Augenlaserbehandlung Istanbul, Nov 2011
München Sept 2011: Im September 2011 habe ich mich entschieden mich intensiver über die Möglichkeiten einer Laserbehandlung zu informieren. Ich bin seit ich 9 Jahre alt bin kurzsichtig mit -3,75 und -5,5 Dioptrien). Einen Nachmittag hab ich über die Verfahren und die Anbieter im Internet recherchiert. Dabei habe ich natürlich die Kliniken und Ärzte rund um München aber auch die Möglichkeiten im Ausland unter die Lupe genommen. Ein paar emails geschrieben und Angebote eingeholt. Auch wenn die Kliniken rund um München einen sehr professionellen Eindruck machen sind die Preise unverhältnismäßig hoch.
Sehr schnell stieß ich auf die Seite von http://www.blumeditravel.de/ welche in Deutsch die Klinik von Dr. Nusret Bas (gespr. Basch) beschrieb. Überzeugt haben mich vor allem die gut strukturierten und ausführlichen Informationen, die Zertifizierungen der Klinik und des Personals, die positiven Patientenrückmeldungen und die in der Klinik eingesetzten technischen Geräte. Nach kurzem Check war ich überzeugt, dass diese Klinik und vor allem Dr. Bas wohl mehr Erfahrung auf diesem Gebiet hat als die meisten Ärzte in Deutschland welche erst seit kurzem auf diesen lukrativen Zug aufgesprungen sind.
Der erste Kontakt zu Blue Meditravel erfolgte per email und anschliessend per Telefon. Mathias Weber rief mich umgehend zurück und vermittelte mir auf Anhieb einen sehr kompetenten und freundlichen Eindruck. Meine Entscheidung war gefallen.
Auch wenn einige meiner Bekannten mit Unverständnis und Sorge reagierten, mich im Ausland behandeln zu lassen, ließ ich mich nicht beirren und sollte damit vollständig recht behalten. Zumal ich mich vorher in Deutschland nicht untersuchen hatte lassen ob ich überhaupt geeignet wäre. Hierzu muss ich sagen, dass ich natürlich ein bisschen Glück hatte, aber die Aussage dass 99% der Patienten für eines der Verfahren geeignet sind machte mich sehr zuversichtlich.
Noch Tage des ersten Telefonates bekam ich per Mail das Angebot, einen Fragebogen und den Termin genannt an dem ich für 4 Tage nach Istanbul kommen sollte. Ein bisschen unwohl fühlt man sich schon wenn man dann Nägel mit Köpfen gemacht hat. Noch am gleichen Abend hab ich mir dann einen günstigen Flug rausgesucht, und online gebucht. Meine Flugdaten sendete ich noch am gleichen Abend an Blu Meditravel und erhielt schon am nächsten Tag die Buchungsbestätigung mit weiteren nützlichen Informationen zur Reise und den Modalitäten.
17. Nov bis 20. Nov 2011:
Zwei Tage vor Reisebeginn erhielt ich von Mathias Weber unaufgefordert eine email mit seinen Kontaktdaten und wo er mich in Istanbul erwarten würde.
Nachdem ich einen sehr frühen Flug nach Istanbul gewählt hatte musste ich schon um 5:30 am Flughafen sein. Allerdings war ich damit auch schon um 11 Uhr (Ortszeit) vor Ort. Am Flughafen wartete Mathias Weber persönlich auf mich und brachte mich ins Hotel in der Altstadt von Istanbul.
Nun gingen wir nochmals die von Ihm vorbereitete Informationsmappe mit den Laserverfahren, den Hinweisen während der OP, die Medikamenteneinnahme sowie die Versicherungspolice durch. Mathias Weber vermittelte mir durch sein ruhiges und kompetentes Auftreten ein sehr sicheres Gefühl. Vor allem seine Versicherung bei der OP anwesend zu sein und jeden Schritt in Deutsch zu erklären halfen mir über die dann doch vorhandene Nervosität hinweg. Gerade seine Schilderungen aus der eigenen OP und den schon sehr zahlreich begleiteten Operationen vermittelten mir die nötige Ruhe und Gelassenheit.
Nachdem er mir noch einige Tips an Sehenswürdigkeiten für den Nachmittag auf den Weg gegeben hatte, verabschiedeten wir uns bis zum nächsten Tag.
Zu Fuß machte ich mich auf den Weg durch die Altstadt. Das Hotel liegt sehr günstig sodass ich in 10 Minuten Geld getauscht, und auf dem Weg zum Grand Bazar war. Ausgestattet mit einem kleinen Stadtplan gönnte ich mir dann noch einen Besuch in einem original türkischen Bad. Kann ich wirklich empfehlen. Sehr erholsam nach dem frühen Aufstehen und der Anspannung des Tages.
Zweiter Tag: Um 11:30 trafen wir uns in der Lobby des Hotels. Mathias Weber war schon einige Minuten vorher da und fing auch die anderen Patienten aus Deutschland und Skandinavien ein (insgesamt 8 Personen wovon 5 operiert werden sollten). Die Busfahrt betrug ca. eine halbe Stunde bis zur Privatklinik von Dr. Bas. Der Wartebereich war relativ leer obwohl die Klinik ganz normalen Patientenbetrieb hat. Wir wurden sehr freundlich von den Assistentinnen begrüßt und mussten für die Voruntersuchung nur kurz warten. Danach kam die Untersuchung bei Dr. Bas.
Dr. Bas machte vom ersten Augenblick einen sehr vertrauenserweckenden Eindruck. Mathias Weber war als Dolmetscher eins deutsche und Dr. Bas Tochter ebenfalls als Dolmetscherin ins Englische anwesend. Nach der Untersuchung empfahl mir Dr. Bas die Femto Lasik Methode, da meine Hornhaut zwar dick genug jedoch relativ flach sei. Nachdem ich mich schon zuvor über die Monovision-LASIK informiert hatte fragte ich hierzu nochmals nach ob er mir dies in meinem Alter (43) empfehlen würde. Dies bedeutet dass nicht beide Augen auf 0 gestellt sondern eines auf -0,75 reduziert wird damit der Übergang in die altersbedingte Weitsichtigkeit fließender von statten geht.
Nach kurzem abwägen und der Empfehlung von Dr. Bas folgend, entschied ich mich für den Monovision-LASIK Eingriff.
10 Minuten später war es dann schon soweit. Eine Assistentin bereitete mich im Vorzimmer des OPs für den Eingriff vor und Mathias Weber war immer an meiner Seite. Die größte Sorge während des Eingriffs sind immer die Anweisungen „don‘t move“ denen man hofft folgen zu können. Sehr beruhigend waren auch hier die Erklärungen von Mathias Weber der jeden Schritt erklärte und während des Laserns genau erklärte zu wie viel Prozent es schon vorbei wäre.
Nach 15 Minuten war alles vorbei. Ich stand auf und …. Ich konnte ohne Brille sehen.
Ich wurde in einen anderen Raum gebeten und konnte erst mal meine Augen schließen. Kurze Zeit später kam die Tochter von Dr. Bas und gab uns eine Tüte Nüsse und etwas zum trinken zum Streßabbau. Nach und nach trafen die anderen Patienten ein. Nach ca. einer Stunde bekamen wir zum ersten mal unsere Augentropfen. Hierfür gab es einen genauen Plan für den ersten Tag. Jeder bekam zwei Fläschchen die er jeweils jede Stunde tropfen sollte. Als alle fertig waren mit Ihrer OP wurden wir alle nochmals von Dr. Bas untersucht, der den Sitz des Flaps kontrollierte. Alles bestens und wir machten uns mit dem Kleinbus auf den Rückweg zum Hotel.
Zunächst hatte ich ein wenig Kopfweh, aber nach und nach und mit jedem Topfen in die Augen verging es recht schnell. Der Abend verging mit Tropfen und ohne jegliche Schmerzen. Nur ein kleines Reibegefühl im rechten Auge war unangenehm.
Tag 3: Der morgen begann ohne Suche nach meiner Brille. Ich hatte keine Schmerzen und verbrachte den morgen mit dem tippen dieses Berichtes. Um halb elf wurden wir zu Nachkontrolle abgeholt. In der Klinik wurde jeder nochmals genau untersucht und wir machten noch ein Gruppenfoto mit Dr. Bas. Jeder von uns bekam seine Untersuchungsergebnisse für die Nachsorge zu hause ausgehändigt und wir beglichen unsere Rechnungen.
Der organisierte Bus stand schon bereit um uns zu einem netten Lokal in der Altstadt zu bringen. Hier aßen wir alle zu Mittag um anschließend in einer nahegelegenen Apotheke unsere Augentropfen abzuholen. Blue Meditravel hatte zusätzlich noch eine Stadtführung durch einen sehr netten Tourguide arrangiert dem wir uns gerne anschlossen. Er zeigte uns noch die Blaue Moschee und die Hagia Sophia. Der Nachmittag verging wie im Flug und wir verabschiedeten uns am Grand Bazar.
Ich hoffe dass ich hiermit einigen unentschlossenen einen guten Eindruck vermitteln konnte zur Entscheidungsfindung betragen kann. Ich kann Blue Meditravel und die Klinik von Dr. Bas wirklich nur wärmstens empfehlen.
Vielen Dank an dieser Stelle nochmal an Mathias Weber, der mich während der ganzen Zeit super betreut hat.



