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Eilt: Ist eine einseitige Korrektur bei mir sinnvoll?

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Re: Eilt: Ist eine einseitige Korrektur bei mir sinnvoll?

Beitragvon Jorsch » 07.12.2011, 11:15

Hi Matthias! Bei mir ist die Verträglichkeit von Kontaktlinsen stark tagesabhängig. Mal geht's den ganzen Tag, mal nerven die Dinger schon nach ein paar Stunden. Und in letzter Zeit kam es eher häufiger vor, dass ich sie nur noch ein paar Stunden "ertragen" habe. Den Termin zur Voruntersuchung hab ich übrigens um 12:30... Bin schon etwas nervös.
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Re: Eilt: Ist eine einseitige Korrektur bei mir sinnvoll?

Beitragvon Matthias01 » 07.12.2011, 11:51

Hi Jorsch, 0,75 ist auch noch zuviel, um entspannt ohen sehhilfe herumzuaufen. Ich erlebe das gerade, weil ich in diesem Umfang eine Überkorrektur bekommen habe (von -2,00 auf + 0,75). Wenn Du Kontaktlinsen nie so richtig gut vertragen hast, dann kann es auch sein, dass Du dauerhaft (und das war mir nicht klar vor meiner OP) trockene Augen bekommst. Das heißt dann, dass man immer so ein Fremdkörpergefühl wie mit KL hat und andauernd Augentropfen nehmen muss(Studien gehen von 20% chronisch trockenen Augen aus, wobei die Gefahr umso größer ist, je schlechter der Tränenfilm vorher war, d.h. je weniger gut man mit KL klargekommen ist). Das ist ein Risiko, was gerne mal heruntergespielt wird, dessen Folgen ich aber gerade erlebe. Ich würde daher lieber versuchen, die KL nachzubenetzen zur Not mit hochvisosen Augentropfen. Die KL kann man - im Gegensatz zu gelaserten Augen- wenigstens abends und bei Bildschirmarbeit herausnehmen.
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Re: Eilt: Ist eine einseitige Korrektur bei mir sinnvoll?

Beitragvon Thomas68 » 07.12.2011, 12:06

Hallo Thomas,

ich möchte Dir von Deiner Idee abraten.

Durch die Monovision kannst Du in Deinem Alter keine Prävention zur Alterssichtigkeit gewährleisten! Du weißt doch noch gar nicht, wie sich Deine Augen entwickeln.
Du bist Kurzsichtig, das bedeutet bei Dir müsste ein Auge künstlich für die Weitsichtigkeit korrigiert werden, wodurch man nicht absehen kann, wie sich das Ganze mit einsetzender Alterssichtigkeit entwickeln kann.
Außerdem muss die Monovision vorher getestet werden, um abzuklären, ob Du damit klar kommst. Die Monovision bedeutet für Deine Sinnesverarbeitung eine ganz neue Herausforderung und kann ggf. mit Schwindel und Kopfschmerz einhergehen.

Beste Grüße,

Cathleen


Hallo Cathleen,

danke für Deine Beteiligung, aber vielleicht solltest Du Dir den Beitrag von Jorsch noch mal durchlesen und "seine" Idee noch mal verinnerlichen.

Gruß
Thomas
Gruß
Thomas
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Re: Eilt: Ist eine einseitige Korrektur bei mir sinnvoll?

Beitragvon cathleen312 » 07.12.2011, 12:45

Sorry Thomas, da habe ich wohl die Namen durcheinander gebracht, kann ja mal passieren :wink: .

Ich denke schon, dass ich Jorsch seine "Idee" verstanden habe, aber meine Einwände gelten trotz Allem.

- Ist es realistisch, dass ich am Ende mit einem guten dominaten und einem schlechten (-0,75D) nicht-dominanten Auge zufrieden bin? Bei der Arbeit am PC komme ich ja heute auch ohne Sehhilfe aus, das sollte sich ja auch mit einem gelaserten rechten Auge nicht ändern, oder?


Wie gesagt das MUSS im Vorfeld getestet werden!

- Oder ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass ich mir nach einiger Zeit das andere Auge trotzdem lasern lassen würde, womit ich die Geschichte eigentlich nur unnötig hinauszögere?


Das kann man im Vorfeld nicht sagen.

- Und ist es überhaupt ein geringeres Risiko, wenn nur ein Auge gelasert wird, insbesondere wenn es das dominante Auge ist?

Lass Dich da von Deinem Arzt beraten, aber gerade das dominante Auge beeinflusst Dein Sehen elementar.

Einen Tag vor seiner OP noch mit sovielen Fragen da zustehen, ist für die Entscheidungsfindung sicherlich nicht gut. Nimm Dir bitte die Zeit und wenn das bedeutet, dass die OP erst in einer Woche stattfindet dann ist das durchaus legitim, es geht hier schließlich um Deine Augen.

Beste Grüße, Cathleen
cathleen312
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Re: Eilt: Ist eine einseitige Korrektur bei mir sinnvoll?

Beitragvon Thomas68 » 07.12.2011, 13:12

Hallo Cathleen,

das sollte keine Kritik sein :oops: , es ging nur um Jorschs Idee.

einem schlechten (-0,75D) nicht-dominanten Auge zufrieden bin?

Jorsch möchte sein nicht dominantes Auge so belassen wie es ist und nur sein dominantes Auge bestmöglich korrigieren.
Bei der Arbeit am PC komme ich ja heute auch ohne Sehhilfe aus, das sollte sich ja auch mit einem gelaserten rechten Auge nicht ändern, oder?

Da er im Moment zum Lesen keine Sehhilfe benötigt, sollte er nach Korrektur des dominanten Auges auch keine zum Lesen brauchen und für die Ferne hätte er sein korrigiertes, dominantes Auge :wink:
Falls das Ganze so nicht funktioniert, bzw. er damit nicht klar kommt, kann er sich immer noch auf seinem nicht dominanten Auge korrigieren lassen. Wenn es dann bis ins hohe Alter keine weitere Veränderung seiner Sehleistung gibt, könnte er wohl eine Lesebrille dadurch evtl. umgehen.

Liebe Grüße
Thomas

Edit:
Aber da ich kein Arzt bin, bitte nur als "meine Theorie" sehen und auf jeden Fall mit deinem Arzt reden.


Ich hätte es bei mir versucht (hätte ich -0,75 au meinem nicht dominanten Auge gehabt), es ist ja nichts ungewöhnliches, dass sich manche Leute die Augen nacheinander lasern lassen.
Gruß
Thomas
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