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Eilt: Ist eine einseitige Korrektur bei mir sinnvoll?

positiver als auch negative persönliche Berichte vor / nach LASIK, Femto-LASIK, LASEK, Epi-LASIK, PRK...

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Re: Eilt: Ist eine einseitige Korrektur bei mir sinnvoll?

Beitragvon Matthias01 » 08.12.2011, 16:41

Nur so zum Beleg meiner These:

Six months after surgery, the change in Schirmer test values from preoperative levels was -14.57% +/- 6.39% (SD) in the PRK eyes and -23.40% +/- 5.94% in the LASIK eyes and the change in BUT scores, -12.54% +/- 8.28% and -18.79% +/- 13.01%, respectively. The change in tear osmolarity was 14.95% +/- 6.46% and 35.63% +/- 8.51%, respectively.
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Re: Eilt: Ist eine einseitige Korrektur bei mir sinnvoll?

Beitragvon molle81 » 08.12.2011, 17:31

dude...^^
hol dir doch von der apo mal schirmer test streifen und teste mal ob DU wirklich trockene augen hast....
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Re: Eilt: Ist eine einseitige Korrektur bei mir sinnvoll?

Beitragvon Matthias01 » 08.12.2011, 18:40

Den darf man (oder sollte man) nicht selbst machen, sondern nur ein Augenarzt. Wird im Januar nach meiner Rückkehr auch beim Augenarzt gemacht. Ganz ehrlich, bei mir läuft da auch nichts: Komplett Wüste. Und ich habe auch keinerlei Besserung seit der OP feststellen können.
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Re: Eilt: Ist eine einseitige Korrektur bei mir sinnvoll?

Beitragvon Jorsch » 08.12.2011, 18:58

Erst mal vielen Dank für Eure Einschätzungen!

Jetzt bin ich Euch ja mindestens einen Bericht über den gestrigen Tag schuldig. Wobei ich vorweg schicken will: Gestern wurde bei mir gar kein Auge gelasert. Den Grund erfahrt Ihr weiter unten:-)

Nach meiner Ankunft wurden zunächst von unterschiedlichen jungen Damen Tests an diversen Geräten vorgenommen. Hier mal eine Abschrift meines "Laufzettels":
- Brille: R-1,25/0/0 L-1/0/0
- Tensio: R17 L17
- Autoref: R-1/0/0 L-0,75/-0,25/155°
- WF: R: -2,64 -0,07 76° L: -2,60 -0,05 134°
- L. 5.71 P. 5.77 5.84 L. 5.99 P. 5.71 6.11
- Pachymetrie: R: 547 (K1 42.6 K2 43.0) L: 546 (K1 42.5 K2 42.9)

Dann hatte ich ein Gespräch mit einer Augenärztin. Der Chirurg sollte eigentlich später dazustoßen. Ich habe die Zeit genutzt, um ein paar Fragen zu platzieren:

Thema: Augeninnendruck
Ich habe erwähnt, dass vor längerer Zeit mal ein erhöhter Innendruck gemessen wurde. Vor drei Jahren (und auch bei der Untersuchung gestern) lag der Wert mit 17 im Normbereich. Sie meinte dann, dass ein einmalig zu hoch gemessener Augeninnendruck kein Grund zur Sorge sei, weil es auch ein Messfehler etc. gewesen sein könne. Sie würde aber zur Sicherheit mit einem OCT (optical coherence tomography) überprüfen, wie der Verlauf des Augeninnendrucks war. Dazu ist es aber dann gar nicht mehr gekommen.

Thema: Korrektur nur des dominanten Auges
Ich habe ihr einfach die gleichen Fragen gestellt, die ich auch hier im Forum platziert hatte. Sie fragte dann, ob ich das mal mit Kontaktlinsen ausprobiert hätte. Das habe ich dann wahrheitsgemäß verneint. Sie hat daraufhin mit mir das dominante Auge bestimmt. Das Ergebnis meines Selbsttests (rechtes Auge dominiert) wurde dabei bestätigt. Sie sagte dann nach Rücksprache mit dem Chirurg, dass das grundsätzlich möglich sei, insbesondere wenn ich Bedenken dabei habe, beide Augen auf einmal lasern zu lassen (also mehr zur Risikominimierung). Sie gehe allerdings davon aus, dass ich später das zweite Auge auch lasern lassen würde, weil es einfach ein besseres Gefühl ist, insbesondere bei längeren Autofahrten, beim Skifahren etc. Sie meinte dann aber auch, in diesen Fällen könnte ich natürlich auch einseitig mit einer (Tages-)Kontaktlinse korrigieren. Im "Alltag" besteht schon die Möglichkeit, dass man damit zufrieden sei.

Thema: Lasern bei "geringer Sehschwäche"
Weil hier ja die meisten Leute der Meinung sind, dass man sich mit meiner Sehschwäche am besten gar nicht lasern sollte, habe ich das Thema auch angesprochen. Also: Wie oft kommt das vor, dass jemand mit meinen Werten zum Lasern kommt bzw. würde sie mir sowas empfehlen oder hält sie das auch für unverhältnismäßig? Sie sagte dann, dass man ja ohne Sehhilfe mit diesen "geringen Werten" auch nur auf eine Sehfähigkeit von 40% komme also "nicht gut" sehe und das Lasern in diesem Fall auch eine Möglichkeit darstellt.

Thema: Trockene Augen
Ich habe ihr geschildert, dass ich Kontaktlinsen immer schlechter vertrage, was ja oft mit trockenen Augen zusammenhängt. Außerdem hätte ich in einschlägigen Internetforen gelesen, dass die Augen durch eine LASIK oft dauerhaft trockener werden würden, weshalb ich mir etwas Sorgen mache. Daraufhin hat sie sich meine Augen sehr genau angeschaut, mir mit einem Streifen Tränenflüssigkeit entnommen und anscheinend beobachtet, wie lange es dauert, bis wieder ausreichend Tränenflüssigkeit produziert wird. Fazit war, dass ich in der Tat nicht allzu viel Tränenflüssigkeit habe, aber es genüge, dass auch nach der OP keine dauerhaften Probleme dadurch entstehen. Außerdem hat sie dann bei mir eine "leichte Lidrandentzündung" diagnostiziert. Das sei auch häufig eine Ursache für trockene Augen. Nach Rücksprache mit dem Chirurgen wurde dann auf Grund der "leichten Lidrandentzündung" entschieden, dass an diesem Tag nicht gelasert wird. Statt dessen wurde ich mit einem Privatrezept für Tropfen (Hylo-Comod) und Gel (Blephagel), einem 2-3-wöchigen Kontaktlinsenverbot und dem Hinweis auf "Lidrandhygiene" nach Hause geschickt. Ich hätte auch einen neuen Termin für die LASIK machen können, dachte mir aber, das geht auch später noch telefonisch...

Was heißt das jetzt? Die "Eile" ist aus dem Thema jetzt ersmal raus :) Ich kann mir jetzt in Ruhe überlegen, ob ich mir 0, 1 oder 2 Augen lasern lasse. Auf jeden Fall fühlte ich mich in der Praxis sehr gut aufgehoben, insbesondere, weil alle meine Fragen ausführlich beantwortet wurden und meine individuellen Risikofaktoren sogar mit zusätzlichen Untersuchungen abgeklärt wurden. Also wenn ich mich lasern lasse, dann dort. In diesem Fall würde dann auch mit einem OCT noch der Verlauf des Augeninnendrucks kontrolliert und die Trockenheit der Augen (diesmal ohne Lidrandentzündung).

@Thomas: Ich habe mir mal den Erfahrungsbericht Deiner LASIK durchgelesen und meine, dass ich die Leder-Couches und die Endlosschleife der "Grauen-Star-OP" aus Deinem Bericht wiedererkannt habe. Könnte also gut sein, dass wir in der selben Praxis waren...

Jetzt habe ich noch einige Fragen an Euch:
- Warum würdet Ihr Euch mit meinen "Werten" überhaupt nicht lasern lassen? Immerhin sehe ich ohne Sehhilfe "nicht gut" (40%) und eine Laser-OP ist bei geringen Werten ja auch etwas risikoärmer und die Treffsicherheit ist bei geringen Werten ja auch größer. Und ob ich jetzt wegen -1 oder -6 Dioptrien eine Brille trage, ist doch eigentlich egal.
- Könnt Ihr mir sagen, was die Werte in der Zeile "WF" und der unbeschrifteten Zeile darunter bedeuten (WF könnte für Wellenfront stehen...)?
- Könnt Ihr mir sagen, was die K1 u. K2-Werte in der Zeile "Pachymetrie" bedeuten?

Grüße
Jorsch

PS: Werde jetzt erstmal nach einer günstigen Sportbrille mit Sehstärke für den Skiurlaub in 3 Wochen schauen:-( Auf Kontaktlinsen will ich erstmal verzichten...
Jorsch
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Re: Eilt: Ist eine einseitige Korrektur bei mir sinnvoll?

Beitragvon Matthias01 » 08.12.2011, 19:25

Hi Jorsch,

vielen Dank für Deinen interessanten Bericht. Weisst Du, wieviel Tränenflüssigkeit bei Dir gemessen wurde? Schau Dir nochmal genau die Erfahrungsberichte zu den trockenen Augen an (nicht nur meinem Thread, damit ich Dich nicht einseitig beeinflusse. Wenn Du die Suchfunktion benutzt gibt es da noch eine Reihe mehr). Finde es schlau von Dir, dass Du Dich so gut hier informierst. Hätte ich besser auch mal tun sollen. Ich habe mich nur auf das Laser-Zentrum in Münster verlassen. Das war ein Riesen-Fehler. Man muss mit den Aussagen der Operateure vor der OP vorsichtig sein, schon einen Monat später wollen die von solchen Aussagen nichts mehr wissen. Mir hat man auch gesagt, die Trockenheit sei vorübergehend und stelle kein Problem dar.

Matthias
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