber es kommt vor).
Am 04.01.08 hatte ich dann wieder eine Voruntersuchung, die allerdings kürze ausfiehl als eine normale, da ja alles schon bekannt war. Frau Dr. Lege sagte zu mir, das der Schnitt komplett verheilt ist (ich hatte auch keine Komplikationen), und wir demnächst wieder eine OP machen können. Sie schlug den März vor, aber ich wollte schon Ende Februar, da ich im März aufgrund des Praxissemestern nicht konnte. Sie meinte zwar es sind nicht ganz 6 Monate seit der OP vergangen, aber da alles komplett verheilt ist spricht nichts dagegen.
27.02.08 Der große Tag. Die Untersuchung vor der OP fand wieder bei Dr. Bauer statt. Eigentlich nichts anderes als beim Ersten mal, ausser das man mir sagte das operierende Arzt Prof. Neuhann persönlich entscheided ob man es diesmal wieder mit Femto lasik versucht oder es mit Keratom macht (Dr. Bauer sagte er würde es mit Femto machen). Mit dieser Ungewissheit wurde ich dann in die OP geschickt.
Prof. Neuhann schaute sich dann mit der Spaltlampe meine Augen an und entschied sich für die Femto Lasik, da hier falls es wieder Probleme geben sollte mit dem ruhighalten, das Schnittrisiko geringer sei. Er begann auch mit dem rechten Auge, aber es dauerte relativ lange bis dieses abgeschlossen war, ich konnte scheinbar wieder nicht richtig ruhig halten, und er hatte Probleme dadurch den Flap zu setzen. Danach kam das linke Auge dran ging ruckzuck und problemlos. Als er dann fertig war sagte er zu mir ich solle 20 Minuten warten bis er die nächsten beiden Patienten gelasert hat danach schaut er sich die Augen noch mal an.
Gesagt getan, als es soweit war meinte er der Flap auf dem rechten Auge gefalle ihm nicht und da er Perfektionist sei, wolle er ihn noch mal machen! Wieder warten, keine Ahnung wie lange, bis ich dran kam mit dem Flap. Dieser wurde dann gemacht, hat auch wieder ne Weile gedauert, anschließend mit dem oligatorischen warten. Als er sich dann den Flap angeschaut hatte meinte er es habe sich rentiert und ich wurde heimgeschickt. Ich war ca. 2,5 in den OP Räumen, mit Mutter die mit dabei war hatte sich schon Sorgen gemacht weil, so ziemlich jeder andere vor mir rauskam.
Soweit ich das beurteilen konnte sah ich schon ganz gut, wenn ich mal die Augen offen hatte. Hab erst mal geschlafen daheim und am Abend noch etwas Fussball gehört
Der nächste Tag:
Ich bin aufgewacht, und stellte fest erstmal blendempfindlicher, Starbusts und Doppelbilder fest. Desweiteren 2 Blutergüsse im rechten Auge (wunder mich aber auch nicht bei der Tortur). Desweiteren alles ab ca. 2-3 Unscharf. Zu den Doppelbildern als Beispiel: weisses Blatt papier leicht doppel über die kanten raus, Begrenzungs pfosten auf der Landerstasse leicht doppelt, generell alles was hell und leuchtend ist Doppelt, normales Zeugs eigentlich nicht. Aber rechts ein gutes Stück schlechter als links. Das Zeitung lesen geht ganz gut muss mich halt konzentrieren, interessanter weisse geht es noch ein bischen besser wenn ich das rechte Auge zuhalte. Im Endeffekt bin ich sehr beunruhigt.
Die Nachuntersuchung am selben Tag:
Fand bei Dr. Bauer statt. Ich berichtete ihm von meinen Problemen und er versicherte mir das sich das alles noch geben würde. Rechts ist noch stark geschwollen, des wegen muss mit der beurteilung noch bis nächste woche gewartet werden. Links meinte er wäre ich bei 90 % und die 100 % würde ich noch schaffen, gemessen wurde - 0,25, was ja normal sein kann das man als + etwas in den - Bereich rutscht und andersrum. Rechts aber wurde -1,00 gemessen! Er sagte mir aufgrund der Schwellung würde sich das aber noch bessern (Starke Schwellung) und ca. 50 %. Mir fiel aber auf das ich beim Seh test er mit Gläsern gut gesehen habe. Er ließ eine Untersuchung weg, weil er meinte das rechte Auge sei so geschwollen das es keine Sinn mache, diese wird bei der nächsten Nachuntersuchung am 07.03.08 gemacht. Desweiteren sagte er das die Sehkraft verbesserung auch nicht sofort kommen würde bei mir sondern es etwas Zeit brauchen würde.
Fazit:
Klinik, Personal, Betreuung, Beratung usw. Top! Mein Ergebnis mal abwarten (alle anderen die mit mir dran waren, denen gings gut am nächsten Tag). Ich bin glaub auch ein schwieriger Patient gewesen, und zu den Komplikationen mit meinem Rechten Auge muss ich sagen, ich hatte während der OP Probleme es still zu halten weil ich nicht richtig gesehen habe was vorging. Links sah ich es und es ging Problemlos. (Sagte ich dem Prof auch bevor er den Flap nochmal gemacht hatte).
Frage:
Wie lange glaubt ihr kann es dauern bis es besser wird (wenn ich mich richtig konzentriere schaffe ich es die Doppelbilder eigentlich wegzubringen)? Muss sich mein Hirn einfach nur dran gewöhnen? Ich persönlich hoffe das wenn die Schwellungen weg sind es wesentlich besser ist.
