von Bernhard » 21.03.2004, 17:29
Hallo Martina,
Danke für Deine Stellungnahme. Ich stimme Dir zu, dass es für die Lasik eine eindeutige Grenze - bis zu welcher Dioptr.zahl - nicht gibt.
Aber: Wenn ich in die einschlägigen Richtlinien schaue (hier oder bei euroeyes), deckt sich das mit der Information, die ich - wie oben dargestellt - von 2 führenden Kapazitäten bekommen habe, die bereits ohne Messung der Hornhautdicke
grundsätzlich nicht "viel" mehr als 8 Dioptr. lasern würden. OK hier gibt es bestimmt einen Grenzbereich bis -10 Dioptr. entsprechend der Augenabmessungen. Zusätzlich kann man überall nachlesen, dass die Risiken mit zunehmender Kurzsichtigkeit
entsprechend ansteigen.
Deshalb meine Feststellung von der der letzten Post, ob eine Laserkorrektur von -12 Dioptrien in einem noch sinnvollen Bereich liegt oder wie bis jetzt finde, dass die Risiken überwiegen. Ich meine das auch nicht nur kurzfristig bezogen auf die
OP, sondern natürlich auch langfristig. Dazu sagte mir ein Arzt, "diese" Hornhäute möcht ich in 20 oder 30 Jahren sehen!
Ich habe weniger Dioptr. und wohl eine normale Hornhautdicke von 528 und 546, Pupillengröße OK etc. und traue mich trotzdem nicht. Wie gesagt, mir wurde grundsätzlich abgeraten aber gleichzeitig mit dem Hinweis, dass es sicherlich OPerateure gibt,
die das machen. Ich muß dazu erläutern, dass ich bisher noch nicht bei einer Privatklinik war, bzw. dort Informationen eingeholt habe!
Was meinst Du dazu oder andere Teilnehmer. Danke für Beiträge.
Gruß
Bernhard
: Hallo zusammen,
: in den frühen Jahren der LASIK herrschte in Europa die Meinung, diese Methode sei für hohe und extreme Kurzsichtigkeiten besonders geeignet. Alle Chirurgen, die eine entsprechend langjährige Erfahrung haben, haben solche Fälle operiert.
: Mit dem Erfolg von LASIK hat man auch in Deutschland versucht "Ordnung" in diesem zunächst nicht reglementierten Bereich einzuführen. Dazu gehört auch, daß man für LASIK in Form von Richtlinien zum Teil willkürliche Grenzen gezogen hat, die für alle Operateure unabhängig von deren Erfahrung, Fertigkeiten und Geräte gelten sollen.
: Tatsache ist, daß es eine eindeutige Grenze für LASIK nicht gibt und diese für jeden Kandidaten immer individuell bestimmt ist. Ärzte, die von Anfang an bei der LASIK-Entwicklung dabei waren, haben Erfahrung mit sehr hohen Kurzsichtigkeiten und können abschätzen, ob der jeweils vorliegende Fall für sie mit LASIK operierbar ist.
: Ich gehe davon aus, daß sich jeder refraktive Chirurg (wie auch jeder andere Arzt) seiner Verantwortung gegenüber dem Patienten und sich selbst gegenüber bewußt ist und danach handelt (ich weiß, daß manche diese Ansicht für blauäugig halten). Könnte ich von dieser Annahme nicht ausgehen, wäre es mir nicht möglich, mich in jegliche ärztliche Behandlung zu begeben.
: Gruß
: Martina