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AugenLaserZentrum Hannover bei S. Rettkowski am 08.02.11

positiver als auch negative persönliche Berichte vor / nach LASIK, Femto-LASIK, LASEK, Epi-LASIK, PRK...

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AugenLaserZentrum Hannover bei S. Rettkowski am 08.02.11

Beitragvon MiraMaus » 05.01.2012, 18:56

Hallo :)
Ich habe mich nun auch endlich dazu entschieden. Am 8.2.11 ist es soweit!! Ich werde mich im AugenLaserZentrum Hannover http://www.augenlaser.com/ueber-uns/ von Hr. Rettkowski lasern lassen.
Gelasert werde ich mit dem Excimer Laser MEL 80.

Leider habe ich hier noch keinen Eintrag zum Augenlaserzentrum in Hannover bzw. Hr. Rettkowski gefunden und wollte meine Erfahrungen hier niedertippen..

Seit nun fast 8 Jahren trage ich weiche Kontaktlinsen. Eigentlich den ganzen Tag über. Meine Werte liegen bei -7,0. Ich bin also ein Blindfisch und habe dazu noch eine starke Hornhautverkrümmung :evil: jaja.. Meine Hornhaut ist auf dem linken Auge auch nicht besonders dick. Ich habe lange drüber nachgedacht ob ich mich lasern lassen soll, denn das mit der dünnen Hornhaut macht mir ein wenig Sorge.
Ich habe hier auch fast alle Einträge gelesen, mich gut informiert und besonders die Risiken habe ich mir zu Herzen genommen :? Aaaaaaaber wer nicht wagt der nicht gewinnt.

Meine BITTE an alle "erfahrenen": Könnt Ihr euch mal die Homepage angucken?? Vielleicht fällt euch ja was auf, was mir nicht auffällt.. ich finds schade, dass ich nichts zu diesem Arzt bzw. dieser Klinik gefunden habe. Obwohl die schon seit 1995 lasern. Naja, ich hoffe einer von euch steht mir bei und Hilft mir bei der Entscheidung, ob ich bei diesem Augenlaserzenter bleiben, oder doch noch alles abblasen soll ^^
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Re: AugenLaserZentrum Hannover bei S. Rettkowski am 08.02.11

Beitragvon Matthias01 » 05.01.2012, 20:21

Nach welcher Methode sollst Du denn gelasert werden?

Mit übermässig trockenen Augen scheinst Du ja keine Probleme zu haben, sonst hättest Du ja nicht über einen so langen Zeitraum Kontaktlinsen tragen können. Das dürfte daher bei Dir nicht der Risikofaktor sein.
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Re: AugenLaserZentrum Hannover bei S. Rettkowski am 08.02.11

Beitragvon Matthias01 » 05.01.2012, 22:44

Im Mittelpunkt der Behandlung steht das Ziel, dem Patienten ein möglichst risikoarmes Operationsverfahren zu bieten, das die größtmögliche Sicherheit und die höchsten Erfolgschancen ermöglicht.

Hierzu gehören:

• bestmögliche Sehschärfe auf Dauer
• gutes Kontrastempfinden und Dämmerungssehen
• extrem geringes Infektionsrisiko
• gewebeschonende Abtragung
• hohe postoperative Stabilität der Hornhaut
und damit auch geeignet bei risikoreichem Lebensstil (z.B. Sportler,
Polizisten, Soldaten)

Ihr Arzt wird mit Ihnen die für Sie beste Methode bestimmen. Welche verwendet wird, hängt von vielen Faktoren ab wie z.B. der Dicke der Hornhaut, tiefliegenden Augen, trockenen Augen etc.


Finde diese Aussage auf der Homepage schonmal gut. Hier wird offensichtlich Wert auf die Patientenzufriedenheit gelegt und nicht jeder gelasert, dessen Hornhaut irgendwie gerade dick genug ist!
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Re: AugenLaserZentrum Hannover bei S. Rettkowski am 08.02.11

Beitragvon Matthias01 » 05.01.2012, 23:01

Kann Dir nur ein paar gut gemeinte Tipps geben:

- Die Wahrscheinlichkeit, dass Du mit den hohen Ausgangswerten bei nur einer OP wirklich am Ende bei 0,0 Dioptrien landest ist sehr ungewiss. Wenn man Dir das auch so gesagt hat: Prima. Im Übrigen sollte man wissen, dass auch eine Restdioptrienzahl von nur 0,5 oder 0,75 für anspruchsvolle Sehaufgaben nicht ausreicht. Wenn man eine vollständige Korrektur durch Brille/KL gewöhnt ist, wird man de facto im täglichen Leben damit nicht ohne Brille auskommen. Die Sicht reicht dann vielleicht für eine Party oder manche Sportarten, für die meisten Dinge (arbeiten vor dem pc, sicher autofahren, sportarten, bei denen man einen Ball vernünftig sehen muss) aber nicht. Bei mir führt 0,5-0,75 Weitsichtigkeit (schwankt) schon dazu, dass ich im Sehtest nicht mehr bei 1,0, sondern nur noch bei 0,8 lande. Das verursacht Kopfschmerzen. Wenn Du geringe Restdioptrien hast, ist zudem fraglich, ob man diese noch durch KL ausgleichen kann. Die Anpassung von KL soll jedenfalls wegen der veränderten Hornhautoberfläche erschwert sein (was auch immer das heissen soll). Zudem können die Augen dauerhaft trockener sein als vorher. Vielleicht für Dich so nicht merkbar, weil Dein Tränenfilm gut ist, aber zu trocken für dauerndes Kontaktlinsentragen (besser wird der Tränenfilm durch die OP jedenfalls nicht). D.h. Du hättest im schlimmsten Fall bei einer Restfehlsichtigkeit nicht mehr die Wahl Brille/KL, sondern nur noch Brille. Das sind die Erfahrungen, die ich gerade mache. Ich will Dir wirklich nichts Böses und wünsche Dir, dass es gutgeht. Ich will nur, dass Du auch wirklich alle Risiken - auch die, die man naturgemäß nicht so auf dem Schirm hat und im Laserzentrum auch nicht serviert bekommt - bedenkst.

- Die Wahrscheinlichkeit von Nachtsichtproblemen steigt ebenfalls mit zunehmender Dioptrienzahl. Deshalb solltest Du bei Deinen Werten auf gar keinen Fall Dunkelpupillen haben, die über die optische Zone hinausgehen. Hat man Dich darüber aufgeklärt? Dir gesagt, wie groß die Pupillen sind und wie groß die optische Zone des Lasers ist? Wenn ja, dann handelt es sich um ein gutes Zentrum.

- Trockene Augen. Damit scheinst Du ja zumindest keine erheblichen Probleme zu haben, sonst hättest Du die Linsen nicht so viele Jahre vertragen. Hat man mit Dir über die Kontaktlinsenverträglichkeit gesprochen und/oder einen Schirmer Test gemacht? Das würde mE ebenfalls für ein gutes Zentrum sprechen.

- Hornhautdicke: Da sollte für eine Re-OP immer noch Luft sein, gerade bei Deinen Ausgangswerten.

Beste Grüße
Matthias
Zuletzt geändert von Matthias01 am 06.01.2012, 09:06, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: AugenLaserZentrum Hannover bei S. Rettkowski am 08.02.11

Beitragvon Matthias01 » 06.01.2012, 09:04

Ach ja, was mir noch aufgefallen ist. Bei Deinen Werten wird wahrscheinlich nur eine Lasik gemacht werden können. Frag, ob es eine Femto-Lasik ist. Bei mir wurde noch eine Lasik mit Mikrokeratom gemacht. Das ist veraltet: Die Flaps sind zu dick, das Risiko der Faltenbildung erhöht und die trockene Augen Problematik soll auch stärker ausgeprägt sein, wegen dünnerer und besser anliegender Flaps. Eine Lasik mit Mikro-Keratom würde ich auf gar keinen Fall machen: Das ist auch glaube ich allgemeine Auffassung hier im Forum. Zudem scheint ein nasaler Schnitt weniger trockene Augen zu verursachen als ein (üblicherweise mit dem Mikrokeratom gemachter superiorer Schnitt). Jaja, hätte ich das mal alles vorher gewusst...Wenn man Probleme hat, dann liest man sehr viel.

Wenn Du mit den Kontaktlinsen wirklich gut klarkommst, dann würde ich Dir ohenhin abraten. Du hast dann mE zuviel zu verlieren im Vergleich zu den Risiken.
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